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Beitrag von Fade am Do Nov 05 2015, 12:51

Cecil, der sich inzwischen aus dem geräumigen Raumanzug geschält und die Maschinen routiniert wie flüchtig überprüft hatte, nahm nun endlich Kurs zum Gemeinschaftsraum nachdem die Nautilus ihren Sprung offenbar erfolgreich Begonnen hatte.

Dort angekommen musterte er kurz die Versammelte Besatzung mit einem Blick, als hätte er hier etwas zu sagen. Der Cap und der Sicherheitsmann fehlten. Vermutlich durchsuchten sie noch die Ausrüstung der Schiffbrüchigen, würden aber sicher auch bald hier aufkreuzen. John war natürlich noch mit der Steuerung der Nautilus beschäftigt und der Rest hatte wohl begonnen, sich miteinander vertraut zu machen. Da durfte er natürlich nicht fehlen. Zielstrebig wie ein Scharfschütze marschierte der Hüne auf die Weinflasche zu welche schon einiges von ihrem Innenleben eingebüßt hatte und schenkte sich ein Glas voll ein. Dann drehte er sich zu den Anwesenden um und bedeutete, das Glas fast zu Toast erhoben ein vornehm knappes Nicken in die Runde.

„Tja da wären wir also. Wenn wir nun verloren gehen wird uns garantiert niemand retten kommen.“ Bedeutsam zwinkerte er dabei zu den beiden Schiffbrüchigen, ehe er fortfuhr. „Wäre nun auch denkbar ungünstig, unseren guten John zu erschrecken. Die Nautilus ist ein stabiles kleines Schiffchen, aber wenn sie aus dem Tunnel driftet wird sie zusammen mit uns in winzig kleine Stückchen zerrissen.“ Cecil gab sich mühe nichts vom Wein zu verschütten, während er Daumen und Zeigefinger der freien Hand so zusammenführte, dass ein wirklich kaum mehr wahrnehmbarer Luftraum übrig blieb. Eher beiläufig und scheinbar desinteressiert merkte er dazu noch an. „Ist ja sowieso noch gar nichts im Vergleich zu dem, was wir uns noch zumuten wollen. Wenn jemand kalte Füße bekommt lässt sich der Professor ja vielleicht dazu bewegen, einen kleinen Umweg zu nehmen und einen auf 'neutralem Grund' abzusetzen.“

Cecil empfand ein leicht sadistisches Vergnügen dabei, den Neulingen etwas die Angst in die Knochen zu reden, aber tatsächlich wollte er Prüfen, ob den Leuten auch nicht im falschen Moment die Nerven durchgehen würden. Whorn würde es sicher nicht begrüßen, dass sie hier alle Alkohol tranken. Zuallererst wohl bei seinem Maschinisten. Also kippte Cecil das Glas in einem Zug hinunter solange der Cap sie noch nicht mit seiner Anwesenheit beehrte und blickte herausfordernd in die Runde.

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Beitrag von Chirda am Fr Nov 06 2015, 12:20

Jo folgte dem Gespräch der beiden nur noch mit einem halben Ohr, denn sie hatte eine Karte von sich und Karten wirkten immer faszinierend auf sie. Ihre Blickte huschten die Gänge entlang, verfolgten wohin sie sich wandten und wo gabelten. Ihr Verstand prägte sich gleich wichtige Punkte und Laufwege ein, ohne das sie dies aktiv steuern könnte. Erst als das Gespräch hinter ihr intensiver wurde, drehte sie sich wieder zurück. Es ging jetzt um den Grund warum sich ein gesunder Mensch freiwillig in den Weltraum begeben würde. Kanter antwortete zuerst, worüber sie mehr als glücklich war und immer wenn es eine Gelegenheit gegeben hätte sich einzuschalten, nahm sie gerade zufälligerweise einen Schluck. Über ihre Motive zu sprechen war wohl das letzte was sie wollte.
Vorsichtig nahm sie ebenfalls Platz, blieb aber dank dem Korsett eher aufrecht sitzen und hörte zu was Kanter über den neuen Kapitän wusste.

Die Ärztin gesellte sich zu ihnen, blieb aber eher ruhig und sah ein wenig blasser aus. Oder einfach nur weniger fröhlich und energiegeladen wie zuvor. Und nach ihr kam ein weiteres Crewmitglied, welches sie diesmal nicht kannte. Er war sehr groß, breit gebaut und einen Moment erinnerte er sie an einen Bären. Er nickte zum Gruß und nahm sich dann ebenfalls von dem Wein. Stirnrunzelnd lauschte sie seiner seltsamen Ansprache in der es vor allem um Gefahren und verschiedene Arten zu sterben ging. Eine überaus unfreundliche Art Leute zu begrüßen, die noch vor Stunden fast wirklich gestorben wären. Eigentlich sollte sie aufstehen und ihm die Hand schütteln, doch irgendwie hatte sie keine wirkliche Lust seinen Auftritt auch noch zu honorieren. „Vielleicht mehr eine Hyäne als ein Bär“ dachte sie bei sich und behielt einen wachsamen, aber neutralen Gesichtsausdruck bei.
Aber was meinte er mit neutralem Grund?

Es freut uns auch Ihre Bekanntschaft zu machen“ sagte sie mit einem nicht ganz dezenten Hinweis darauf, dass er sich nicht vorgestellt hatte. „Da wir erst seit kurzem an Bord sind, konnte uns leider noch niemand über Ziel und Mission dieses Schiffes informieren, daher können wir leider ihren Enthusiasmus für den beinahe sicheren Tod nicht ganz teilen!“ sagte sie und hielt seinem Blick stand.
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Beitrag von Elodriel am Fr Nov 06 2015, 19:15

