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[ehemalige SC] "Undertaker"

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[ehemalige SC] "Undertaker" Empty [ehemalige SC] "Undertaker"

Beitrag von Umbra Do Mai 14 2015, 01:41


Undertaker

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[ehemalige SC] "Undertaker" Tombst10

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Wenn 666 die Zahl des Antichristen ist,
dann muss circa 25,806 die Wurzel allen Übels sein. Denker
Umbra
Umbra
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Alter : 27
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[ehemalige SC] "Undertaker" Empty Re: [ehemalige SC] "Undertaker"

Beitrag von Radagast Di Jun 30 2015, 15:48

[ehemalige SC] "Undertaker" Christ11

Name: Newson Wilford Hilger
Geschlecht: männlich
Alter: 43

Nationalität: England
Geburtsort: Birmingham
Wohnort: London

Familienstand: ledig
Familie:
Sein Vater war Harvey L. Hilger, ein Pferdehändler, der mit 53 im Krimkrieg starb, zu dem er unfreiwillig einberufen wurde. Seine gleichaltrige Mutter Katherine Caery Hilger ist noch immer Kindermagd in London. Er hatte 6 Geschwister und eine Cousine, die sie bereits als Kind adoptierten, weil ihre Mutter an einer seltenen Krankheit verstarb. Die 33-jährige Cousine arbeitet als Viehhändlerin in England, von den sechs Geschwistern wollten vier seiner jüngeren Geschwister Clarice, Goodwin, Vincent und Mike Newson nach Amerika folgen, und schmerzlich musste er später erfahren, dass das Schiff mit all seinen Passagieren tödlich verunglückt war. Die anderen beiden sind noch jung und leben noch in England bei seiner Mutter.
Religionszugehörigkeit: protestantisch

Beruf: Ingenieur
Organisation: Royal Society
Sprachen: Deutsch (lernte er an der Uni, da viele technischen Geräte aus Deutschland kommen), Spanisch (lernte er in der Freizeit, da es eine wichtige Handelssprache ist)

Aussehen:
Größe: 1,78m
Körperbau: schmächtig
Augenfarbe: blau
Frisur: geschniegelt, bereits graue Haare
Bart: ein dicker, großer Schnauzer

Kleidung: gewöhnlicher, schwarzer Anzug mit schwarzer Fliege und weißem Hemd
Besonderheiten: runzlige Stirn

Fertigkeiten:

Fertigkeitswert
Fertigkeit 1Fertigkeit 2Fertigkeit 3Fertigkeit 4Fertigkeit 5
Hervorragend (+4)Technik
Gut (+3)GelehrsamkeitHandwerk
Ordentlich (+2)SprachenFingerfertigkeitZaubern (Äthermanipulation)
Durchschnittlich (+1)BesitzKunstEntschlossenheitWahrnehmung
Mäßig (±0)FührungsqualitätÜberzeugenGespürReitenHeilkunde


FertigkeitNiveauWert
Athletikarmselig-1
Ausdauerarmselig-1
Ausweichenarmselig-1
Besitzmäßig+0
Bluffen/Täuschungarmselig-1
Einbrucharmselig-1
Einschüchternarmselig-1
Entschlossenheitdurchschnittlich+1
Fernkampfarmselig-1
Fingerfertigkeitordentlich+2
Führungsqualitätmäßig+0
Gassenwissenarmselig-1
Gelehrsamkeitgut+3
Gespürmäßig+0
Gewaltarmselig-1
Handwerkgut+3
Heilkundemäßig+0
Heimlichkeitarmselig-1
Kunstdurchschnittlich+1
Nahkampfarmselig-1
Reitenmäßig+0
Spielearmselig-1
Sprachenordentlich+2
Technikhervorragend+4
Überzeugenmäßig+0
Wahrnehmungdurchschnittlich+1
Zaubern (Äthermanipulation)ordentlich+2

Talente und Gaben:

Gabe/TalentNameFunktion
Talent (Fokus)Unstillbarer WissensdurstIn der Universität London hat Newson nicht nur als einer der Besten abgeschnitten, er hat auch gelernt, sich auf ein bestimmtes Gebiet zu spezialisieren. Er ist besonders geübt darin, Themen über Physik und Mechanik so schnell es geht aufzunehmen und daher besonders gut über Technik informiert.

+1 auf Gelehrsamkeit
Talent (Spezialisierung) Ein genialer Verstand Newson denkt, fühlt und handelt wie ein Genie: wenn es drauf ankommt ist er ein Perfektionist, wenn es klug ist, sich zurückzuziehen, spürt er das und wenn eine große Idee kurz davor steht, in seinem Kopf aufzutauchen, dann bereitet er sich schon im Voraus dafür mental vor.

