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Kapitel 1 - Sie sind unter uns

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Beitrag von Asteria am Di Apr 04 2017, 02:47

Mit geradeaus starrenden Augen antwortete Carrie etwas verzögert auf die Frage der Fremden.
"Das hier.. Das ist Lucy. Mein Name ist Carrie. Ich bin Assistentin in dieser Kanzlei..", erklärte Carrie so weit, wie es ihr möglich war. "Selbst ich weiß nicht, was genau hier vorgefallen ist. Ich bin einfach.. einfach gefahren. Gesunder Menschenverstand.", redete sie entgeistert weiter. Sie schaute nur kurz wieder woanders hin, herüber zu Lucy. "Danke dass Sie bei ihr waren.. Bevor es diese Männer waren. Ich.. kenne Sie nicht. Doch ich bin Ihnen dankbar dafür. Und dankbar, dass wir alle noch leben..", murmelte sie dann. Ein weiteres Mal klopfte der Polizist ungeduldig an die Scheibe. "Treten Sie bitte aus dem Wagen aus, Miss.", tönte es durch die Scheibe. Carrie nickte perplex und schaffte es, endlich die zitternden Finger vom Lenker zu lösen. Zögernd trat sie aus der endlich geöffneten Autotür und fiel beinahe direkt auf die Knie, wenn der Polizist sie nicht noch rechtzeitig am Ellbogen gepackt hätte. Nur langsam bekam Carrie die weichen Knie unter Kontrolle und blieb wirklich stehen.
"Wir müssen wissen, was hier vor sich ging.", fing der Polizist ziemlich direkt an und entführte Carrie regelrecht herüber zu dem offenen Krankenwagen, der inzwischen eingetroffen war. "I-ich weiß nicht viel. Irgendwie ging alles sehr schnell..", murmelte die Assistentin. "Solange ich nicht ins Krankenhaus gebracht werde..", sagte sie dann, bereit, die wenigen Dinge über den Vorfall zu erklären, die sie wusste. Trotzdem zückte sie Geistesabwesend ihr Handy und tippte unkonzentriert ein paar Zeilen als SMS an Aiden. "Mr. Holmwood, konnte Sie nicht schnell genug anrufen. Etwas ist vorgefallen, Ihre Schwester Lucy steckte in Schwierigkeiten. Konnten es nur knapp zur Kanzlei schaffen. Rufen Sie so schnell Sie können an oder kehren Sie zur Kanzlei zurück..", war schließlich in der SMS kurz und knapp geschrieben.


Zuletzt von Asteria am Di Apr 04 2017, 16:30 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Beitrag von Kitty am Di Apr 04 2017, 13:56

„Es tut mir Leid wegen des Empfangs. Leider eine nervige Sicherheitsmaßnahme Ich hätte sie warnen sollen, vergebt mir Aiden.“ Mina machte eine entschuldigende Verbeugung. „Im Labor ist ein Analog-Telefon. Dort können sie es gleich noch einmal probieren und wenn ihr mir diese Dame so wärmstens ans Herz legt, dann bestehe ich natürlich auf ein Treffen mit ihr.“ Daraufhin lächelte die Vampirin erfreut.
Als der Professor die schlechte Nachricht überbrachte, verschränkte Mina die Arme und setzte eine finstere Mine auf. „Ärgerlich!“
Der Professor zuckte mit den Schultern. „Nun ja, Herr Aiden. Unsere Datenbank ist schon sehr umfangreich, aber wenn es sich um Schwerstverbrecher oder sonstige Subjekte auf krimineller Seite handelt, dann sind uns die Hände gebunden.“ Er setzte sich an einen Computer und tippte etwas ein. Dann steckte er einen USB-Stick ein und lud die Daten auf den Stick. „Ich geben ihnen die Daten mit.“ Er hielt Aiden den Stick hin

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Beitrag von Jad am Do Apr 06 2017, 17:23