Inzwischen hatte der Ulmer seinen Wein auch geleert und das Glas abgestellt. Mehr wollte er wohl erstmal nicht. Man musste ja nicht übertreiben, wenn man gerade mal auf das Schiff gekommen war.
Dass es gerade der Sanitäterin nicht gut ging, war natürlichnun weniger optimal. Aber wenn eine Frau sagte, sie sei unpässlich...dann wllte er es vermutlich gar nicht genauer wissen. Also ging er darauf nicht weiter ein. Außerdem sagt sie das ja eh im Gespräch mit der köchin, also will sie bestimmt gar nicht, dass man(n) sich da nun noch einmischte...genau!
So kann er sich dann also dem Hünen zuwenden, der da in den Mannschaftsraum kommt. Dessen Auftreten und die gesamte Erscheinung erwecken zwar nicht gerade ein Gefühl von Sympathie, aber der Abenteurer hat in seinem Leben schon so manchen Menschen ähnlichen Schlages getroffen und weiß, dass der erste Schein da durchaus trügen kann. Also nickt er ihm ebenso zu. "Hallo. Wir sind die Schiffbrüchijen, wie se sich ja sicher denken könn, wa? Und zumindest ick hab vor Frofessort Whorn zu bitten, dit ick mit uff diese Reise kann. Also ejal, wat diese neutrale Zone seen soll, ick will da nich' hin. Aber ick kann ja nich' für Leutnant Nowak sprechen, wa?"
Sollte dieser Riese vorgehabt haben, die beiden neuen zu verunsichern, so ist ihm das wohl nicht gelungen. Die Navigatorin wirkt in ihrer Erwiderung recht souverän und der Abenteurer wird von diesen Aussagen eher gelockt, als abgeschreckt.
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Beitrag von Netade am Fr Nov 06 2015, 21:00

Aufmerksam hörte sie zu, auch wenn es ihr etwas schwer fiel zu folgen. Die Übelkeit trat nach und nach etwas mehr in den Hintergrund. "Ahrr Sie kennen schon Professors Whorm, das ist interessant. VeRzeihen Sie, abeR ich habe voRhin nicht mitbekommen, ob Sie ihn peRsönlich kennen, HeRR KanteR?" Es war interessant, ebenso dass er sich ihnen anschließen wollte. Die Geisterstunde mit dem Ammenmärchen von Cecil hatte sie ignoriert, die Geffahren lagen klar auf der Hand und diese noch zu überspitzen oder zu verdeutlichen war vollkommen unnötig und auch ungehörig. Es galt die Mannschaft zu einen, nicht ihnen Angst zu machen und sie so dazu zu bringen unter Druck falsch zu reagieren.
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Beitrag von Elodriel am Sa Nov 07 2015, 00:10

Ein wenig irritiert schaute der Großwildjäger zur Sanitäterin, aber wo andere nun vielleicht eine spitze Bemerkung gemacht hätten, wusste er im ersten Moment nicht, was er sagen soll. War sie bei seiner Erklärung nicht zugegen gewesen? Doch, da war er sich sicher, sie war gerade dazu gekommen. Also schon er es auch ihre Unpässlichkeit.
Daher schüttelte er dann doch noch den Kopf. "Ick kenn ihn nich' persönlich, ick hab nur schon einijes über ihn jehört." Fasste er das ganze für sie nochmal knapp zusammen.
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Beitrag von Fade am Sa Nov 07 2015, 03:30

Die Schiffskarten schienen wenig zu verschweigen, so wie Helena sie studierte. Die Nautilus war im typischen Stil der Britanischen royalen Marine entworfen und ähnelte vom Design einigen gängigen Explorationsmodellen, wobei sie definitiv eine Sonderform davon darzustellen schien. Die Bewaffnung erschien für Maßstäbe des Königshauses Britania etwas überdurchschnittlich dimensioniert, was jedoch nicht für vergleichbare Schiffe aus Ulm gegolten hätte. Auffällig für Helena war die Beschreibung des Teleskops in der, über dem Oberdeck befindlichen, Astronavigationskuppel. Offenbar ein Prototyp mit bisher unerreichten Leistungswerten. Nicht nur der Schiffsplan, auch die Sternenkarten waren auf dem neuesten Stand und verzeichneten Systeme, welche Helena aus den Ulmschen Archiven noch nicht geläufig waren. Was auch immer Ziel dieses Schiffes war, hatte man wohl weder Kosten noch Mühen gescheut, dabei einen Schritt voran zu gehen.

Cecil nickte Kanter auf dessen Erklärung hin einfach nur zu. Der Knabe schien unkompliziert zu sein. Mit so jemanden konnte man arbeiten. Die Offizierin nahm Cecils kleine Ansprache anscheinend nicht ganz so gelassen, wobei er sich dabei keiner Schuld bewusst war. Es widerstrebte Cecil gegenüber einer Person zu parieren, die hier an Bord eigentlich nur ein Gast war, aber vielleicht störte ihn auch nur der Umstand, dass sogar ihr offenbar nicht untergebener Begleiter sie mit Dienstgrad titulierte. „Der Kapitän wird wohl bald hier erscheinen und das gleiche wie ich erzählen.“ Gab Cecil Helena etwas widerwillig zurück.
„Die Mission stellt ein erhebliches Risiko für Leib und Leben dar und solange nicht über ihr Verbleiben entschieden wurde, werden sie wohl auch keine näheren Informationen erhalten.“

Der Hüne verwendete selten die förmliche Rede und fühlte sich dabei auch nicht wohl. Langsam wanderte die ölverschmierte Rechte hinter seinen Nacken, während der Blick nach der Weinflasche suchte, welche offensichtlich wieder von der Köchin bewacht wurde. Einen unverhohlenen Seufzer ausstoßend bewegte der Maschinist sich zum Billardtisch und begann die Kugeln aus dem Auffangschacht zu angeln. Die Meute brav zu einer Runde Poker zu begeistern wäre gerade wohl ohnehin vergebene Liebesmüh, schien die Schiffsärztin doch bereits mit dem unkomplizierten Ulmer anzubandeln und den vorwurfsvollen Blick seiner Offizierin meinte er noch immer auf sich gerichtet zu spüren. Die Kugeln des Billardsets waren nach den Planeten des Sonnensystems, sowie der ersten, im Erschluss befindlichen, Kolonialwelten texturiert, was Cecil eigentlich als albern und unpraktisch empfand, da als Stoßkugel die Erde und kein Mond verwendet wurde, was ja wohl viel passender gewesen wäre.
Cecil erwartete zwar, dass der Cap mit dem Sicherheitschef auch bald aufkreuzen mussten, hatte aber keine Ahnung wie lange sie mit ihrer Arbeit noch brauchten. Vielleicht konnte er ja zuvor dem ein oder anderen noch eine Mittagsration beim Billardspiel abluchsen.

