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Kapitel 2: im Nebel

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Kapitel 2: im Nebel - Seite 6 Empty Re: Kapitel 2: im Nebel

Beitrag von Elodriel am Do Feb 02 2017, 14:34

Ihm schwante übles, als er sah, dass ihre Gesichtsfarbe zu der eines Käses veränderte. Aber er war guter Dinge, dass sie das schnell überwinden würde, da sie sich bis zu dem Zeitpunkt ja als recht robust erwiesen hatte. Und dann geschah es doch. Ein Ohnmachtsanfall. Na toll. Und er war so überrascht davon und zudem verunsichert, dass sein Versuch, sie aufzufangen deutlich zu spät kam und sie nun schon am Boden lag. "Oh Scheiße!"
Er besah sie einen Moment und schluckte schwer. Irgendwas sollte er tun. Aber was? Sie nach draußen tragen? Wobei, frische Luft bekam sie ja auch hier. Aber ihr etwas unter den Kopf legen, das konnte er ja. Schnell sah er sich um, fand aber natürlich nichts im Raum, also nahm er seine Jacke und rollte sie zusammen, um sie ihr dann unter dne Kopf zu schieben. "Ähm...hallo? Könnse mich...also...hm, hör'n?" Er konnte es ja wenigstens versuchen.
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Kapitel 2: im Nebel - Seite 6 Empty Azah Shakti Ziris Talzu bint Sherazade

Beitrag von Netade am Do Feb 02 2017, 15:34

Langsam kam sie wieder zu sich. Die Stimme Kanters drang an ihr Ohr. Sie musste etwas tun um wieder ganz und gar zu sich zu kommen. "Ja..." Sie schluckte und setzte dann an noch etwas zu sagen. "Riechsalz... Jackentasche..." Es war schrecklich für sie so malad zu sein.
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Kapitel 2: im Nebel - Seite 6 Empty Re: Kapitel 2: im Nebel

Beitrag von Elodriel am Mo Feb 06 2017, 20:59

Sie wollte was? Riechsalz? Wann erlebte man schonmal, dass jemand für sich selbst danach fragt? Aber woher sollte er denn jetzt...aus der Jackentasche? Na die war ja lustig, sie lag doch auf seiner Jacke. Außerdem hatte er...oh oh. Er konnte doch nicht in ihrer Jacke herumkramen. "Ähm...Jacke, hm? Also ick...ja, Moment." Er besah sich ihre Jacke, kam dabei nicht umhin, ihre Silhouette zu betrachte.
Schließlich schluckte er und zog ein wenig an ihrer Jacke, bis er sicher war, dass er in ihrer Jackentasche kramen konnte, ohne sie direkt zu berühren. Aber antürlich war es erst die falsche Seite, also das ganze nochmal auf der anderen Seite, ehe er ihr das Fläschchen unter die Nase halten konnte.
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Beitrag von Netade am Mo Feb 06 2017, 21:30

Der stechende Geruch des Riechsalzes lässt sie zurückkommen ins Hier und Jetzt. Dankbar schaute sie Herrn Kanter an. "Vielen Dank, HeRR KanteR. WüRden Sie das Maß IhReR Güte voll machen und miR aufhelfen?"
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Kapitel 2: im Nebel - Seite 6 Empty Re: Kapitel 2: im Nebel

Beitrag von Elodriel am Do Feb 09 2017, 10:24

Er stellte das Fläschchen erstmal neben sich ab, nachdem er es wieder verschlossen hatte und sah sie dann fragend an. "Dit Maß meener Jüte, äh...watt?" Er blinzelte kurz, dann schlich sich Erkenntnis in seine Zge. "Uffhelfen, achso...ja klar, kleenen Moment." Er erhob sich erstmal selbst und machte Anstalten, ihr die Hand hin zu halten, zog sie aber zurück, noch ehe er sie richtig ausgestreckt hatte.
Dann sah es so aus, als wolle er um sie herum gehen, vermutlich um sie hoch zu heben. Doch auch das überlegte er sich dann wieder anders und reichte ihr doch die Hand. Immerhin konnte er sie doch nciht einfach so durch die Gegend heben, oder?
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Beitrag von Netade am Do Feb 09 2017, 10:38