Der Vampir ließ den Datenstick in seinem Jackett verschwinden wo auch sein Handy lagerte. "Vielen Dank. Ich werde mal sehen welcher Analyst von der hiesigen Dienststelle nicht so verschroben ist wie die Meisten tun und sich der Befugnisse von Holmwood & Partners bewusst ist. Wenn diese DNA-Spuren in einer Datenbank stehen, werde ich Ihnen einen Namen liefern und vielleicht sogar ein ganzes Portfolio." Ein verspieltes Lächeln schob sich auf sein Gesicht. "Dankeschön für das Angebot, aber so wie ich die Dinge einschätze sind wir ohnehin hier fertig oder?" Er schaute erwartungsfroh zwischen Jonas und Mina hin und her. "In diesem Fall werde ich mein eigenes Handy nutzen. Protokolle und Sicherheitsrichtlinien. Sie kennen das bestimmt." Damit ging er langsamen Schrittes auf den Ausgang zu um auf die Programmiererin zu warten. Kurze Zeit später tauchte das künstliche Licht des Flures mit den beiden Wendeltreppen seinen Teint wieder in eine farbenfrohe Oberfläche die weit schillernder wirkte, als es seine natürliche Blässe zugab. "Miss Harker... es war mir ein Vergnügen Ihre Gesellschaft sein zu dürfen. Es würde mich freuen dass so schnell als möglich wiederholen zu dürfen." Er nickte ihr charmant zu. Die Wendeltreppe hatte ihr oberes Ende erreicht und nur noch der schräge Gang trennte die beiden von der Tür ins Freie. "Vielleicht ein Essen, oder einen Theaterbesuch? Ich gebe zu ich weiß nicht recht was Programmiererinnen mir tollem Körper in ihrer Freizeit machen. Vielleicht eine gemeinsame Sportrunde? Ich selbst bin aktiv soweit es mein Terminkalender zulässt." In diesem Moment kündigte sich mit einem Blinken und kurzem Summen an der Brust eine Nachricht an. Der Anwalt schaute auf das Display und lächelte erst. Carrie... wer sonst... Sein Zeigefinger mit langem Nagel tippte auf die Nachricht, woraus sich diese öffnete. Doch so schnell wie das Lächeln gekommen war, verschwand es und Aidens Stirnfalten wölbten sich auf. Seine Mine wurde ernst. Lucy... Er schaut mit eisiger Kälte Mina ins Gesicht. "Es tut mir Leid. Ich muss los. Wir hören voneinander da bin ich sicher." Sprachs und verschwand ohne Umschweife durch die Tür. Mina hatte keine Chance nachzufragen ob und was vorgefallen war. Draußen sah er den Fahrer seines Vaters neben dem Wagen, wie er gerade seine Zigarette rauchte. Er eilte sofort zu ihm hin. "Paul fahren Sie mich zur Kanzlei. Ich sage meinem Vater Bescheid. Er wird ohnehin noch mit Mister Harker einiges zu bereden haben." Paul wusste nicht recht wie er reagieren sollte. So eine dringliche Bitte hatte Aiden noch nie an ihn gerichtet und seine normalen Fahrten für das Familienoberhaupt der Holmwoods waren nie überstürzt. Allein die 'plötzliche' Fahrt heute morgen war eine Premiere und darüber wurde er gestern Nacht noch informiert. So ließ er den halb gerauchten Glimmstengel fallen und trat ihn aus. "Natürlich Sir.. ich ähm.." Er wollte nach hinten gehen um ihm die Tür zu öffnen. Doch Aiden hatte keine Zeit für Förmlichkeiten. "Los, fahren Sie Paul." Damit stieg er als Beifahrer ein und brauste mit der Limousine seines Vaters davon. Der Anwalt machte sich alle möglichen Gedanken was Carrie gemeint haben könnte. Wenn die beiden nur in Ordnung sind... Damit zückte er erneut sein Smartphone und wählte die Kurzwahltaste 2 für das Mobiltelefon seines Vaters.


----------------------------


Lucy zitterte am ganzen Leib. Sie fühlte sich dreckig, müde, und der Ohnmacht nahe. Ihr Körper verarbeitete noch immer was hier gerade passiert war. Sie gaffte apathisch auf das Armaturenbrett und schüttelte Gedankenverloren den Kopf. "Ich.. ich weiß es nicht... es... passierte einfach. Ich war eben noch im Club und ... im nächsten Moment habe ich diese Männer gesehen... Sie fragten an der Bar nach mir..." Vor ihrem geistigen Auge liefen die letzten Minuten ab. Sie vergrub ihr Gesicht im Schoß und bedeckte ihre Tränen mit den Händen. "Oh Gott... sie haben den Barkeeper halb tot geschlagen als er nicht sagen konnte wo ich bin..." Ein Sanitäter öffnete behutsam die Tür. "Miss.. ich bin hier um Ihnen zu helfen." Trotz der erfahrenen Art mit Unfallopfern des Sanitäters erschrak sich die junge Frau. Sie war völlig durch den Wind. Langsam ließ sie sich aus Carries Wagen helfen und verarzten.
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Beitrag von Asteria am Fr Apr 07 2017, 16:19

Das Blut lief Carrie noch immer die Beine herunter, denn zuerst versorgte jemand ihre weitaus fiesere Wunde an der Schläfe. Während ein Sanitäter vorsichig das Blut aus ihrem Gesicht tupfte und Druck auf die Wunde ausübte, wurde sie bereits von dem Polizisten ausgefragt. "Haben sie das Kennzeichen gesehen?",  fragte dieser, doch der Rotschopf wusste nichts Hilfreiches. "Ich.. Ich konnte nicht einmal erkennen, ob sie überhaupt eines hatten. Wir mussten immerhin fliehen..", murmelte Carrie. "Alles was ich sagen kann, ist, dass ich von Lucy, der Schwester meines Vorgesetzten angerufen wurde. Ich habe nicht gewartet, bin losgefahren und dann verfolgten uns diese Männer..", sprach sie weiter. Was sollte sie auch anderes sagen? Lucy wusste ja offensichtlich selbst nicht, was diese Männer von ihr wollten. Wer würde jemandem wie Lucy etwas antun wollen.., dachte Carrie. Vielleicht ging es nicht um Lucy selbst, vielleicht war sie nur in ungünstige Umstände gerutscht, so wie Carrie. Auf ihrem Handy erschienen keine neuen Nachrichten, aber Carrie hoffte, dass Aiden bald zurück sein würde. Aiden.. Oder sein Vater? Carrie dachte wie wild darüber nach, ob sie in letzter Zeit irgendjemandem geschadet haben konnten, wenn auch unbeabsichtigt. Vielleicht wussten sie, wer ihnen schaden wollte und es ging gar nicht um Lucy, sondern nur darum, an die Kanzlei und die beiden Männer heran zu kommen. Die junge Assistentin wusste nicht, wie sie all das zuordnen sollte. Sie wusste nur, dass sie jetzt mit darin steckte.
"Sie haben wirklich Glück gehabt.", riss der Sanitäter sie wieder aus den Gedanken. "Etwas weiter zur Seite und sie wären.." - "Tot? Ja, das ist mir bewusst!", erwiderte Carrie biestiger als beabsichtigt, - dieser Tag war einfach nur grauenhaft. "Sie sollten mit ins Krankenhaus kommen. Wer weiß, wie es Ihnen gehen wird, wenn Sie sich wieder beruhigt haben.", sagte der Mann. Er versorgte nach wie vor die Wunde, deren Schmerz Carrie kaum spürte im Gegensatz zu einem heftigen Pochen ihres gesamten Kopfes. "Nach dieser Geschichte werde ich ganz gewiss nicht in das Krankenhaus gehen.", murmelte Carrie und ließ den Sanitäter die Wunde schließlich abkleben. Der Polizist gab die Informationsbeschaffung bei Carrie vorerst auf und raunte: "Wenn Ihnen etwas vielleicht Wichtiges wieder einfällt, irgendwas, dann melden sie sich unverzüglich." Er trat weg und Carrie verblieb mit dem Sanitäter. "Wo sind ihre Schuhe?", fragte er perplex, als er sich herunterduckte, um Carrie's Beine anzusehen. Nur ein paar Scherben hatten die Beine erwischt, die meisten Schnitte waren vollkommen harmlos. Nur eine davon vermochte gar nicht mehr aufzuhören zu bluten und somit widmete sich der Sanitäter jener Wunde, nachdem Carrie erbost mit dem Kopf geschüttelt und die Beine dichter zusammengestellt hatte. Wenn diese Männer entkamen, dann würden sie gewiss nicht das letzte Mal von ihnen gehört haben. Und vielleicht gab es noch mehr von ihnen dort, wo sie herkamen..