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Beitrag von Thorgrimm am So Nov 08 2015, 02:22

Der Sessel hatte Kate fest in der Hand. Ihr fiel es schwer, sich weiter auf die Gespräche um sich herum zu konzentrieren. Selbst Cecils Auftritt entlockte ihr nicht mehr als ein Lächeln. Wieso er unbedingt davon reden musste, wie sie alle umkommen konnten, war ihr zwar nicht klar aber es war ihr auch egal. Selbst als der Maschinist erwähnte, dass die Mission extrem gefährlich werden würde, war Kate nicht sonderlich geschockt. Sie hatte zwar gewusst, was das Ziel dieses Ausflugs war aber sie war sich nicht der Risiken bewusst gewesen, die sie da auf sich nahm.
Im Grunde berührte sie diese Tatsache kaum.
Sie war froh, dass sie es lebend von der Erde geschafft hatte und hier im All nicht weiter verfolgt werden konnte. Wenn sie genauer darüber nachdachte, musste sie ehrlich zugeben, dass sie einen Tod auf dieser Mission einer jahrelangen Gefangenschaft vorzog. Es gab für sie nichts schlimmeres, als in einem dreckigen Loch auf sein Ende zu warten. Jahrelang irgendwo herum zu gammeln, nur um dann entweder zu sterben oder in ein Leben entlassen zu werden, dass es sich nicht mehr lohnte zu leben. Nein, lieber schaute sie dem Tod ins Gesicht und tat ihr Bestes, um ihn um ein paar weitere Jahre zu betrügen.
Als Kate wieder an ihrem Glas nippen wollte, stellte sie mit Entsetzen fest, dass der Wein auf wundersame Weise verschwunden war. Sie musste sich also wohl oder übel erheben - ob es ihr gefiel oder nicht. "Von mir aus kann Whorn bleiben, wo er is." kommentierte sie Cecils Worte und stand mit lautem Ächzen aus dem Sessel auf. "Wir ham' doch Spaß hier. Wenn der alte Sack hier auftaucht, gehts wieder nur um offizielles Zeug. Bla. Bla. Bla. Kümmert sich nur um seine Mission." Kate rollte mit den Augen und goss sich großzügig vom Wein ein. Sofort ging sie zurück zum Sessel und wollte sich schon hineinfallen lassen, als sie sah, was Cecil tat.
Billard hatte sie schon öfter in ihrer Lieblingskneipe gespielt und wenn der Maschinist das Ganze schon aufbaute, würde sie nicht Nein sagen. "Ich spiel mit." sagte sie deshalb nur kurz angebunden und schnappte sich den nächstbesten Queue. Mit dem Weinglas in der einen Hand - das sich langsam aber sicher leerte - und dem Queue in der Anderen, fühlte sich Kate hier schon richtig wohl. Fast wie Zuhause.

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Beitrag von Netade am So Nov 08 2015, 11:30

"VeRzeihung, ich waR unaufmerksam, HeRR Kanter, es lag mir feRn, Sie zu veRägern." Sie neigte leicht ihr Haupt. Das Kate sich erhob und zu Cecil an den Billardtisch ging irritierte sie ein wenig, mehr noch hatten Kates Äußerungen und die Sprache sie irritiert. Das war Gossensprache, respektlos und vulgär. 'War sie wirklich eine Gourmetköchin?' Azah behielt die Contenance, erhob sich aus dem Sessel. "Wenn Sie erlauben, würde ich gerne zuschauen." Azah spielte Billard, weil dies zu ihrer Ausbildung gehörte, um eine gute Gesellschafterin zu sein. Aber ohne ihren eigenen Queue würde sie nicht aktiv teilnehmen abgesehen davon, dass sie sich immer noch unwohl führte. Eine freundliche Hand, die sie führen würde wäre jetzt wunderbar.
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Beitrag von Chirda am Di Nov 10 2015, 10:56

Jo war froh, dass nach ihr auch noch William das Wort ergriff und ebenso Paroli bot. Der große Mann schien von seiner Kleidung und seinem Verschmutztheitsgrad wohl ein Mechaniker zu sein. Mit dem letzten hatte sie sich ja auch schon so blendend verstanden. Ein wenig fragen blickte sie William von der Seite her an, als er, ohne zu wissen was das Ziel des Schiffes war, sich schon quasi verpflichtete. Er wusste mehr über den Kapitän, was er gegenüber der Ärztin noch einmal zugab, aber wie gut konnte er daraus die Mission erraten? Auch der letzte Kapitän hatte einen gewissen Ruf gehabt und sich als Katastrophe herausgestellt. Hoffentlich war es diesmal besser. Und wann kam endlich der Leiter dieser Mission und klärte sie auf?

Gerne hätte sie sich abgelenkt und weiter mit den Karten beschäftigt, so viele und noch dazu von so guter Qualität. Sie wollte sie studieren, mit ihren eigenen Vergleichen und die neuen Erkenntnisse festhalten. Sie könnte stundenlang damit zubringen, jeden einzelnen Stern betrachten, die Abstände zueinander ausrechnen, deren Platz und Konstellation. Aber es wäre mehr als unhöflich gewesen, die Anwesenden zu ignorieren, nur um ihre wissenschaftliche Neugier zu befriedigen. Und egal wie das hier weitergehen würde, ein paar Tage hätte sie noch auf dem Schiff. Und damit hoffentlich auch Gelegenheit dieses Teleskop auszuprobieren. Ihr juckte es schon richtig in den Fingern, diese neue, verbesserte Technologie auszutesten. Wie weit konnte man damit sehen, wie präzise? Würde man damit sogar den Nebel, nein IN den Nebel blicken können?