Ihr ging es nicht gut, keine Frage, aber das was sie sah, nein, was sie erlebte, ließ sie ein wenig verwirrt zurück. Fast hätte sie nach der Hand gegriffen doch dann war sie einfach weg. 'Bei allen Heiligen, was machte Herr Kanter da?' Azah, sah ihn aus ihrem Blickfeld entschwinden. Sie seufzte kurz auf, erhob sich dann etwas ungelenk und stand dann wacklig auf den Beinen. Langsam wandte sie sich um und blickte zu ihrem Erstaunen in das Gesicht Kanters. "Danke, HeRR KanteR für IhRe Hilfe." Sie bückte sich kurz und nahm ihren Hut wieder auf. Danach richtete sie ihre Uniform. "Vielleicht sollten wiR diesen Teil des Schiffes veRlassen. Was meinen Sie, HeRR KanteR?"
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Kapitel 2: im Nebel - Seite 6 Empty Re: Kapitel 2: im Nebel

Beitrag von Elodriel am So Feb 12 2017, 20:10

Da hatte er sich nun wohl zu viel Zeit gelassen. Na das kam jetzt bestimmt schlecht an. Auch wenn sie sich anschließend bedankt hatte. Er sollte wohl am besten versuchen das ganze nun zu überspielen.
So übernahm er das Thema, dass sie da nun angefangen hatte. "Ähm ja, ick denke, wir sollt'n uns anderswo umseh'n, hier ist's ja doch in allen Räumen dit Gleeche. Und wer weeß, wat mit John is', der hat dit hier allet offenbar jar nich mitbekommen zu hab'n." Hoffentlich hieß das nur, dass der Pilot zu weit weg war und nicht etwa selbst in Schwierigkeiten steckte.
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Beitrag von Netade am So Feb 12 2017, 20:48

"Da sind wiRR eineR Meinung, HeRR KanteR. Vielleicht sollten wiR nach John schauen. Es ist meRkwüRdig das eR es nicht gehöRt hat." Sie schritt neben Herrn KanteR, schenkte ihm ein freundliches Lächeln. "Machen Sie mir die FReude nach dem Abschluss der heutigen Exkursion eine Tasse Tee mit mir zu tRinken?"
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Kapitel 2: im Nebel - Seite 6 Empty Re: Kapitel 2: im Nebel

Beitrag von Elodriel am Sa Feb 25 2017, 21:31

Der Großwildjäger sah sich um, um abzuschätzen, wo sie wohl am besten den Piloten finden würden. Vermutlich war es am besten, erstmal auf den Korridor zu gehen, auf dem er zuvor unterwegs war, da er sich ursprünglich zwischen seinen zwei Begleitern halten wollte, um zu jedem schnell gelangen zu können, falls einer von ihnen in Schwierigkeiten geriet.
Nun war er zu Azah gelaufen und sie hatte eigentlich nicht so richtige Schwierigkeiten, aber nungut, zusammengebrochen war sie und es wäre vermutlich schlecht gewesen, wenn das passiert wäre, wenn sie allein war.
Aus diesen Gedankengängen riss sie ihn mit ihrer Frage komplett wieder heraus. Sie fragte ihn da gerade was? Er sah sie überrascht an. "Ähm...wie? Also...Tee? Nun, ick...also...ja, warum nicht?" Er hörte sich selbst sagen, was er da gerade sagte und wusste nicht so recht, was er davon halten sollte. Aber ihm fiel auch einfach kein Grund ein, es abzulehnen. Selbst nun im Nachhinein nicht. Doch nun hatte er ja schon zugestimmt, also musste er damit klar kommen.

Doch erst galt es eh etwas anderes zu erledigen und vor allem überhaupt wieder zurück zu kommen. "Wir...also ick würde vorschlajen, dit..wir dort lang gehen." Er deutete den Gang hinunter, den er zuvor her gekommen war.
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Beitrag von Netade am So Feb 26 2017, 15:13

Sie hatte sanft gelächelt, als Herr Kanter zugestimmt hatte den Tee bei ihr einzunehmen. Noch etwas wacklig auf den Beinen folgte sie ihm nun wie ein Schatten. "Sie haben wesentlich mehR Erfahrung als ich, HeRR KanteR, ich veRtRaue Ihnen voll und ganz." Ihre Schritte waren kaum mehr zu hören und es schien so, als könne sie elfen-/feengleich über den Boden lustwandeln ohne ihn zu berühren. Das war natürlich nur Schein. Tatsächlich bemühte Azah sich nur so wenig wie möglich etwas loszutreten. Der Rums hatte sie sehr sensibilisiert.
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Kapitel 2: im Nebel - Seite 6 Empty Re: Kapitel 2: im Nebel