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Beitrag von Kitty am So Apr 09 2017, 22:40

"Sehr gut. Danke Professor, die Daten werden euch natürlich später zur Verfügung gestellt werden." Beruhigte Mina den etwas traurig drein blickenden Mann. Daraufhin erhellte sich seine Miene.

Mina folgte Aiden nach draußen. "Es war mir ebenfalls eine Ehre und Vergnügen, mit einem so galanten und aufmerksamen Mann zusammen zu sein." Sie lachte fröhlich. "Diese Programmiererin, wird sich etwas ganz besonderes für euch einfallen lassen." Kokett zwinkerte Mina dem Eisprinzen zu. Es würde ein Spaß und Herausforderung für sie werden diesen Mann aus der Reserve zu locken. Doch dann wich die Vampirin ein klein wenig zurück, als Aiden sie mit eisigem Blick ansah. Sie wollte gerade fragen was los sei, da stürmte er schon davon. Es war etwas schreckliches passiert, dass spürte Mina in ihrem Herzen und ihr wurde trotz der angenehmen Temperaturen kalt.

Als das Auto gerade vom Hof fuhr, trat Victor aus dem Hauptwohnhaus und sah dem Wagen mit bösem Blick hinterher. Der große Vampir mit den breiten Schultern ging bedrohlich auf Mina zu. "Ihr ward also schon beim Professor?" Fragte er verärgert. Mina erwachte aus ihrer starren Haltung und blickte Victor enttäuscht an. "Ja. Das Ergebnis war leider negativ."

Er packte sie leicht am Arm und führte sie bestimmt zum Hauptwohnhaus zurück. Mina ahnte das seine Frage eigentlich eine ganz andere war. Victor war von hitzigem Gemüt, noch mehr als sie es war und dass sie es gewagt hatte mit einem anderen männlichen Vampir allein zu sein, würde er ihr gleich sicher vorhalten.
Sie gingen in Minas Wohnung. Die Tür viel ins Schloss und Victors Laune verfinsterte sich weiter. "Du hättest auf mich warten müssen, Mina. Dein Vater hat mich nicht aus dem Dienst entlassen. Auch wenn du jetzt mit diesem Schleimer von Anwalt zusammen arbeiten wirst. Wo du hingehst da gehe auch ich hin!" Erst wollte Mina protestieren, doch im Grunde hatte er recht und so atmete sie tief ein und schluckte ihren Ärger hinunter. "Natürlich." Versöhnlich legte sie Victor die Hand auf den breiten Bizeps. Mina spürte die Vibration seiner Muskeln und sie wusste genau wonach es diesem Mann verlangte. Einen kurzen Moment noch dachte sie an den Eisprinzen, diesem eleganten, höflichen Mann, der womöglich all ihre Wünsche von ihren Lippen ablesen würde, aber es war nur eine Sekunden, dann überflutete sie die mächtige Flamme und brachte sie nicht nur einmal um den Verstand.

Mina erwachte allein in ihrem Bett, sie wusste nicht wie viel Uhr es war und es war ihr auch herzlich egal. Sie wollte zurück in den Schlaf finden, denn dann müsste sie nicht nachdenken müssen. Es war nicht so dass Mina und Victor ein Paar waren. Ihre Affäre hatte sich einfach so ergeben. Zwei Flammen, die gemeinsam noch heißer wurden, aber eben nicht größer. Auch ihr Vater billigte dieses Techtelmechtel nur, weil er so wusste, dass Mina einen Beschützer hatte. Denn Victor war nicht standesgemäß. Er war Fußvolk, ein Soldat im langwierigen Spiel ihres Vaters. Sollte es dieser Tage passieren, dass ihr Vater sie standesgemäß vermittelte? Wäre Aiden Holmwood standesgemäß? Mina Harker schrak aus dem Bett und rannte in das Badezimmer. Dort riss sie den Wasserhahn mit kaltem Wasser auf und benetzte ihr Gesicht. Dann schaute sie in den Spiegel. Jung und perfekt, wie eh und je, selbst nach ein paar wilden Stunden mit einem Vampir im Bett. Doch sie fühlte sich gerade absolut nicht jung und perfekt. Vielleicht würde das nach einer erfrischenden Dusche anders sein, dachte Mina optimistisch.