Der Hühne, der sich noch immer nicht vorgestellt hatte, ergriff wieder das Wort und betonte noch einmal wie gefährlich die Mission sein würde. Was war das Ziel dieses Schiffes? Eine militärische Mission schien es wirklich nicht zu sein, aber was konnte in ziviles Schiff schon so gefährliches tun? Jo fühlte sich müde und ihre Gedanken wollten sich nicht mit diesen Fragen beschäftigen. Doch ihr fiel auf, dass ihr Gegenüber seine Art zu sprechen geändert hatte. Noch immer direkt aber fast ein wenig…höflicher?
Doch dann ließ er die Gruppe einfach mitten im Gespräch stehen um Billard zu spielen. Jo war der Tisch bisher gar nicht richtig aufgefallen. Sie hatte Schach gelernt und einige ausgewählte Kartenspiele, aber nichts was man in einer Bar spielen würde oder was – Gott bewahre- tatsächlich Spaß machen könnte. Ihr war nur das Grundprinzip geläufig, die Kugeln mussten in einer gewissen Reihenfolge durch gezielte Berührungen untereinander in die Löcher am Rand befördert werden. Dabei ging es um Fingerfertigkeit, ein Gefühl für den Raum und die richtige Einschätzung von Geschwindigkeit und Masse. Ein Spiel nach den Regeln von Physik und Mathematik und doch konnte sie sich nicht vorstellen, dass jemand hier Berechnungen anstellte. Es ging wohl mehr um Können, Erfahrung und das richtige „Gespür“.

Kate schloss sich ihm an und ihre Aussagen bestätigten ihr wieder einmal, dass es sich hierbei auf keinen Fall um eine militärische Angelegenheit handeln konnte. Aber auf welchen Schiff, selbst einem zivilen, nannte man den Leiter einen „alten Sack“? Jo wurde immer verwirrter und sehnte sich wieder einmal jemanden herbei, der endlich klare Aussagen tätigen konnte und auch würde.
Sie erhob sich langsam aus ihrem Sessel, denn sie wollte dem Spiel zusehen und lange zu sitzen, war ihr dank des Korsetts sowieso unangenehm. Kurz meinte sie die Ärztin etwas wanken zu sehen, so als hätte sie einen Fuß falsch aufgesetzt oder als wäre ihr schwindlig. Im ersten Moment wollte sie direkt die Hand ausstrecken und sie stützen. Doch die schnelle Bewegung zeigte ihr, dass sie die letzte war, die jetzt jemandem helfen konnte. Von daher warf sie nur William einen durchdringenden Blick zu und machte mit dem Kopf eine leichte Bewegung die auf Azah deutete. "Kann mir jemand die Regeln erklären?" fragte sie dann, die sich nicht schämte davon keine Ahnung zu haben. Wer nicht fragt bleibt dumm und ihr Wissensdurst war imens.
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Beitrag von Elodriel am Di Nov 10 2015, 18:59

Der Ulmer ist ins All gereist, um sich den Herausforderungen dieses riesigen Raums zu stellen. Da war es für ihn keine große Überlegung, ob er sich nun versuchen würde, den Leuten hier anzuschließen. Wenn man sie nun irgendwo aussetzen würde, dann wäre er vermutlich sehr schnell wieder auf der Erde gelandet. Nein, da versprach diese Reise hier doch deutlich mehr. Und der Zustand des Schiffes ließ ihn sehr hoffen, dass es diesmal nicht so ein Reinfall würde.
Er sah dem großen Mann nach, der jetzt wohl anderen Freuden frönen wollte, als dem Schwarzmalen. Billard...hatte er noch nie gespielt, aber er könnte es sich ja mal ansehen. Und mit dieser eigenartigen Köchin hat sich ja bereits eine Gegnerin für den Hünen gefunden.
Deren Wortwahl war doch wirklich eigenartig. Eine sehr gemischte Truppe, die sie hier gefunden haben. Wenn man sich das Verhalten der Sanitäterin ansah und das der Köchin? Welten lagen dazwischen.
Und wo er gerade bei der Sanitäterin war. War mit der alles in Ordnung? Nunja, selbst wenn nicht, was sollte gerade er...? Er fing den Blick seiner Mithavarierten auf und runzelte die Stirn, folgte ihrem Nicken und war sich recht sicher, was sie wollte. Aber...wie sollte er denn da was machen? Er atmete tief durch und begab sich zu der Sanitäterin. Etwas sagen sollte er wohl am besten. Käme gewiss nicht gut, wenn er sie sich jetzt einfach so über die Schulter warf und zum Sofa zurück brachte. Dabei hatte er schon so manche Kerle entsprechend handeln sehen. Aber nein...das ging nicht. Stattdessen räusperte er sich gut vernehmlich. "Ähm...also...ist bei Euch alles...nun in Ordnung Azah? Braucht...hm...braucht Ihr Hilfe?" Bei allen Göttern war das schwer.
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Beitrag von Netade am Di Nov 10 2015, 22:14

"Danke, das ist sehr freundlich HeRR KanteR. Gerne nehme ich ihR Angebot an." Azah schenkte ihm ein freundliches Lächeln, sie war dankbar dafür, dass er sich ihrer annahm. An seiner Seite ging, schritt sie zum Tisch hinüber. Kurz wandte sie sich langsam um und schaute zu ihrer Patientin. "Kommen Sie nuR mit dazu, Frau Nowak. Beim BillaRd treten zwei SpieleR gegeneinander an. Man spielt jeweils mit der weißen Kugel auf die faRbigen, um diese in den Taschen zu veRsenken. Ein SpieleR spielt auf die "Halben", das sind die Kugeln mit den Nummern von 9-15, der andere auf die "Vollen", das sind die Kugeln von 1-7. Wenn alle Kugeln eines Spielers versenkt sind, daRf dieser abschließend auf die SchwaRze Kugel mit der 8 spielen. VeRsenkt er diese koRRekt, hat eR gewonnen. Ein diRektes Anspielen von Kugeln des GegneRs ist ein Foul. Hätte der Tisch keine Taschen, könnte man Carambol spielen." Sie sprach etwas langsamer als normal, wirkte dabei sehr konzentriert.