Beitrag von Elodriel am Di Feb 28 2017, 20:34

Der Abenteurer war sich nicht so sicher, ob er wirklich mehr Erfahrung hatte. Das, was sie ihm zuvor gesagt hatte, über ihre Vergangenheit ließ ihn vermuten, dass sie mehr Erfahrung hatte, als sie nun andeutete. Immerhin hatte sie im Feld gedient und an Kämpfen teilgenommen.
Auch ihre Befähigung, sich nun so leise zu bewegen bestätigten ihn in diesem Glauben. Er musste sich auch ab und an vergewissern, dass sie noch hinter ihm war.
Doch vor allem versuchte er seine Sinne auf John zu richten, um diesen schneller zu finden.
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Kapitel 2: im Nebel - Seite 6 Empty Re: Kapitel 2: im Nebel

Beitrag von Fade am So März 05 2017, 18:30

Kanter war mit Azah beinahe wieder zurück an der Vorderseite des Ganges, von dem aus sie das Schiff betreten hatte, als er weiter auf der dem Wald zu gewendeten und dadurch dunkleren Seite, den Lichtschein einer weiteren Fackel erkennen konnte. Auf sein Rufen hin antwortete John. „Bleiben sie vorne beim Bug. Ich komme gleich.“ Zwei, vielleicht drei Minuten verstrichen, ehe der Pilot der Nautilus tatsächlich wieder im Blickfeld von Azah und Kanter auftauchte. Er hielt etwas in der Hand, was einmal ein Buch gewesen sein konnte, jedoch von der Witterung ziemlich zerstört wirkte. Abgesehen davon war John, allem voran sein rechter Arm, ziemlich verdreckt, als wäre er einen Schacht entlang gekrochen oder etwas in der Art.
„Das gesamte Schiff zu durchsuchen wird noch eine schwierige Aufgabe fürchte ich, die höheren Decks scheinen ziemlich marode. Wir müssen uns darauf konzentrieren, erst einmal dem Kapitän einen Lagebericht zu liefern. Die Fracht scheint nicht mehr hier zu sein, genau wie alle anderen Ausrüstungsteile von Bedeutung. Ich frage mich...“ John hielt inne und winkte den anderen zu ihm zu folgen, als er das Wrack endgültig verließ. Vom Schiff aus waren Geräusche zu vernehmen, die nicht ganz geheuer wirkten, aber vielleicht nur auf die Suche des Erkundungstrupps zurückzuführen waren. Tatsächlich würde das Gerüst wohl nicht mehr all zu lange durchhalten, ehe es unter der Last  der Kletterpflanzen und der voranschreitenden Korrosion zusammen brach.

Azah konnte an der linken Seite von Johns Uniform einen kleinen Blutfleck erkennen und er wirkte beim voranschreitenden Tageslicht auch irgendwie ein wenig blass. „Nur eine Schramme.“ Erklärte John rasch, als er Azahs besorgte Miene erkannte. „Wir können uns beim Boot darum kümmern, oder wenn wir zurück bei den anderen sind.“
Der Pilot erschien tatsächlich recht bestrebt dabei, wieder den Rückweg anzutreten. „Ich hoffe, dass sich aus dem Tagebuch etwas nützliches erkennen lässt. Ich kann kaum noch einzelne Worte entziffern, aber der Kapitän ist darin wesentlich geschickter.“

Kanter erblickte, als sie bereits dem Schiff den Rücken kehren wollten an der dem Wald zugewandten Seite etwas auf dem Boden, was ihn innehalten und nochmals zurückkehren ließ.
Was er fand, als er mit seiner allmählich verlöschenden Fackel im warsten Sinne des Wortes Licht ins Dunkel brachte, ließ den Abenteurer einige Sekunden starr wie eine Säule auf der Stelle stehen. Ein Friedhof, oder wenigstens eine ordentliche Anordnung von einigen Gräbern. Auch John stockte, als er Kanters Fund erblickte. Sie zählten zweiundzwanzig Grabstätten und John murmelte, als er wieder Worte fand. „Es ist angemessen, sie bei ihrem Schiff zu bestatten. Den Gräbern zufolge müsste eine ganze Anzahl der Crew den Absturz überlebt haben. Es besteht vielleicht Hoffnung, dass wir sie finden. Wir sollten aber nun dennoch erst einmal zurück zur Nautilus. Kommt.“