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Beitrag von Schattenmond am Sa Apr 15 2017, 21:55

Lydia saß ruhig da, während die Fahrerin die zwei vorstellte. Die Kanzlei... Lucy. Sie hatte schoneinmal von ihr gehört. Aber vorallem, hatte sie davon gehört, dass die Kanzlei Vampireigentum sein sollte.
Sie starrte etwas vor sich hin und krauelte Loki den Nacken.
Schließlich riss sie das Gespräch Carrie's aus ihrem Tagtraum.
"Sie sollten wirklich mit fahren. Das ist unvernünftig. Ich, ich kann bei Lucy bleiben, wenn es Sie beruhigt. Auf Arbeit haben sie eh schon gemerkt, dass ich offenbar nicht komme." sie seufzte. Was für ein seltsames Angebot. Sie kannte diese Leute gar nicht. Dann machte jemand die Tür auf.
"Lydia?!" Der Sanitäter blickte sie Fassungslos an.
"Ja, Sie erinnern sich noch an mich?" - "Sicher." Der junge Mann hilet ihr die Hand hin und half ihr aus dem Auto, während Loki von ihrem Schoß sprang und vor dem Auto wartete. Ihre Glieder hatten sich verkrampft und es erschein ihr als ein kaum überwindbarer Kraftakt, sich aufzurichten.
"Können Sie in der Psychiatrie anrufen? Ich hatte Dienst." - "Sicher, die nächsten drei Tage hast du dann wohl frei." Sie seufzte. "Sieht so aus."
Er hielt ihren Oberarm und führte die Pupillenkontrolle durch, während sie sich an das Auto lehnte.
"Ich hab nichts. Schleudertrauma, Kopfweh... ." diagnostizierte sie selbst.
"Hmm, ich sollte dich mitnehmen, du weißt..." - "Ja, Hirnblutungen... Ich kann selbst stündlich die Pupillen kontrollieren." Er seufzte. "Ich verletze meine Pflichten." - "Ihr habt mit der Fahrerin genug zutun. Sie braucht ne richtige Versorgung." Er legte ihr die Hand auf die Schulter.
"Also gut." Seine Atemzüge wurden tiefer. "Sei vorsichtig."
Sie zwang sich zu einem gequälten Lächeln. Dann ging der Sanitäter zu Carrie, welche bereits bearbeitet wurde.
"Sie haben die Krankenschwester gehört!" Er musste unweigerlich lächeln. "Sie sollten uns begleiten. Wir müssen sie durchchecken und 24h beobachten."
Lydia lies einen eindringlichen Blick zu der Fahrerin wandern.
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Beitrag von Asteria am Do Apr 27 2017, 01:09

Die Sanitäter ließen nicht locker; kein Wunder, es war immerhin ihr Job. Trotzdem konnte sich Carrie nicht dazu durchringen, in das Krankenhaus zu gehen und sich jeglicher höherer Gewalt zu ergeben. Diese Männer waren davongerast und wenn die Polizei sie nicht aufhielt, oder herausfand, wer diese Männer waren, dann würde Carrie ganz gewiss nicht in das Krankenhaus gehen. Und doch war es keine gute Idee, jetzt alleine zu sein. Die Assistentin seufzte und sah auf ihr Mobiltelefon. Sie würde eine Kollegin bitten, die Nacht bei ihr verbringen zu dürfen, oder sogar gleich über Nacht in der Kanzlei bleiben.
"Ich.. Ich kann und werde nicht.", murmelte Carrie. Das Dröhnen ihres Kopfes war kaum mehr zu ignorieren.  "Sie tragen dafür keinerlei Verantwortung. Das ist meine Entscheidung.. Tut.. Tut mir Leid.", sagte sie, "Morgen werde ich zur Kontrolle kommen, aber nur kurz, und wenn die Schmerzen zu groß sind werde ich ein paar milde Tabletten dagegen nehmen."
Damit stand sie auf, etwas perplex, und ging wieder zurück zu ihrem Wagen. Nachdenklich kramte sie ihre Eigentümer aus dem Handschuhfach, die einen Lippenstift, ein Ladekabel, Schmerztabletten, ein paar veraltete Papiere und Visitenkarten beinhalteten. Als sie ihren Oberkörper wieder aus dem Wagen ziehen wollte, fiel ihr Blick ein letztes Mal auf das fransige Loch in ihrem Fahrersitz. Mit zittrigem Finger fuhr sie über den aufgerissenen Stoff. Noch immer fühlte sich Carrie wie in Trance, aber sie musste nahe dieser schmerzenden Realität schwer schlucken. "Ich lebe noch.", hauchte sie, als sie daraufhin die Autotür zuschlug. Ihr Auto musste abgeschleppt werden, die Polizei würde sich wahrscheinlich noch eine ganze Weile darüber her machen.
Zum Glück hatte Carrie nicht so viel Krempel in ihrem Wagen und das Entnehmen ihrer persönlichen Eigentümer würde nicht viel ausmachen. Mit den flatterhaft blinzelnden Augen sah sie sich jetzt nach Lucy um. Bis Aiden da war, würde Carrie die Obhut ihrer nicht an jemand Fremdes abgeben. Verbissen und doch völlig aus dem Häuschen ging sie zu ihr herüber.
"Aiden wird bestimmt bald eintreffen, so oder so. Ich bleibe bei dir, Lucy.", sagte Carrie, um daraufhin vollkommen stumm und pflichtbewusst in der Nähe zu bleiben.

