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Eradir - Kapitel 4: Die Schwarze Stadt

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Beitrag von Umbra am Di Jul 09 2013, 21:42

Ein kurzer Moment des Schweigens folgte. Dann unterbrach Alor prustend die Stille und brach in Gelächter aus.
"Das ist... das ist wirklich gut", brachte er zwischendurch hervor und lachte weiter.
"Das ist... das ist genial!"
Mehr war aus ihm erst einmal nicht herauszukriegen. Dieser Vorschlag war so verrückt, dass er tatsächlich funktionieren könnte. Genie grenzte, wie Alor am Beispiel seines nekromantischen Meisters gesehen hatte, nicht selten an Wahnsinn. Und Wilbur hatte zudem eine Lösung präsentiert, durch die Alor selbst weitestgehend aus dem Schneider war. Er wusste selbst nicht, warum er so lachte. Vielleicht war die Anspannung der letzten Tage einfach etwas zu viel des Guten gewesen.

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Beitrag von Elli am Mi Jul 10 2013, 11:08

"Das ist genial? Fay blinzelte einige Male ungläubig und warf einen Blick von Wilbur zu Alor und zurück. Hatte Wilbur tatsächlich gerade vorgeschlagen, dass sie als lebende Blutbank für einen Vampir agieren sollten? Und hatte Alor dem Vorhaben zugestimmt? Im ersten Augenblick schien es mit ihr durchzugehen, sie wollte sich auf Wilbur stürzen und ihm das Gesicht vom Schädel reißen. Einfach nur noch Stücke von ihm zurück lassen. Sie ballte ihre Hände zu Fäusten, bis ihre Krallen ihre Handballen aufrissen und feine Rinnsale von Blut in ihrem feinen Fell versickerten. Andererseits...vielleicht hatte er gar nicht so unrecht. So würden sie an Omega heran kommen, dann konnte Fay vielleicht diesem elendigem Dreckskerl den Kopf abreißen. Ihr gefiel die Idee plötzlich und sie began zu lächeln.
"Also gut, erst spiele ich den Vampir und sauge jemanden aus und nun soll ich mich aussaugen lassen. Ich werde das Gefühl nicht los, dass alle deine Idee mit Blut zu tun haben, Wilbur." Immerhin war es auch seine Idee gewesen, dass Fay das Blut aus der Leiche saugen sollte.
"Leider muss ich zugeben, dass die Idee plausibel klingt. Fragt sich nur ob Omega Lust auf eine räudige Katze wie mich hat. Er hat danach sicher Haaren zwischen den Zähnen."
Sie trank einen Schluck und wartete gespannt auf die Reaktion der anderen.

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Beitrag von Scáth am Mi Jul 10 2013, 13:59

Riya hörte den Gesprächen der Anderen nur beiläufig zu. Der Dolch war gerade viel wichtiger, zu wichtig, um die Konzentration zu verlieren durch irgendwelche Hirngespinnste. Irgendwo musste Alor den Dolch ja haben, oder hatte er ihn etwa unsichtbar gezaubert? 'Elender Magier!', zischte Riya innerlich und musterte Alor wieder mit verärgertem Blick. 'Denkst wohl du kannst mich austricksen! Aber nicht mit mir Freundchen!'
Als Riya sah, dass die Anderen gerade sehr in das Gespräch vertieft waren, beugte sie sich zu Alor und wedelte in der Nähe seiner Rüstung mit der Hand herum, in der Hoffnung, sie würde den Dolch spüren. Doch sie spürte nichts. Garnichts. Nur ein fürchterliches ziehen im Magen, als ihr bewusst wurde, was Wilbur gerade vorgeschlagen hatte. Die Konzentration schwand, Riya beugte sich zu weit zur Seite und landete mit einem dumpfen Schlag auf dem Boden. Mit beiden Händen auf die Tischplatte schlagend robbte sie sich nach oben und sah Wilbur mehr als nur verärgert an. "Bessere Idee. Ich schleiche mich raus, suche die Stallungen dieser Stadt und schneide den Gäulen den Schweif ab. Die flechte ich dir in deine Haare und dann kannst du dir ja das Blut aus den Adern saugen lassen!"

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Beitrag von Druzil am Mi Jul 10 2013, 20:42

Wilbur blickte erschrocken auf. War Riya gerade eben wirklich vom Hocker gefallen? Gerade wollte er sich bemühen ihr aufzuhelfen, als er ihre Worte vernahm.
"Wäre vielleicht wirklich eine gute Idee. Immerhin besser, als wenn die Vampire Ziegenblut saufen müssten", erwiderte er säuerlich.
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Beitrag von Quinn am Mi Jul 10 2013, 20:46

"Warum denn gleich so aggressiv?" Verwundert sah Nyara Riya an. Was war nur los mit ihr? Die ganze Zeit schien sie so abgelenkt von irgendetwas zu sein, dann fiel sie auch noch vom Stuhl und jetzt starrte sie die zwei Männer in der Runde mit diesem finsteren Blick an...
"Geht's dir nicht gut? Vielleicht war ja doch irgendetwas mit diesen Früchten nicht in Ordnung..." Schließlich hatte Riya als einzige von ihnen davon gegessen. Wobei sie zugeben musste, dass auch ihr gerade ein wenig flau im Magen war, was allerdings von Wilburs Plan herrührte.
"Der Plan ist genial", wandte sie sich wieder an die anderen. "Wenn auch ein wenig riskant. Falls wir uns wirklich beißen lassen müssen, meinetwegen, es gibt schlimmeres. Wenn wir diesen Bastard dafür erledigen können... Aber sobald sie auch nur vorhaben, uns ein zweites Mal zu beißen, wird es eng. Dann müssen wir sofort zuschlagen, ansonsten..."
Sie krempelte ihren linken Ärmel hoch, wobei eine sichelförmige Narbe an ihrem Handgelenk zum Vorschein kam.
"... ansonsten wird es verdammt kritisch."