Während die Gruppe sich auf den Rückweg zum Boot machte, fiel sowohl Kanter, als auch Azah auf, dass John leicht schwankte und offenbar nicht nur aus Anstrengung und des feuchtwarmen Klimas wegen schwitzte. Sie hatten etwa die hälfte des Weges zum Boot zurückgelegt, als abermals plötzlicher Sturmwind aufkam, doch schien nichts offensichtiches das weitere Voranschreiten zu behindern.

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Kapitel 2: im Nebel - Seite 6 Empty Azah Shakti Ziris Talzu bint Sherazade

Beitrag von Netade am So März 05 2017, 20:10

"Es mag sein, dass es nur eine SchRamme ist, aber wiR sind nicht auf der ERde. Deshalb wäre es gut wenigstens die Wunde rRichtig zu veRbinden, damit kein Schmutz hineinkommen kann, John. Das ist schnell gemacht und dafür bin ich ja auch mitgekommen." Sie wartete ab und hoffte darauf, das er einlenkte.

Der Friedhof ließ sie innehalten. Azah sprach für die Seelen der Verstorbenen stumm ein Gebet. Ihre Körperhaltung machte deutlich das sie ein Gebet sprach in stiller Andacht.

Schon machten sie sich wieder auf den zurück zur Nautilus. Die Sherazade beäugte genau John wie er sich bewegte. Als er zu schwanken beginnt, ist sie mit wenigen Schritten bei ihm. "John, wiR sollten jetzt und hieR einen Blick auf die Wunde weRfen. HeRR KanteR und ich können Sie schlecht tRagen." Sie sprach ruhig wie immer doch es lag ein gewisser Nachdruck darin. Als dann noch der Wind aufkam und sie Deckung suchten, ergriff sie die Chance beim Schopfe. "HeRR KanteR, ich veRsoRge eben die Wunde von John, es wiRd nicht lange daueRn." Die junge Frau begann damit die Dinge aus der Tasche zu holen, die sie brauchte. Ein 'nein' von John würde sie nicht mehr akzeptieren. "John ich schneide das Stück Stoff auf um zu sehen wie die Wunde aussieht."
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Kapitel 2: im Nebel - Seite 6 Empty Re: Kapitel 2: im Nebel

Beitrag von Elodriel am So März 12 2017, 13:56

Auch Kanter hatte sein Missfallen darüber geäußert, dass John sich nicht sofort helfen lassen will. In solchen Umgebungen kann man nie wissen, ob sich da nicht irgendwas in noch so kleine Wunde eingenistet hat. Und mit Blutvergiftungen oder Parasiten in Wunden war noch nie zu spaßen. Aber John war hier der Anführer, also konnte man ihn vorerst nicht zwingen.

Der Friedhof war zwar ein bedrückender Anblick, aber zugleich tatsächlich ein Hoffnungsschimmer. Denn es stimmte, beerdigt kann jemand nur werden, wenn noch jemand anderes am Leben war.

Doch vorerst konnten sie nun nichts weiter hier tun und so machten sie sich wieder auf den Rückweg. Als dann der Pilot unterwegs so deutliche Anzeichen zeigte, dass die Wunde eben doch nicht nur ein Kratzer war, zumindest nicht unter den widrigen Umständen, die gerade herrschten, half er Azah dabei, John dazu zu bringen, sich helfen zu lassen. Anschließend hielt er Ausschau nach Ärger, während die Sanitäterin tat, was sie eben tun musste und vor allem hier tun konnte.
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Kapitel 2: im Nebel - Seite 6 Empty Re: Kapitel 2: im Nebel