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Beitrag von Jad am Do Apr 27 2017, 17:56

Gerade als Carrie bei Lucy angekommen war, nährte sich den beiden ein Polizist der noch weitere Fragen hatte. Lucy war genauso durch den Wind wie die Assistentin und dauerhaft den Tränen nah. "Entschuldigen Sie, ich hätte da noch ein paar kleine Fragen wegen dieses Vorfalls." "Diese beiden Frauen stehen unter dem Schutz der Anwaltskanzlei Holmwood & Partners. Jede Anfrage an Sie wird zuvor mit mir oder einer von mir berechtigten Person besprochen, bevor sie an die beiden gerichtet werden!" Der Wachmann drehte sich zu einem gestylten, großen Mann mit blasser Haut und tiefblauen Augen herum, der etwas außer Atmen zu sein schien. Der Polizist wurde mit eisigem Blick fixiert der keinen Trugschluss zuließ, dass sein Gegenüber Nägel mit Köpfen machen würde, falls erforderlich. "Ähm...Und Sie sind...?" Der Anwalt ging zu Carrie und Lucy herüber. "Holmwood. Mein Name ist Aiden Holmwood und im Moment lasse ich keinen weiteren Fragen an die beiden zu. Ihr Zustand infolge der Ereignisse erlaubt es nicht!" Aiden atmete tief durch und zog wieder scharf Luft durch die Nase. Der Polizist hatte verstanden. Er fasste sich zum Abschied kurz an seine Dienstmütze und räusperte sich, bevor er davonschlurfte. Der junge Vampir vergeudete keinen Gedanken mehr an ihn, sondern wandte sich ganz seiner Schwester und seiner Assistentin zu. "Was ist nur passiert? Carrie dein Wagen... und du blutest!?" Er drückte die beide an sich heran und gab ihnen einen Kuss auf die Stirn. "Aiden ich..." Lucy versagte die Stimme und neue Tränen überkamen sie. Die junge Frau vergrub sich regelrecht in dem großen Rumpf ihres Bruders. Beiden war dabei egal, dass sein schneeweißes Hemd dadurch von Tränen und Makeup verschmutzt wurde. Auch Carrie hielt er fest an sich gedrückt, egal ob ihr Blut seine Kleidung treffen würde oder nicht. Er war nur froh dass beide noch am Leben waren und nachdem er einen langen Blick auf den Lexus warf, grenzte es wohl an ein Wunder. "Ich bin so schnell gekommen wie ich konnte. Am Ende der Straße war der Zufahrtsweg wegen dem Verkehr verstopft. Deshalb bin ich die Straße runtergerannt und etwas aus der Puste.." ein kurzes Lächeln schlich sich auf seine Lippen, verschwand jedoch relativ rasch wieder. "Ich bin nur froh dass ihr noch lebt." Für einen Moment drückte er beide fester an sich und sogar Lucy beruhigte sich ein bisschen. Sie hörte auf zu schluchzen und wieder ruhiger zu atmen.
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Beitrag von Asteria am Sa Apr 29 2017, 03:40