+2 auf Technik, wenn niemand im Raum oder in der Nähe ist, der ihn stört, und höchstens wenig Lärm oder andere Stress verursachende Phänomene vorhanden sind.
SpezialeigenschaftUnerklärlicher InstinktManchmal hat Newson so ein Gespür, ob sich irgendwo wertvolle Dinge verstecken oder sich eine Situation ergeben könnte, die ihn bei seinen Erfindungen unterstützen könnte. Bis jetzt hat ihm das seine wichtigsten Erfindungen eingebracht!

Newson hat eine 20%ige Chance, in seiner Nähe mechanische Gegenstände oder Gegenstände, die für seine Erfindungen relevant sein könnten, zu spüren. Dies kostet ihn arkane Belastungspunkte in der Höhe der Differenz von +4 und dem Ergebnis eines Zaubern-Wurfs.

Talent (Ignorieren)Sinne eines BastlersNewson kann in schlechtem mentalen Zustand oder wenn er geblendet oder in sonstiger Weise schlechte Sicht hat, dennoch mechanische Gerätschaften benutzen, sofern es seine eigenen sind.

Aspekte:
Aspekt 1: Der ganze Vorgang des Lebens!
Zitat: "Abenteuer sucht man nicht, Abenteuer hat man" (Manfred Hinrich)
Beschreibung: Newson ist nachdenklich, jemand, der gerne vor sich hin träumt, insbesondere dann, wenn ihm die "reale" Welt nicht abenteuerlich, nicht interessant genug erscheint. Mit einfachen Antworten kann er sich nicht zufrieden geben, und was für ihn gar nicht ohne Erwiderung ertragbar ist: wenn ihm jemand mit einer unlogischen Antwort kommt, die mit der Realität einfach nichts zu tun hat. Penibel reagiert er auch darauf, wenn seine sorgfältig gewählten Prinzipien infrage gestellt werden. Doch seine Neugier für die verborgenen Gesetze der Welt und für die abenteuerlichen Geheimnisse, die auf ihn warten sollten, lassen ihn Dinge entdecken und wahrnehmen, die sonst so keiner erlebt.

Aspekt 2: Irre widersetzen sich
Zitat: "Da steh ich schon, des Chaos vielgeliebter Sohn" (Goethe)
Beschreibung: Newson sieht es in den Gesichtern der Leute, ob sie ihm intellektuell und geistig unterlegen sind. Er verurteilt sie nicht, es ist ihm klar, dass nicht jeder so begnadet sein kann, wie er selbst, doch er verlangt von jedem Menschen, der ihn behelligen will, ein Mindestmaß an Verstand und Köpfchen. Denn er kann es absolut nicht abhaben, wenn ihm jemand seine wertvolle Zeit raubt. Und wenn das passiert, dann versinkt er manchmal in Selbstmitleid, weil ihm so selten ein helles Köpfchen, wie er selbst eines ist, begegnet. Das kann auf andere durchaus arrogant und anmaßend wirken. Doch Newson kann es einfach nicht abstellen und was er auch nicht abstellen kann, ist einfach alles und jeden zu analysieren, jedes Verhalten, jedes Phänomen das ihm begegnet und das ihm interessant genug scheint, der Sache seine Aufmerksamkeit zu widmen, es wird gedanklich von ihm fast immer auseinandergenommen. Er ist so besessen darauf, die Zustände der Welt zu verbessern, dass er manchmal alles um sich herum ignoriert und einfach für niemanden mehr zugänglich ist. Im Gegenzug fallen ihm meistens gerade dann die allerbesten Ideen ein.

Aspekt 3: Ein freier Mann
Zitat: "Freiheit kann man einem zwar lassen, aber nicht geben" (Schiller)
Beschreibung: Wenn Newson in Not gerät, verlässt er manchmal seine eingefahrenen Denkweisen und tut unvorhersehbare Sachen, die ihm plötzlich aus der Klemme helfen, sofern er genug Zeit hat, darauf zu reagieren. In diesem Falle passiert es oft, dass er ungeahnte physische oder mentale Stärken herausbildet. Wenn er eine solch schwierige Lage lösen muss, kann er seine Gefühle plötzlich beiseite lassen. Dann wird ihm auch klar, dass sein übertriebenes Bedürfnis nach Sicherheit nicht immer angemessen war. Doch seine Skepsis, sein Misstrauen und seine Zweifel sind manchmal so stark, dass solche Herausforderungen an schlechten Tagen zu ernsthaften Konsequenzen führen.