Beitrag von Fade am So März 19 2017, 19:27

Als Azah und schließlich auch Kanter nicht nachgiebiger wurden, nickte John schließlich etwas zerknirscht und öffnete seine Jacke. Es war leicht zu sehen, dass ihm das unangenehm war, was womöglich seinem Soldatenstolz geschuldet war und tatsächlich wirkte die Verwundung auf den ersten Blick nicht besonders bedrohlich.
An der unteren linken Seite des Brustkorbs klaffte ein kleines Loch im Fleisch, kaum größer als ein Einschussloch einer Pistole. Die Wunde schien bereits leicht verkrustet und blutete nicht mehr, doch Azah konnte mit geschultem Auge den leichten weißen Rand an der Wunde erkennen, welcher auf natürliches Gift hindeutete. Vielleicht ein Biss, oder Stich eines Schiffswrackbewohners, welchen John beim herumkriechen garnicht bemerkt hatte.
Auch wenn die Schwellung nicht der rede wert war, und an einen gewöhnlichen Insektenstich erinnerte, hätte John unter den gegebenen Umständen wohl auf eine Krankenstation zur Beobachtung gehört. Gegen das Fieber konnte Azah im Moment wenig tun, da die Ursache nicht hingehend bekannt war doch zumindest die Pupillen des Piloten schienen nicht geweitet. So stand die Chance wohl gut, dass die Symptome in ein paar Stunden oder vielleicht einem Tag von alleine abklingen würden.

Der Wind hatte inzwischen kaum nachgelassen und wechselte seine Richtung ungewohnt häufig, wobei es dabei manchmal aufheulte, wie von einem großen Tier. Zu allem Überfluss mischte sich auch noch leichter Regen dazu, welcher vom Wind gepeitscht manchmal fast senkrecht sprühte und daher sichtlich behindernd für Sicht und das vorankommen wurde. John drängte zur Eile und unter den Verhältnissen war es ohnehin fast unmöglich, besonders vorsichtig zu sein und so kämpfte sich die Gruppe auf dem gleichen Weg, den sie gekommen waren wieder zurück in Richtung ihres Bootes.

Mit dem vorankommen ließ der Wind allmählich wieder nach, und der Regen wurde etwas erträglicher, wenn er auch eher noch zunahm. Die nasse Dschungelvegetation war nicht besonders angenehm zu durchqueren, denn abgesehen von den Rinnsalen, welche über große Blätter punktgenau zu Boden flossen und Lachen bildeten, schien auch der Boden durch die Feuchtigkeit rasch weich zu werden.

Kanter, der voraus ging, bemerkte als erster, dass etwas nicht stimmte, als das Boot in Sichtweite  kam. Es war nicht mehr an der Stelle, wo sie es zurück gelassen hatten, sondern schon fast bei den Bäumen und lag offenbar auf dem Kopf. Auch John erblickte nun die Situation und ging leicht in Deckung. „Das kann nicht der Wind gewesen sein. Rasch. Wir müssen sehen, was da vorgefallen ist. Wo ist Hagen verdammt?“

Mit bereiten Waffen bewegte die Gruppe sich so rasch als möglich am Waldrand entlang zum Landungspunkt. Je näher sie kamen, um so offenkundiger wurde, dass jemand oder etwas das Boot angegriffen haben musste. Zahlreiche Furchen und Löcher waren am Strand um das Boot zu sehen, doch waren sie vom Regen womöglich bereits etwas verwaschen, jedenfalls erschien es schwer, sich darunter die Spuren von Fremden oder einem Tier auszumalen.

Aus dem Schutz der Bäume heraus war weder ein Lebenszeichen von Hagen, noch einem Angreifer zu erkennen, und so bedeutete John Azah und Kanter, ihm Deckung zu geben, während er sich an das Wrack anpirschte. Er benötigte kaum eine Minute, ehe er zurück zu den anderen kam, die zwischen den Bäumen acht gegeben hatten.

„Himmel! Wer weiß, was hier geschehen ist. Von Hagen gibt es keine Spur. Kein Blut keine Waffen und keine Kampfspuren, soweit ich es erkennen kann. Das Boot ist hin. Die Turbine ist völlig zerlegt. Ich sehe keine Möglichkeit, sie hier mit unserer Ausrüstung zu reparieren.“ John Rogers sah sich hektisch um und etwas Verzweiflung war in seinem Anblick unverkennbar, was das Fieber wohl begünstigte. „Wir.. wir müssen Hagen finden. Und wir müssen der Nautilus bescheid geben. Solange wir nicht wissen, was das hier war müssen wir unglaublich aufpassen.“ John sah in Richtung des Felsvorsprungs, von dem aus sie der Nautilus zuletzt Signalisiert hatten. Er schien unschlüssig, was nun die höhere Priorität hatte und begann dabei leicht zu schwanken. „Wir... wir können nicht hier bleiben, falls die Angreifer noch in der Nähe sind. Beim Vorsprung haben wir noch gute Karten uns zu verteidigen, falls wir diese Chance überhaupt bekommen. Kanter? Kannst du irgendwelche Spuren von Hagen ausmachen?“

Der Pilot sah erneut wie gehetzt über den Strand und in alle Richtungen. Der Regen machte Weite sicht schwierig, doch erschien wieder alles gespenstisch ruhig.