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Beitrag von Umbra am Di Nov 10 2015, 22:46

Die Reaktion, die Hagen auf Whorns Abschweifungen zeigte, irritierte diesen etwas. Der Professor vernahm aufgeregtes, irrational-abergläubisches Gefasel und die Bereitschaft, einen direkten Befehl zu verweigern – auch wenn Whorn sich nicht daran erinnern konnte, etwas befohlen zu haben.
Verwundert zog der Captain die buschigen Augenproben zusammen.
„Wissen Sie, junger Mann“, begann er behutsam, „ich hege Vertrauen in Ihre Fähigkeiten, die umfassend bei Ihrer Bewerbung geprüft worden sind…“
Zumindest ging Whorn davon aus, dass dies getan wurde.
„Doch hören Sie auf mit diesem Unsinn. Sie sind für die Sicherheit hier verantwortlich und nicht dafür, panische Prophezeiungen zu machen. Das wirkt sich demoralisierend auf die Crew aus. Habe ich Ihnen etwa befohlen, die beiden übergründlich zu filzen?“
Er winkte ab.
„Der hochtiberanische Krieg war zu anderen Zeiten. Ich bezweifle, dass durchschnittliche Schiffbrüchige bereit wären, auf diese Weise Waffen zu schmuggeln. Da Sie die beiden bereits gründlich durchsucht haben“, auch davon ging Whorn aus, „besteht in der Hinsicht keine Gefahr.“
Es war alles nur ein Missverständnis. Whorn lächelte.
„Führen Sie mich zu den beiden. Wir haben einen Zeitplan, von dem ich nicht abweichen möchte.“


Zuletzt von Umbra am Mo Nov 23 2015, 13:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Beitrag von Fade am So Nov 22 2015, 22:08

Cecil hatte ruhig gewartet und mit seinem Queue herumhantiert. Die Köchin bewies Schneid und lies sich auch nicht lumpen, eine Partie mit ihm zu spielen. Die Regeln, welche Azah erklärte, bildeten lediglich eine klassische Variante ab. Cecil lag es fern, sie dahingehend zu korrigieren, dass es Vielzahl anderer Varianten auch mehrere Mitspieler erlaubt hätte, da ihn das ganze Gerede ermüdete. „Aye. In unserem Fall haben wir die System- und die Außenwelten zur Auswahl.“ Merkte er nur knapp an und wandte sich der Köchin zu. Er hatte die Namen der Rekrutierten noch von Rogers Unterlagen her im Kopf und musste sie daher nicht erfragen. Elisabeth war ein sehr klanghafter Name für eine Frau und Cecil hätte sich wohl etwas vornehmeres unter so einer Person vorgestellt, aber so unbekümmert wie sie sich gab machte sie Eindruck auf den Großen. Sicher bevorzugte sie eine Abkürzung ihres vornehmen Namens, nur da schien es mehr als eine Variante zu geben. Lisbeth? Elli oder Lis vielleicht? „Du fängst an Lis.“ Beließ es Cecil bei einem Versuch. Sie würde ihn schon korrigieren, wenn ihr dieses Kürzel nicht gefiel.

Es war etwas besonderes, wenn man so wollte, Billard nicht nur im Weltraum, sondern auch während einem Sprung zu spielen. Tatsächlich waren in diesem Zeitraum keine Erschütterungen zu befürchten. Außer dem Moment wohl, wenn sie den Tunnel wieder verließen. Danach würde wohl ohnehin erst die Routinearbeit wieder losgehen. Rogers würde eine Pause brauchen und der Cap würde im Anschluss zusammen mit dem Piloten wohl ihre exakte Position bestimmen und den neuen Sprung zum schwarzen Nebel berechnen. Er selbst würde den Schiffszustand überprüfen, damit ihr Vorhaben auch nicht aufgrund einer technischen Panne scheitern würde. Essen würden sie womöglich noch während dem Sprung, aber das würde der Cap sicher festlegen.

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Beitrag von Elodriel am Mo Nov 23 2015, 12:02

Wilhelm nickte nur mit einem verlegenem Lächeln und führte sie bis zum Tisch. An sich könnte er sie ja jetzt hier abstellen, oder? Nun, wohl nicht, immerhin konnte sie sich ja nicht am Tisch festhalten, da die Spieler drum rum laufen können mussten. Dann blieb er eben neben ihr stehen...und wusste nicht so recht wohin mit sich.
Er lauschte ihren Ausführungen und den Ergänzungen des großen Kerls. Dass der da nun noch erläuterte, wie es sich mit den hier genutzten Kugeln verhielt, fand der Abenteurer angebracht. Die Sanitäterin hat wohl vor allem ihr gelerntes theoretisches Wissen abgerufen, das erklärte auch die konzentrierte Art des Sprechens. Denn halbe und volle Kugeln hatte er natürlich vergeblich gesucht.
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Beitrag von Netade am Mo Nov 23 2015, 15:52

Langsam aber sicher, ging es Azah besser. Sie nahm wahr, das Herr Kanter verwirrt auf den Tisch blickte. 'Hatte sie sich falsch ausgedrückt? Er konnte ja wohl kaum halbe Kugeln suchen.' Die Sherazade blieb stehen und blickte nun ihrerseits auf das Spielfeld, wartete darauf, das Beth oder Cecil das Spiel eröffnen würden. Gesellschaftlich waren solche Spiele gut gelitten, wobei Frauen eigentlich nicht gelitten waren, außer als Zuschauerinnen. Nur in den unteren Gesellschaftsschichten, gab es einige Frauen, bedauerliche Geschöpfe, die gegen Männer antraten. Diese Frauen spielten nicht wirklich, sondern 'stocherten' mit dem 'Stock' herum, jedenfalls die Meisten, ihre Interessen waren anders gelagert. Nein, sie bedauerte diese Frauen aus tiefstem Herzen, die solche Dinge aus reiner Geldnot tun mussten. Ob Kate auch so eine Frau war?
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Beitrag von Thorgrimm am Di Nov 24 2015, 19:42