Aspekt 4: Schöpferische Unzufriedenheit
Zitat: "Beklage nicht, was nicht zu ändern ist, aber ändere, was zu beklagen ist" (Shakespeare)
Beschreibung: Meistens ist Newson mit seinen Erfindungen unzufrieden, weil er ein Perfektionist ist. Wenn er für lange Zeit keine bahnbrechenden Einfälle hat, kann er schon mal in Selbstzweifel oder gar Depression versinken. Seine Frau, sein ungeborenes Kind und fast zeitgleich seinen Vater, später dann auch seine vier jüngeren Geschwister verloren zu haben, schnitt eine tiefe Wunde in ihm, die wohl niemals heilen wird. Dennoch hat er Strategien entwickelt, um sich von diesem Kummer abzulenken, meistens treibt ihn dieser Ablenkungsversuch sogar an, kleine und neue Geräte zu entwickeln. Fröhlich ist er jedoch meistens nicht gestimmt.

Aspekt 5: Ehrgeiz
Zitat: "Auf manche Leute machen nur die Erfahrungen des Geldbeutels Eindruck" (Peter Sirius)
Beschreibung: Nach vielen depressiven Jahren war Newson wieder in der Lage, einigermaßen motiviert weiterzuforschen. Er hatte geschafft, die Lügen in der Gesellschaft mit einem Gerät aufzuzeigen, dann war er auch in der Lage, noch viel Größeres zu erschaffen! Er fasste neuen Mut, denn seine Idee, dass er und die Welt bloß Liebe brauchte, spornte ihn an. Er entschloss sich dazu in Amerika einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen und das wollte er umsetzen, wie viele Rückschläge er auch einstecken musste. Diese Einstellung gab ihm trotz seiner psychisch definitiv vorhandenen Angeschlagenheit manchmal fast manischen Ansporn. Manchmal wurde es still in ihm und er konnte wieder klar denken und manchmal besinnte er sich ganz auf sein Ziel, in Amerika endlich genug Geld für ein neues Forschungsprojekt zu finden, obwohl er selbst noch nicht wusste, um was es sich handeln würde.

Waffen:

Nahkampf:

WaffeBeschreibungBild
(optional)
Bonus auf die Erfolgswürfe des Angreifers Bonus auf die Erfolgswürfe des Verteidigers
Messerbilliges, unscharfes Bestandteil aus einem Survival-Kit[ehemalige SC] "Undertaker" K_skni10±1±0
Fernkampf:

WaffeBeschreibungBild
(optional)
Ziel in derselben
Zone
Ziel in benachbarter
Zone
Ziel zwei Zonen
entfernt
Ziel drei Zonen
entfernt
Pistoledas billigste Teil im Waffenladen, klein und nur für Notfälle[ehemalige SC] "Undertaker" Ref_1010+1±0-1/

Inventar:


  • Ein Sack für sein Pferd mit folgendem Inventar:
  • von ihm selbst erfundene Taschenlampe, die jedoch leicht zerbrechlich ist und wenig Licht spendet
  • 10 kleine Batterien für seine Taschenlampe
  • eine zweite Glühbirne für seine Taschenlampe
  • Schreibutensilien und Papier
  • Kerzen
  • Streichhölzer
  • eine Menge unterschiedlicher Zahnräder und mechanischer Klein-Bauteile
  • Schraubenzieher und Schrauben
  • kleiner Hammer
  • kleine Axt
  • ein paar Metall- und Holz- Platten/Rohre sowohl kleinere als auch größere
  • 3 Bücher über Physik und Technik
  • 1 Buch über Gold in Amerika und 1 über Indianer
  • 12 Kugeln Munition und Pistole
  • Seife
  • Eine kleine Holztruhe mit einem selbst entwickelten Zahlenschloß
  • selbst entwickelter Lügendetektor (s. "Lie Detector")
  • selbst entwickelter Prototyp eines Gold-Detektors (s. "Gold Detector")



  • Wanderrucksack mit Survival Kit und Vorräten:
  • kleines Notzelt
  • Messer
  • Pfeife
  • kleine Säge
  • kleine Angel
  • Kompass
  • Nähset
  • Nadeln
  • kleiner Spiegel
  • Rasierklinge
  • Verbandmaterial
  • eine unvollständige Karte von South Dakota
  • Tasse
  • Salz und Pfeffer
  • Brot und ein wenig geräucherter Bison



  • Brieftasche mit sämtlichem Bargeld
  • Pferd mit Sattel und Saumzeug


Hintergrund:

Kindheit:
Aspekt: Der ganze Vorgang des Lebens!