Carrie wollte bereits ihr Gesicht hinter den Händen verstecken, um dem Polizisten nicht noch einmal erklären zu müssen, was passiert war, als schließlich Aiden jenen Beamten unterbrach und damit glücklicherweise jeglichen Anflug weiteren Drucks für die Frauen erstickte. Eine Last fiel von Carrie, zu wissen, dass sie nicht länger mit diesem Vorfall alleine war. Selbst jetzt - wahrscheinlich wegen des Schocks - dachte Carrie nämlich schon längst wieder an die Klienten, die versucht haben mussten, zu Aiden und somit zu Carrie durchgestellt zu werden und nichts als ein Besetztzeichen bekommen hatten. Normalerweise hätte die Assistentin wohl gegen eine so plötzliche, schützende und gewissermaßen innige Zuwendung vonseiten Aidens rebelliert, doch selbst das wollte Carrie jetzt annehmen. Trotz allem war Carrie beinahe wie gelähmt und drückte nur vorsichtig mit einer zitternden Hand sanft zurück, und doch kam so nicht mehr aus ihr heraus - nicht einmal Tränen. Der Rotschopf schluckte schwer und löste sich nur langsam von ihrem Arbeitgeber, sich zu mehr Professionalität ermahnend, selbst jetzt.
Da Lucy sehr aufgelöst war, machte Carrie es sich zur Aufgabe, Aiden's Frage zu beantworten. "Ja.. Der Wagen.. Das Blut.", murmelte sie. Vorsichtig schob sie eine Strähne hinters Ohr und atmete tief ein. "Da waren Männer, es war ihnen ganz egal, dass jeder sie sah und sie hatten keine Angst vor der Öffentlichkeit.. Sie verfolgten Ihre Schwester, Aiden.", sagte sie jetzt etwas gefasster, hatte beinahe ihren Atem angehalten. "Diese Dame war bei ihr.. Ich holte sie so schnell ich konnte, es war ganz knapp. Sie beschossen uns und verfolgten uns bis kurz vor die Kanzlei..", redete sie weiter - allerdings nicht so laut, dass sie weitere Personen damit anziehen würde. Bei dem Gedanken an ihre Verfolgungsjagd dachte Carrie über die Banalität nach, dass sie jetzt verstand, wie sich die Protagonisten aus einem bekannten Videospiel gefühlt hätten, wenn sie real gewesen wären. Die Assistentin war sich sicher, dass sie jetzt verstand, wie surreal deren Details letztlich doch waren, so erdrückend bereits diese wenigen Minuten für Carrie gewesen waren. Und.. Sie hatte noch nicht einmal etwas zu verlieren, außer eben ihr Leben. Nach diesen ausschweifenden Gedanken sah Carrie hoch in Aiden's Augen. Sie hatte Angst vor ihrer Verwirrtheit und dieser Nüchternheit. Carrie war sich sicher, dass sie nicht außer Gefahr waren und sie musste bald wieder klaren Kopfes werden, doch sie befürchtete, dass erst wenn sie sich beruhigte, die tiefsitzenden Gefühle über dieses Erlebnis auf sie einprasseln würden. "Die Dame.. Falls Sie mit ihr reden wollen, sie steht dort drüben.", sagte Carrie dann perplex. Sie zeigte etwas ungeniert, ungewöhnlich für sie, herüber zu ihr. "Ich glaube, ihr Name ist Lydia.", ergänzte sie dann noch. Als sie allen Trubel auf sich hatte wirken lassen, hatte sie gehört wie ein Sanitäter sie so genannt hatte - doch ganz sicher war sich die Assistentin ausnahmsweise einmal nicht. Nach wie vor war Carrie überwältigt von den plötzlichen Ereignissen und obwohl sie noch Fragen zu beantworten vermochte und auf ihren Beinen stand, sackten langsam der Schmerz und die Sorgen tiefer und zerrten an ihrer Konzentration - sie stand vollkommen planlos dort, ein einmaliges, sonst niemals vorzufindenes Bild bei der Assistentin.

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Beitrag von RosenRoterRitter am Do Mai 11 2017, 13:48

Daniel traf ein wenig später an der Polizeistation ein. Auch wenn es nicht sein normaler Einsatzraum war, war der Umstand doch... angemessen, dass er sich darum kümmern sollte, vor allem, nachdem das Wort ihn erreichte, dass Jemand verfolgt worden ist. Das ist sein Spezialgebiet. Er hatte in den letzten Tagen einen dringenden Notfall außerhalb der Stadt, aber das war schnell erledigt worden. Noch immer ein wenig gestresst traf er ein. Auf dem Weg durch die Tür schrieb er schnell auf einem weg-werf Handy eine anonyme Nachricht an die ihm mitgeteilte Nummer von Mina.
Bin wieder in der Stadt und werde ab jetzt meinen Teil des Deals erfüllen.
-Daniel
Er stellte das Handy wieder in die Tasche und sah sich noich Mal um, ob er nicht irgendwie Jemandem aufgefallen ist. Er kamauf die Gruppe zu, die vor der Station stand: Carrie, Aiden und den anderen. Ihm fiel vor allem der Anwalt auf, den er dort mit den Zeugen reden sah. Bevor er zu ihnen stieß wandte er sich an einen Polizeibeamten, der im Eingang stand und lies sich von diesem kurz briefen, was sie bereits wussten. Danach bewegte er sich zurück auf die kleine Gruppe zu, speziell auf Aiden. "Hallo." Er sah sich die Auren der Anwesenden an. "Ich bin hier um zu helfen. Ich nehme an, sie sind der Ansprechpartner hier? Geht es ihnen gut?" Es war mehr eine rhetorische Frage, als eine wirkliche, da es eigentlich offensichtlich war. "Wenn sie sich beruhigt haben könnten sie mir Einzelheiten berichten und ein wenig mehr ins Detail gehen. Ich werde jetzt ihr Fallbeauftragter sein."
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Kapitel 1 - Sie sind unter uns - Seite 4 Empty Re: Kapitel 1 - Sie sind unter uns

Beitrag von Kitty am Fr Mai 19 2017, 15:45

Als Mina ihren wohlgeformten Körper in einen Bademantel aus durchsichtiger Seide hüllte und aus dem Badezimmer trat erklang der Nachrichtenton ihres Handys. Die Vampirin ging zu der Kommode auf der das Handy lag und las die Nachricht. Ihre immer noch ernste Mimik hellte sich auf. Eilig zog sie sich bequeme Kleidung an. Enge dunkelblaue Jeans, hochhackige schwarze Overknee-Stiefel mit Applikationen von Swarovski-Steinen an den Nähten, eine weiße Bluse im viktorianischen Stil, sowie einen Trenchcoat mit leichter Schleppe. Die Haare nahm sie streng zurück und trug dezentes Makeup auf. Dann verließ sie ihre Wohnung um Victor zu suchen.
Im Büro der Sicherheitseinheit für das Gelände, fand sie nur das normale Personal vor und die sagten, der Sicherheitschef sei von ihrem Vater vorgeladen worden. Mina fasste den Plan allein zur Polizeistation zu fahren. „Was soll schon passieren?“ Murmelte sie auf dem Weg zum hauseigenen Fuhrpark und klaubte den Schlüssel des aktuellsten Models von Jaguar aus dem Schlüsselkasten und fuhr los.