"Ja, dann wolln wa doch mal!" Wenn es Kate störte, dass sie Lis genannt wurde, dann ließ sie es sich nicht anmerken. Ihr war völlig egal, was für Spitznamen ihr gegeben wurden. Ob sie nun Beth, Lis oder irgendwie anders genannt wurde, machte kaum einen Unterschied. Hauptsache sie hatte niemandem erzählt, dass sie eigentlich Kate hieß aber so etwas würde ihr nicht passieren. Sie war schließlich ein Profi und diese Fehler musste sie sich schon längst abgewöhnt haben.
Nachdem sie das Weinglas ein weiteres Mal geleert und dann neben die Platte mit Türmen gestellt hatte, nahm sie den Queue fester in die Hand und betrachtete den Billardtisch noch einmal genauer. "Echt schnieke das Ding. Whorn hat nich bei der Ausstattung gespart. Gefällt mir." dachte sie laut nach. Dann lehnte sie sich über den Tisch und ließ den Queue in einer fließenden und antrainierten Bewegung nach vorne schnellen. Mit lautem Klacken trafen die Kugeln in der Tischmitte zusammen und rollten über das Spielfeld. Eine orange- und rotfarbene Kugel landete schließlich in der rechten oberen Ecke des Tisches. "Öh, damit habe ich die... hmm... welche Kugeln sind jetzt meine?" Kate war etwas überfordert. Das lag zum einen daran, dass sie keine Ahnung vom Sonnensystem und den Planeten hatte und zum Anderen daran, dass sie schon zwei Gläser Wein intus hatte.

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Beitrag von Leo am Do Nov 26 2015, 21:39

Es dauerte eine Weile, bis Hagen wieder in alte Denkmuster zurückfand – die Panik verschwand nur langsam, wie ein hartnäckiger Nebel – doch als er seinen Fehler erkannte, konnte er sich ein erleichtertes Stöhnen nicht verkneifen.
Keine Hintern untersuchen. Er durfte seine Ehre wahren … ein Geschenk Gottes.
Sofort kam wieder Haltung in seinen Körper. Brust raus, Hände an die Hosennaht … ach nein, er war hier ja nicht beim Militär. Seine Verkrampfung löste sich ein wenig. „… In Ordnung, Sir!“ Zwar verstand Hagen wieder einmal nur die Hälfte von dem, was Whorn so redete, aber ihm sollte es gleich sein. Bei seinen ganzen Abschweifungen schien der Alte ohnehin kein guter Redepartner zu sein … außer, wenn man Zeit mitgebracht hatte. Und nichts gegen seltsame Kriegsgeschichten hatte, wie es schien.
Ein Zeitplan … ich verstehe, Sir.“ Gar nichts verstand er. Hagen hatte keine Ahnung, von welchem Zeitplan der Mann redete; er selbst hatte nie einen gesehen. Oder gab es allgemeine Richtlinien für das Bergen fremder mitten im Weltraum? Unwahrscheinlich.
Ich vermute, man hat sich mit den Neuen zunächst in die Krankenstation begeben. Über den weiteren Verlauf kann ich nur mutmaßen, doch ich denke, wir sollten es im Mannschaftsraum versuchen, Sir.“ Wo sonst? Dort waren am wenigstens sensible Geräte, oder Daten, die man schützen müsste. Es war ein Ort, den auch getrost fremde betreten konnten, ohne, dass man gleich misstrauisch werden musste. Zumindest Azah traute Hagen zu, dass sie die Wichtigkeit dieses Unterfangens verstand – und damit auch, wie wichtig es war, es vorerst geheim zu halten.

Es war nicht weit bis zum Mannschaftsraum, und Hagen versuchte sich, in Whorns Nähe nicht allzu unwohl zu fühlen – das war immerhin sein Captain – aber es gelang ihm nicht zur Gänze. Immer wieder musste er an Whorns seltsame Geschichten denken … sah ihn vor sich, mit beiden Händen in …
Igitt. Aber das gehörte jetzt nicht hierher. Er versuchte, eine fröhliche Miene zu machen, als er die Tür zum Mannschaftsraum öffnete.

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Beitrag von Umbra am Mi Dez 09 2015, 12:06

Captain Whorn folgte seinem Sicherheitsmann, neugierig auf die Schiffsbrüchigen, in den Gemeinschaftsraum. Dort fand er die Crew vor, die sich am Planetenbillard versuchten. Die beiden neuen Gesichter – ein großgewachsener, kräftiger Mann und eine genauso militärisch aussehende Frau – fielen ihm sofort in den Blick. Sie schienen bereits medizinisch versorgt worden zu sein. Mitgenommen waren sie wohl ein wenig, aber Ernsteres konnte Whorns Arzt-Blick erst einmal nicht ausmachen.
Als der Professor sich sicher war, bemerkt worden zu sein, begann er sogleich damit, die beiden Neuankömmlinge zu begrüßen:
„Herzlich Willkommen an Bord der Nautilus!“, verkündete er lächelnd, aber im offiziellen Ton, der zum offiziellen Anlass passte. Er faltete seine Hände locker auf dem Handstück seines Stockes vor seinem Körper.
„Ich hoffe, Sie haben die hinter liegende Odyssee einigermaßen wohlbehalten überstanden. Ich, meinerseits, bin Professor Whorn und hier der Captain“, stellte er sich selbst vor. „Bis auf unseren Piloten John Rogers, haben sie den Rest der Crew schon kennengelernt, wie ich sehe. Ich möchte Sie einladen, mit uns als Gäste zu reisen oder auch anzuheuern“, kam er direkt zur Sache. „Ich fürchte, Ihnen sagen zu müssen, dass wir unter Zeitdruck stehen und dass daher wenig Spielraum besteht, Sie irgendwo abzusetzen, sollte das Ihr Wunsch sein. Dennoch wird sich da eine Möglichkeit finden, sollten Sie uns nicht begleiten wollen. Das steht Ihnen durchaus frei, denn ich möchte Sie an dieser Stelle vorwarnen: Wir befinden uns auf einer Bergungsmission, die uns hinter den Schwarzen Nebel führt – ein waghalsiges Unterfangen, ohne Frage, aber wir sind uns sehr sicher, dass untere Berechnungen uns präzise ans Ziel führen werden. Die möglicherweise noch lebenden Crewmitglieder sind dabei nicht der einzige Anlass, diese Mission zu wagen. Auf uns wartet eine, laut den Aufzeichnungen, über die wir verfügen, ein erdähnlicher Planet und, natürlich, nicht wenig wertvolle Fracht, die es aus dem Wrack zu bergen gilt. Lohnenswert ist unsere Reise also allemal, wenn auch riskant. Es ist Ihre Entscheidung, ob Sie sich anschließen wollen oder nicht.“

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Beitrag von Elodriel am Mi Dez 09 2015, 19:11

Wilhelm folgte dem Spiel ein wenig und versuchte zu erkennen, was die beiden da wohl als Vorgehensweisen darboten, da man so vermutlich am besten lernen konnte, wie es so grundsätzlich ging. Zwischendurch schaute er mal den Hünen direkt an. "Wie kommt man denn eijentlich von Kate uff den Rufnamen Lis?"Vermutlich war das so eine Eigenart der Brittanier. Aber verstehen wollte er es trotzdem.