Die Mutter wurde in Birmingham geboren, wo sie den damals noch jungen Harvey auf dem Pferdemarkt traf. Der Vater war ein mathematisch und technisch wenig begabter Mann, weshalb sich später alle fragten, woher die Begabung des jungen Newson kam. Nachdem sie geheiratet hatten und ihr erstes Kind bekamen, kamen sie in wirtschaftliche Schwierigkeiten, als die Pferde von Newsons' Vater gestohlen worden waren und beschlossen nach London umzuziehen, wo angeblich eine geringere Verbrechensrate herrschen sollte.

Die vier Geschwister Clarice, Goodwin, Vincent und Mike Newson kamen innerhalb 3-Jahres-Abständen zur Familie hinzu.  Als Newson zwölf Jahre alt war und die Familie bereits 7 Mitglieder zählte, verstarb plötzlich die Tante an einer damals noch unbekannten Krankheit und ihr einziges, damals noch 2 Jahre junges Kind, musste in die Familie aufgenommen werden.

Der Mutter gelang es unter großen Anstrengungen, indem sie zusätzlich als Kindermagd arbeitete, ihren Kindern eine Schulausbildung zu ermöglichen. Ihr Sohn Newson war der einzige, der die kirchliche Schule mit guten Noten besuchte.

Im Gegensatz zu seinen Geschwistern fragte sich Newson schon früh, was Erziehung bedeutet. Warum musste er zur Schule gehen, warum die verschiedensten Fächer lernen, warum Prüfungen ablegen und warum versuchte er, bessere Noten als andere zu bekommen? Arbeit zu haben und den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen ist notwendig, aber für Newson war von Anfang an klar: das konnte nicht alles sein. Er wollte Abenteuer erleben! Neue Dinge entdecken, die Welt verbessern, neue Welten kennen lernen! Für Newson war das Leben etwas Weites und Tiefgründiges, ein großes Mysterium, ein weites Reich, in dem er sich als Mensch beweisen musste. Er wollte Physik und Mathematik nicht nur beherrschen, er wollte versuchen, damit die Welt zu verändern!

Trotz ihren intellektuellen Unterschieden blieben die Geschwister über zahlreiche Jahre  eng verbunden.
Jugend:
Aspekt: Irre widersetzen sich

Ab 1837 hielt Newson in seinem Tagebuch fest, dass er sich durchkämpfen musste, weil es ihm schwer fiel, sich an das Niveau der anderen anzupassen. Er fühlte sich überlegen und konnte die Ignoranz der Anderen nicht verstehen.

Seine Eltern hätten es nicht gewagt, gegen den König oder gegen die Gesellschaft zu revoltieren und schon mit 14 fragte er seine Eltern, ob sie wirklich so zufrieden seien, dass sie nichts an der Situation ändern wollten. „Glaubst du nicht, dass dann Chaos herrschen würde, wenn jeder das machen würde, was er will, mein Sohn?“ antwortete sein Vater damals. Er war schon damals so besessen darauf, etwas an der Welt zum Besseren zu wenden, dass er schon früh nach technischen Gegenstände verlangte, sein Vater meinte nur „Du bist doch irre Newson, wir können das nicht zahlen“. Er wollte raus aus den ärmlichen Verhältnissen, an der Universität London studieren und Ingenieur werden.

Mit 15 suchte er sich einen Maschinenbaubetrieb, brach dann immer wieder ein und stibitzte sich Bauteile. Er hatte ein Schloß gebaut, in das er Zahlen geritzt hatte. Als er das Schloß bei einer Londoner Maschinenfabrik vorzeigte fand er dort eine Anstellung.

Zwei Jahre später und ein Jahr vor seinem Abschluß, ist er durch seine Anstellung bei der Maschinenfabrik mit einem reichen Kunden in Kontakt gekommen, den er mit seiner neuesten Erfindung beeindruckte: er hatte eine Glühbirne zusammen mit einer Batterie in eine Holzvorrichtung eingefasst. Er stellte ihn privat als Erfinder ein und gab ihm regelmäßig eine ordentliche Entlohnung, was Hilger ermöglichte, ein Physikstudium zu beginnen.

Frühes Erwachsenenalter:
Aspekt: Ein freier Mann

Im November 1845 begann Hilger sein Studium an der Universität London. Auch sein erfinderisches Talent war an der Hochschule nicht unerkannt geblieben.