Mina parkte auf dem Besucherparkplatz und trat Mina selbstbewusst durch den Einfang und an die Rezeption. „Ich möchte bitte zu Detektiv Daniel Schmidt.“ „Haben sie einen Termin?“ Fragte die Angestellte recht desinteressiert. „Er ist wieder in der Stadt und somit habe ich einen Termin.“ Sagte die Vampirin eindringlich. Etwas verunsichert schaute die Angestellte nach links und rechts und stotterte ein wenig bei ihrem nächsten Satz. „Es tut mir leid, Herr Schmidt ist nicht im Haus.“ Mina sah über den Rand ihrer Designer-Sonnenbrille. „Wo kann ich ihn finden?“ Fragte sie fordernd. Die Angestellte starrte in die grünen Augen der Vampirin und wurde noch nervöser als sie erkannte wer da vor ihr stand. „Ja, aber natürlich. Verzeihen sie mir, Frau Harker.“ Ihre Finger flogen über die Tastatur des Computers. „Ähm, Herr Schmidt befindet sich derzeit an einem Tatort.“ Sie nannte den Straßennamen. Als sie ihren Blick auf Mina richten wollte, war der Platz an dem die Vampirin gestanden hatte schon leer. Verwundert sah sich die Angestellte um.

Mina saß bereits in ihrem Jaguar und fuhr zu der genannten Straße. Irgendwie hatte sie im Gefühl, dass der Tatort bei der Anwaltskanzlei Holmwood & Partner sein musste und so steuerte sie direkt darauf zu. Schon von weitem sah sie die Polizeiwagen. Was war da nur passiert? Könnte es mit was mit den Morden zu tun haben? Mina parkte den Wagen so nah wie möglich und eilte zum Tatort.
Sie sah wie der Detektiv mit Aiden sprach, der zwei ängstlich wirkende Frauen nahe bei sich hatte. Eine dritte Frau mit einem großen Rottweiler stand etwas abseits und wirkte gefasster als die anderen beiden Frauen. Bei genauerem Hinsehen erkannte Mina die Person. Es war die Spaziergängerin vom gestrigen Abend. Das konnte doch kein Zufall sein?!

Mina hielt sich im Hintergrund und deutete nur ein kurzes grüßendes Nicken in Richtung Aiden an Wenn dies eine Familienangelegenheit sein sollte, würde sie sich nicht aufdrängen. Doch sollte das Ganze mit den Morden im Zusammenhang stehen, war sie bereit zu helfen.

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Kapitel 1 - Sie sind unter uns - Seite 4 Empty Re: Kapitel 1 - Sie sind unter uns

Beitrag von Jad am Mo Mai 22 2017, 12:59

"Fallbeauftragter?" Aiden ließ von Lucy und Carrie ab und ging auf Daniel zu um ihm die Hand zu reichen. "Wie es scheint gehören Sie nicht unbedingt zu den Polizisten die hier ihren Streifendienst verrichten." Seine Vampiraura baute sich regelrecht um den Auraleser auf. Der Mensch hatte es hier mit einem Vampir zutun der ganz dem Gerne entsprach und offensichtlich mehr als nur etwas wütend wurde. "Wenn also dann der 'Fallbeauftragte' so nett wäre und hier dafür sorgen würde, dass nicht die halbe Stadt noch mehr sensantionsgeile Fotos schießt als sie es durch das indiskrete Vorgehen der Polizei ohnehin schon tun konnte, wäre ich Ihnen sehr verbunden!" Aiden knurrte unterschwellig, was mehr dem Raubtier in ihm als dem Anwalt zu schulden war. "Räumen Sie diesen Ort, schaffen Sie Leute und Auto weg und vor allem..." Er zeigte mit der offenen Hand auf die beiden verstörten Frauen, "sorgen Sie dafür, dass sämtliche Bilder beschlagnahmt werden. Hier wird massiv gegen die Interessen von Holmwood&Partners und das Persönlichkeitsrecht der Familie Holmwood verstoßen! Keines dieser Aufnahmen ist weder von Holmwood&Partner oder der Familie Holmwood genehmigt." Er ließ Daniel einen Moment zum Denken, entschied sich jedoch dann mit Nachdruck auf seinen Standpunk zu verweisen: "Gleich!" Die Ozeane in Aidens Augen strömten mit erbarmungsloser Wucht und Kälte auf den Auraleser ein. Er zückte eine Visitenkarte aus seinem Jackett und drückte sie Daniel in die Hand. "Wenn Sie damit fertig sind, lade ich Sie gerne ein, diese Befragung an einem Ort durchzuführen der mehr Professionalität zeigen würde als die Straßenecke. Sagen Sie den Herren am Empfang, dass Sie zu mir wollen. Ich kündige Sie an, damit Sie durchgelassen werden." Damit wandte er sich zum Gehen um. "Nehmen Sie es mir nicht übel, aber bisher vermisse ich die Kompetenz und Seriosität die Sie durch ihre Kleidung vermitteln wollen." Er senkte seinen Blick kurz auf die Karte in seiner Hand bevor er ihm wieder in die Augen schaute. "Sie haben ja meine Karte. Ich bin in meinem Büro, mit den Opfern dieses Geschehens... guten Tag." So ließ er den Detektiv stehen und ging zu Lucy und Carrie herüber. "Wir gehen. Drinnen könnt ihr euch umziehen und beruhigen. Ich lasse sofort die Dr. Hauser kommen. Damit ihr im Krankenzimmer untersucht werden könnt." Dr. Hauser war seit jeher der Hausarzt der Familie. Er hatte nicht nur beide Holmwoodkinder auf die Welt gebracht, sondern war schon immer direkter Ansprechpartner bei allen Dingen die ein Holmwood an Krankheit oder medizinischer Versorgung brauchte. "Doktor Robbe?" Aidens Lippen entschlich ein freundliches Lächeln über die Lippen. "Ja Lucy, Doktor Robbe. Na los." Er bemerkte Lydia mit ihrem Hund in der Nähe und erinnerte sich an die Worte, was sie geleistet hatte. "Was ist mir ihr?", fragte er an beide gerichtet, "Können wir sie hier stehen lassen? Sie ist auch verletzt… vielleicht sollten wir sie mitnehmen?" Als er Lydia beobachtet, entdeckte er Mina. Sie war auch hier? Warum? Wer hat Ihr Bescheid gegeben? Aiden nickte ihr zu um anzudeuten, dass er sie bemerkt hatte. Danach zeigte er mit seinem Kopf auf den Vordereingang der Kanzlei, um ihr ohne großes Aufhebens zu zeigen, dass sie mitkommen sollte. Danach nahm er wieder seine kleine Schwester in den Arm und ging Richtung Tür des großen Wolkenkratzers von Holmwoos&Partners.
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Beitrag von RosenRoterRitter am Di Mai 23 2017, 10:01