Als dann der Sicherheitsoffizier wieder auftaucht und noch jemand dabei war, sah der Großwildjäger zu den beiden hinüber und war sich recht schnell sicher, dass dieser fremde ältere Herr der Professor sein musste. Und er sah sich darin ja auch bestätigt, als sich Whorn nun vorstellte.
Bei den Ausführungen des Kapitäns bekam der Abenteurer leuchtende Augen und ein seliges Grinsen stahl sich auf seine Züge. Eine abenteuerliche Expedition ins Ungewisse, das nannte er mal Glück. "Juten Tach Käpt'n, dit is Leutnant Nowak und ick bin Wilhelm Kanter" Er duetete auf die Navigatorin, als er sie vorstellte. "Ick bin dankbar für dit Anjebot und ick bin jern dabee, wenn wa ins Unjewisse reisen, um Dinge zu entdecken, die bisher unbekannt sind, wa?" Genau das, was er sich von der Reise ins All erhofft hatte und auf dem alten Schiff schon aufgegeben hatte.
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Beitrag von Fade am Mo Dez 14 2015, 22:02

„Bei den Schiffen hatten wir nicht so viele zur Auswahl und das hier ist quasi ein willkommener Bonus.“ Grinste der Hüne.
Cecil deutete mit der Spitze seines Spielstabes auf die bunt gemischten Kugeln und erklärte Kate dann pragmatisch knapp. „Außenwelten, Innenwelten und mit deiner Sachkenntnis hast du dich gerade für die Innenwelten qualifiziert.“ Wie angekündigt überließ er der selbstbewussten Köchin den vortritt und lehnte sich entspannt zurück, sie dabei in ruhe zu beobachten.
Als Kanter die Sache mit ihrem Namen ansprach, war Cecil selbst gerade am Zug und erhob sich überrascht halb. Kate klang nun nicht wirklich wie ein Kürzel von Elisabeth, aber vielleicht lag ja auch nur eine Verwechslung bei dem Abenteurer vor, welcher zwar aufgeschlossen, aber nicht unbedingt scharfsinnig wirkte.

Er wäre äußerst gespannt auf ihre Antwort gewesen, doch just in dem Moment unterbrach das erscheinen Professor Whorns das lustige Treiben. Cecil begrüßte die Entscheidung des Caps, gleich mit offenen Karten zu spielen. Hier in den Tiefen des Alls, gab es nicht viel, was den Beiden übrig blieb als mitzuspielen und ein paar Hände mehr konnten im Zweifel nicht verkehrt sein wenn man die Kühnheit des Unterfangens bedachte. Kanter schien ein Mann der Tat zu sein, auch wenn er bisher noch von keine Kenntnisse präsentiert hatte, die ihn für die Raumfahrt unverzichtbar gemacht hätten, eigentlich ein komischer Kauz. Gespannt wartete Cecil auf die Antwort von Leutnant Nowak, welche immerhin durch Pflichtbewusstsein zu ihrer Fahne etwas einzuwenden haben könnte. Andererseits verhielten sich Offiziere in der Regel ja nicht nur etwas starr sondern auch sehr ehrenhaft und so würde sie sich womöglich unter förmlichen Protest in freiwillige Gefangenschaft begeben wollen oder so etwas verrücktes. Cecil bezweifelte natürlich, dass der gutherzige Whorn so ein Angebot auch nur im entfernten annehmen würde, da er dem Militär schließlich ebenso wie Rogers endgültig den Rücken gekehrt hatte, was wiederum dem Leutnant vielleicht noch nicht klar sein mochte.

Hagen schien etwas angespannt zu sein, was Cecil in anbetracht des zahmen Verhaltens ihrer Gäste nicht nachvollziehen konnte, aber einem Waffennarren wie ihm lag die Erwartung plötzlicher Gefahr sicher im Blut und immerhin waren sie inzwischen schon eine ganze Weile zusammen in dieser Nussschale eingeschlossen.

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Beitrag von Chirda am Do Dez 17 2015, 11:52

Wäre Jo eine Anthropologin, so wäre die Crew nicht nur ein faszinierendes Forschungsziel sondern sicherlich hätte sie schon die eine oder andere Erkenntnis aus den Gesprächen und Handlungen schlussfolgern können. Doch sie war eine Naturwissenschaftlerin und noch dazu in einem beinahe fiktiven Umfeld, wie in einer Glaskuppel aufgezogen worden. Einiges hatte sie die letzten Jahre nachholen können und doch fehlte ihr einfach so viel. Sich mal ganz locker geben zu können, ungenaue Antworten auf präzise Fragen zu liefern, Scherze zu verstehen und selbst zu machen. Ihr war bewusst, sich in eine solche gemischte Gruppe zu integrieren würde ihr mehr als schwer fallen, denn ihre Art war einfach zu steif und abweisend.

Dennoch meinte sie ein ganz zartes freundschaftliches Band mit Kanter geknüpft zu haben, wenn es auch nur der Umstand ihrer gemeinsamen Rettung zu verdanken war. Deshalb freute es sie, dass er ihren Wink verstanden hatte und sich um die Sanitäterin kümmerte. Azah wiederum revanchierte sich, indem sie das Spiel erläuterte und Jo gefiel es, dass die Kugel Planeten darstellten. Sie wäre wohl auf die Idee gekommen die Kugeln ihrer Konstellation nach anzuordnen und die Verläufe im System nachzustellen. Das Spiel, welches die Köchin und der „Bärige“ spielten, hatte mit so etwas allerdings gar nichts zu tun. Ob sie es auch könnte? Gerne würde sie es irgendwann einmal versuchen.