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Beitrag von Elodriel am Mo März 20 2017, 21:31

Der Abenteurer hatte nur die rudimentärste Ahnung von Medizin...eben das, was man mit der Zeit so aufschnappt, wenn man durch die Welt zog, um Abenteuer zu erleben und Entdeckungen zu machen. Aber die Wunde, die John davon getragen hatte verhieß nichts gutes, das war ihm klar. Zu klein, um einfach nur aufgrund der Wunde selbst so eine Wirkung zu erzielen, also war anzunehmen, dass Gift mit im Spiel war. Und ein Gift, das man nicht kannte, konnte man nur schwer bekämpfen. HMitten im Dschungel zu verharren war aber auch keine Option, also zogen sie nach einer notdürftigen behandlung durch Azah weiter.

Nur, um dann zu einer neuen unerfreulichen Entdeckung zu gelangen. Ihr Boot verwüstet und Hagen verschwunden. Sie somit gestrandet. Das war ja nun wirklich ein ganz großartiger Start. Er hätte lieber selbst erkundet, was da genau passiert war, aber John war schon unterwegs und so konnten Kanter und Azah ihm nur Deckung geben.

Als der Pilot wieder bei ihnen war und berichtete, murmelte der Jäger einen Fluch. Das klang alles nach verdammt viel Ärger. "Wenn Spur'n zu find'n sind, dann muss ick ma beeil'n. Mit dem vermalledeiten Rejen wird dit jetzt shcon keen Zuckerschleck'n." Er nahm den Blick des Piloten zum Felsen wahr und deutete dorthin. "Wenn wa uns dorthin zurück zieh'n, um uns mit der Nautilus zu verständijen und uns besser verteidijen zu könn, dann könn wa sicherlich später keene Spur'n mehr finden. Ick sollte also wenn, dann jetzt sofort kieken." Was ihm deutlich lieber gewesen wäre, da er Hagen nicht im Stich lassen wollte. Der Kerl war zwar etwas seltsam, aber dennoch ein anständiger Kerl und ein Kamerad.
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Beitrag von Netade am Di März 21 2017, 16:02

Vorsichtig säuberte sie die Wunde von John. Für die Größe hatte sie viel zu viel Schaden angerichtet. Sie tastete den Vorhof der Wunde ab. , legte Kräuter und einen Salbenverband an. Mehr konnte sie hier im Freien für ihn nicht tun. Auf der Nauntilus würde sie dann nochmal sich alles wesentlich genauer ansehen. Ihre Utensilien verstaute sie anschließend wieder in ihrer 'Doktortasche'. Natürlich ermahnte sie John sie sofort zu informieren falls es ihm schlechter oder sonst irgendwie komisch ergehen wüde. Ja und er solle nicht einmal im Traum daran denken an der Wunde zu kratzen, falls sie denn jucken würde.

Als es nun Anfing zu regnen, zog sie die Pelerine über und überzog den Hur mit einem Öltuch. Irgendwie hatte alles hier eine gewisse Ähnlichkeit mit Nahua. Dieser Dschungel, die stetig vorhandene Bedrohung. "Wir werden ihnen folgen HeRR KanteR." Das Boot zerstört, machte es ihnen schwieriger wieder die Nautilus zu erreichen. Was bei den Niederwelten hat sich daran gemacht das Boot zu zerstören und vor allen Dingen wer hatte Hagen entführt? Sicherlich wäre Hagen nicht einfach hier von seinem Posten gewichen. Azah pflanzte das Bajonett auf, wer immer versuchen würde sie zu überraschen oder anzugreifen, die Sherazade würde sich zu wehren wissen. Sie folgte Herrn Kanter. Ab und an warf sie immer ein Auge auf den Piloten. Versorgt hatte sie die Wnde, aber man konnte ja nie wissen. Andere Welten, andere Gesetze.
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