Er nahm die Hand von Aiden an und drückte sie firm. "Das ist richtig. Ich bin Ermittler." Sagte er und löste den Griff. Das Aidens Aura sich aufbaute vermerkte er mit einem stumpfen Lächeln. "Ich hasse die Presse. Aber- ich bin wie Sie sagten kein Streifenpolizist. Und leider hat die Presse das Recht darüber bescheid zu wissen, wenn es ein öffentliches Ereignis ist. Es ist einfach einen Anschlag, der im Geheimen stattfand geregelt zu veröffentlichen, aber einer, der auf offener Straße passiert ist? Sehen Sie es als Gefallen an, weil ich Jemanden besseren Kalibers kenne, der zu Euch gehört." Damit deutete er ganz kurz mit einer angetäuschten Geste, die stilistisch zum Nachdenken genutzt wird - mit Daumen und Zeigefinger - auf seine beiden Eckzähne, ehe er in die wirkliche Geste überging. Dann sah er zum Beamten, der sich gerade eh schon darüm kümmerte die Gaffenden im Zaum zu halten. Daniel rief ihm zu und deutete eine Kamera an. "Sammelt es ein. Ich helfe gleich." Sagte er etwas lauter. Dann wandte er sich wieder an Aiden und nahm die Karte entgegen. "Gut." Aber als er dann meinte, dass er die Zeugen mitnehmen wollte sah Daniel ihn misstrauisch an. Der Beamte, der ihn gebrieft hatte, meinte, dass eine Aufnahme stattgefunden hatte. Dennoch... "Wir haben auch hier die Möglichkeit die Verletzten zu versorgen. Wenn Sie aber einen Hausarzt haben wollen, dann müssen Sie die Rechnung tragen." Meinte er zu Aiden. Das ganze artete ganz schön aus. Als er dann auf Lydia deutete rieb er sich die Schläfe. "Bitte nehmen Sie nicht die Zeugen mit, wenn sie nicht wollen." Er sah selbst zu Lydia, Carrie und Lucy- nacheinander. "Wenn Sie sich okay fühlen, dann kann ich Sie nach Hause fahren, oder aber zur Station oder sogar ins Krankenhaus. Fühlen Sie sich nicht gezwungen mit ihrem Anwalt zu gehen." Erst jetzt bemerkte er Mina und sah sie verwirrt und fragend an. "Einen Moment Frau Harker. Oder gehören sie zusammen?" Er deutete auf Aiden und sah zu ihr, als ob er sie erwischt hätte.
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Kapitel 1 - Sie sind unter uns - Seite 4 Empty Re: Kapitel 1 - Sie sind unter uns

Beitrag von Kitty am Mi Mai 31 2017, 11:08

Mina hielt sich zurück. Sicher machte die Presse auch Fotos von ihr, aber so tief wie sie schon in dieser Sache drinstecke, war ihr das ziemlich egal. Sollten sie doch ihre verdrehten Vermutungen und Anschuldigungen schreiben, am Ende zählte für die Vampirin nur die tatsächliche Wahrheit.

DAs es sich tatsächlich um Aiden, oder eher um einen Unfall seiner Schwester Lucy handelte, erschreckte sie dann doch ein wenig. Wenn dieses Ereignis mit den Morden zu tun hatte, wurde es noch viel persönlicher als es schon war.

Auf die Andeutung von Aiden schüttelte Mina den Kopf. Sie war nicht wegen dem Anwalt hier. falls dieser Unfall etwas mit ihrem Auftrag zu tun hatte, war abzusehen, dass die jetzt anwesenden Parteien wieder aufeinander treffen würden. Ihr Interesse galt im Moment den Informationen, die der Ermittler eventuell für sie hatte. "Herr Schmidt, eine gewissen Zusammengehörigkeit ist nicht auszuschließen, jedoch muss sich dies noch beweisen. Ich werde warten bis sie hier ihre Ermittlungen abgeschlossen haben und ihnen dann auf das Revier folgen um weitere Details zu besprechen." Die Vampirin lächelte freundlich und neigte bedächtig den Kopf. Sie verschränkte die Arme vor der Brust und suchte sich einen Standort an dem sie die die weiteren Vorgänge der Polizei nicht störte.

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