Während dem Studium begab er sich in einer der Semesterferien auf eine Wanderreise, hier begann er schon Abenteuer erleben zu wollen. "Einmal", so hielt er in seinem Tagebuch fest, "hielt ich inne, um das wundervolle Verglühen der Sonne im Westen zu beobachten, während der scheue junge Mond gerade über den Bäumen erschien. Zu dieser Stunde war der Fluss sehr still und alles wurde von seiner Oberfläche gespiegelt. Ich bemerkte, wie schön es war: wie sollte ein einfacher Mensch etwas so Schönes erschaffen können? Da fasste ich mich ans Herz, von nun an tagtäglich die Natur zu beobachten, um von ihr zu lernen, und was es auch sei, was ich erfinden würde, ich würde mich von Gottes Werk inspirieren lassen!"
Nach Abschluss des Studiums:
Aspekt: Schöpferische Unzufriedenheit

Nach dem Abschluss seines Physikstudiums mit Spezialisierung auf angewandte Physik im Jahre 1850, schlug Hilger ein Angebot von einem seiner Dozenten aus, dessen Assistent zu werden. In einem Brief berichtete er ihm, das er "weit größeres im Sinne habe". Kurze Zeit später musste sein Vater in den Krimkrieg ziehen. Nachdem sein Vater das Land verlassen musste, hielt er es daheim nicht mehr aus, und setzte sich an einen nahelegen See, wo er überraschenderweise still sitzen bleiben konnte, und er bewegte sich einen Tag lang nicht mehr. Mit geradem Rücken saß er da und beobachtete alles, bis eine Frage in seinem Verstand auftauchte: „Was war wirklich wichtig?“ Fische, Blätter, tote Tiere – all das tauchte in seinem Bewusstsein hier auf, aber wie konnte das der Welt helfen, was bedeutete das Leben überhaupt? Er war nicht nur unzufrieden mit sich selbst, sondern mit der Bedeutungslosigkeit und den hilflosen Zuständen, die er überall auf der Welt sah.

Seine ersten Versuche, sich mit seinen Erfindungen selbstständig zu machen, um damit Geld zu verdienen, waren nicht erfolgreich, weshalb er zunächst für die Royal Society an einem Forschungsprojekt mitarbeitete. Am 11. Juni 1853 heiratete Newson Catherine G. Kain, geb. 1827, eine junge Schriftstellerin, die ihr Psychologiestudium aus gesundheitlichen Gründen abbrechen musste. Seine Frau litt da bereits an Morbus Crohn, lebte aber noch weitere zwei Jahre, währenddessen sie ungewollt noch schwanger wurde. Vor der Geburt wurde die Krankheit jedoch schlimmer und Catherine starb bevor das Kind auf die Welt kommen konnte. Ein paar Monate später wurde ihm mitgeteilt, dass ihm auch noch der Vater im Kriege genommen wurde.

Sinnkrise:
Aspekt: Ehrgeiz

Nach vielen Jahren tiefer Trauer wurde Newson klar, dass man das wichtige im Leben, Kreativität, Liebe, Erfolg und Glück nicht erwerben oder kaufen kann. Er stellte fest, dass ohne Liebe alles keinen Sinn macht. Wenn niemand seine Erfindungen liebte, welchen Zweck würden sie erfüllen, weshalb entwickelte er sie dann? Sobald er das begriff, begann er sich für den Protestantismus zu begeistern und schon bald erklärte er sich bereit, anderen Leuten zu helfen, die mit Verbrechern zu kämpfen hatten. Seine Erfindung „Lie Detector“ wurde weltbekannt und verschaffte ihm einen gewissen Wohlstand, wenn er auch nicht besonders reich war, denn viele Kriminalbehörden verspotteten das Gerät oder ignorierten es, da es keine wissenschaftlichen Studien dazu gab, die seine Funktion belegten. Er entwickelte zwar eine Reihe weiterer Geräte als Unternehmer, doch diese fanden alle bei weitem keinen ähnlich großen Anklang. Ideen für spektakuläre oder bahnbrechende Erfindungen blieben in dieser Zeit aus.

Schließlich entschied sich Newson mit 42 die Leitung seines Unternehmens aufzugeben, um sich auf eine Reise nach Amerika zu begeben, wo gerade der große Goldrausch in aller Munde war. Er wollte selbst sehen, was er dort ausrichten und erleben durfte. Ein Jahr später erfuhr er, dass seine Geschwister beim Versuch (von diesen Plänen wurde ihm nichts mitgeteilt), das Meer nach Amerika zu überqueren, gestorben waren, was ihn in noch weitere Trauer versinken ließ.
Radagast
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