Doch dann wurde die Türe geöffnet und zusammen mit dem Ihnen schon bekannten Sicherheitsoffizier kam ein weiterer Herr herein, mit weißen Haaren und einem Auftreten, das ihn als Anführer dieser Mission auswies. Sein genaues Alter konnte Jo nicht schätzen, aber seine Haare waren schon ziemlich grau und er stütze sich auf einem Stock. Doch er wirkte nicht gebrechlich oder alt, eher erfahren und fokussiert. Er erinnerte sie an einen der strengen Privatlehrer die sie als Kind gehabt hatte, doch sobald er sprach war dieser Eindruck wieder verflogen. Er klang freundlich und hieß sie erst mal Willkommen. Ein recht positiver Start dafür, dass sie ihm quasi auf die Türschwelle gefallen waren. Genauso freundlich, aber auch zielstrebig erläuterte er Ihnen dann endlich die Mission des Schiffes. Mit jedem Wort wurde Jo ein wenig blasser und sie sah den Captain mit großen Augen an. Ihr Herz schlug wie wild und sie meinte das Blut durch ihre Adern rauschen zu hören. Sie wollten in den Nebel! Sie wollten nicht nur in die Nähe sondern hinein. Eine Rettungsmission, ein Schiff bergen in dem unbekannten, dunklen Areal da draußen. Nach all den Wochen, nach all den verzweifelten Versuchen genau das zu erreichen, dass jemand da raus ging um zu suchen, da fiel es ihr einfach in den Schoß. Konnte es wahr sein?  Sie merkte, dass ihre Hände zitterten und ballte sie zu Fäusten. Dies war ihre Chance, ihre einzige und letzte Chance ihn zu finden…oder zumindest endlich Gewissheit zu haben. Der rationale Teil in ihr warnte sie, dass diese Crew ein anderes Schiff suchte, doch ihrem Herzen war das egal. Sie würden sich in den Nebel wagen und sich dort nach allem umsehen.

Auch wenn sie nach außen ein wenig den Eindruck machte verunsichert zu sein, so war es doch einfach die pure Aufregung gepaart mit den Nachwirkungen der Verletzungen. Sie räusperte sich, da sie nicht wollte, dass man ihrer Stimme anhörte wie nervös sie war. „Ich möchte mich dieser Crew und dieser Reise anschließen. Als Navigatorin kann ich sicherlich meinen Teil zum Gelingen der Mission beitragen.“ Sie atmete einmal tief durch, Kanter hatte seine Entscheidung erklärt und wahrscheinlich erwartete der Captain dies auch von ihr. Doch was sollte sie sagen? Ich hoffe da draußen ein anderes Schiff zu finden mit meinem vielleicht schon toten Ehemann? Dann würden alle stets glauben, dass sie ihre eigenen Ziele verfolgte oder sie für emotional Kompromittiert halten. Also präsentierte sie stattdessen eine andere Erklärung, nicht weniger wahr aber eben nicht die ganze Wahrheit. „Ich studiere die Sterne, wo sie liegen, wie sie sich bewegen und ihre Konstellationen zueinander. Der direkte Raum um die Erde ist bereits gut erforscht, bis auf ein paar kleine Feldbrocken gibt es nichts mehr zu entdecken. Doch der Nebel und alles jenseits davon ist Neuland und ich könnte die Erste sein, die davon präzise Karten erstellen kann!“ rechtfertigte sie ihre Entscheidung durch wissenschaftliche Neugier, Entdeckergeist und dem sehr menschlichen Wunsch bei etwas der oder die Erste zu sein, auch wenn letzteres ihr wenig bedeutete.
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Beitrag von Thorgrimm am Di Dez 22 2015, 05:47

Während Whorns kleiner Willkommensrede gähnte Kate mehr oder weniger demonstrativ. Für sie waren es viel zu viele Formalitäten, die ausgetauscht wurden. Den Rest des ganzen Blablas meinte sie auch schon zu kennen. Im Prinzip war es ihr auch egal, was sie alles vorhatten. Solange sie für eine Zeit von der Erde verschwinden konnte, war ihr fast alles Recht.
Das sich nun auch Kanter und Jo ganz offiziell ihrer Crew anschlossen, juckte Kate nicht im geringstem. Damit hatte sie schon gerechnet und auch das kam ihr wie gerufen. Je mehr Leute sich auf dem Schiff aufhielten, desto weniger Aufmerksamkeit würde man ihr schenken. Doch anscheinend hatte sie sich zu früh gefreut. Kate? Lis? Konnte es sein, dass sie sich vielleicht doch ein wenig verplappert hatte? Die falsche Köchin warf dem Wein einen bösen Blick zu - der war sicherlich an allem Schuld - und räumte ihn schließlich vom Tisch. Vielleicht sollte sie besser aufpassen, wie viel sie hier an Bord trank.
Trotzdem musste sie noch eine gute Ausrede erfinden. Kate dachte angestrengt nach aber der Alkohol verlangsamte diesen Prozess merklich. Nach einer ganzen Weile antwortete sie schließlich auf die Frage. "Achso, eigntlich hab ich zwei Vornamen. Da konntn sich meine Eltern wohl nich entscheiden. Elisabeth Katherine Dawes. Mir is egal, wie ihr mich nennt. Kate, Beth, Lis - macht doch keinen Unterschied." Hoffentlich kaufte man das ihr ab. Sofort wechselte Kate das Thema, damit die Sache mit ihrem Namen schnell in Vergessenheit geraten würde. "Freut mich, dass ihr dabei seid. Wird bestimmt lustig." Sie räusperte sich ein letztes Mal. "Ich glaub', ich bin dran." Mit diesen Worten wandte sie sich wieder dem Billardspiel zu und tat, so gut sie konnte, so als würde sie beschäftigt sein.

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