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Beitrag von Scáth am Do Jul 11 2013, 09:35

Hatte Wilbur es tatsächlich geschafft Nyara in seinen Bann zu ziehen? Wieso verteidigte sie einen kleinen Wicht der sie alle dazu bringen wollte sich von Vampiren leer saufen zu lassen als seien sie ein Krug Met. Riya traute weder Wilbur noch den ganzen Vampiren dort, und sie war natürlich alles andere als begeistert über seinen Plan. Sie verstand nicht warum die Anderen das so toll fanden. Das war nicht zu begreifen.
Seufzend setzte sie sich auf ihren Stuhl und raufte sich die Haare, die sie kurz darauf aus ihrem Haarband löste, um sie neu zu flechten.
"Das ist total irre..", murmelte sie und schielte, während sie ihre Haare machte, im Sekundentakt zu Alor rüber.
'Ich gehe nicht ohne meinen Dolch', dachte sie und war gerade kurz davor es laut zu sagen, als Nyara wieder das Wort ergriff.
"Na suuuper.." antwortete Riya. "Das sind ja echt tolle Voraussetzungen.." , fügte sie hinzu, und meinte damit Nyaras Narbe.

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Beitrag von Quinn am Do Jul 11 2013, 20:19

Nyara zuckte mit den Schultern und rollte den Ärmel wieder nach unten. "Es wird schon alles gut gehen. Und wenn wir Omega so wirklich besiegen können, würde ich mich mit Freuden ein weiteres Mal beißen lassen, vorallem weil es ja nicht sicher ist, dass wir uns überhaupt beißen lassen müssen. Vielleicht haben wir ihm bis dahin ja schon den Kopf abgerissen."
Sie trank einen Schluck und stütze den Kopf auf den Arm. "Was wollt ihr beiden eigentlich in der Zeit machen, während wir uns mit einer Horde hungriger Vampire herumschlagen dürfen?", wandte sie sich an Alor und Wilbur. Die beiden verlangten doch wohl nicht ernsthaft, dass Riya, Fay und sie die ganze Drecksabreit alleine machen sollten.

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Beitrag von Umbra am Sa Jul 13 2013, 13:29

Alors Lachen war inzwischen verstummt. Es war ein sehr ernstes Thema und es grenzte wirklich an Wahnsinn, dass seine weiblichen Begleiterinnen die Umsetzung von Wilburs Vorschlag in Erwägung zogen. Jedoch war das nicht seine Entscheidung. Lediglich Riya sträubte sich... einmal abgesehen davon, dass dies die einzig vernünftige Reaktion auf Wilburs Worte waren, schien das Mädchen allerdings nicht ganz bei sich zu sein. Alor war dies jedoch im jetztigen Moment egal, denn Nyara hatte seine Aufmerksamkeit auf sich gelenkt.
Er überging einfach die Frage, was Wilbur und er machen würden, wenn die anderen sich zu Omega begeben würden und lenkte davon ab:
"Ich hörte, Omega sei kein gewöhnlicher Vampir. Aber man hört ja so einiges. Dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass es so einfach sein wird. Ihm einfach den Kopf abreißen... selbst im übertragenen Sinne ist das bestimmt nicht leicht. Auch nur ein Vampir für sich genommen ist ein ernstzunehmender Gegner und wenn bei diesem Ritual auch noch Omegas engste Vertraute dabei sind, bekommt ihr es wohl wirklich mit einer Horde zu tun. Auch habe ich gehört, dass der Biss eines Vampirs nicht einfach nur verletzt, sondern dass er noch ganz andere Wirkungen auf den Körper hat, die euch vielleicht in eurer Handlungsfähigkeit beschränken könnten."
Wirklich interessiert blickte Alor Nyara an.
"Da du dich... äh, hast beißen lassen: Wie ist das so?" So aufdringlich zu fragen, wie es dazu gekommen war, war er nicht - obwohl er auch in der Hinsicht neugierig war.
"Ich habe noch nie jemanden getroffen, der den Biss eines Vampirs überstanden hat, ohne selbst zu einem zu werden."
Gerüchte, die mit Sicherheit verfälscht waren, waren etwas anderes als Berichte von Leuten, die so ein Ereignis selbst erlebt hatten. Der Anblick von Nyaras Narbe hatte seinen Wissensdurst geweckt. Vampire sah er zwar als abscheuliche Brut an, aber ihre Natur war für einen Forschergeist wirklich faszinierend. Vielleicht sprach in diesem Moment auch der ehemalige Nekromantenschüler aus ihm. Alors Meister hatte Forschungen an Vampiren betrieben und versucht eine Möglichkeit zu finden, aus erweckten Leichen nicht nur willige, sondern auch intelligente und selbstständig denkene Diener zu machen. Das Problem war, dass mit dem Tod, wenn er auch nur sehr kurz andauerte, das Gehirn sehr an Leistungsfähigkeit verlor - was sich darin äußerte, dass Zombies nichts weiter als triebgesteuerte, verfaulende Tiere waren. Der Vampirismus schien die Probleme des Verstandverlusts und der Verwesung jedoch überbrücken zu können. Auch wenn Vampire im eigentlichen Sinne tot waren, wurden alle Körperfunktionen aufrecht gehalten - nur auf anderem Niveau als zuvor. Wenn sich dies auf magisch kontrollierbare Wesen übertragen ließe, könne man wohl einen perfekten, untoten Soldaten erschaffen.

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Beitrag von Umbra am Fr Jul 19 2013, 23:05

Alor gab die erwartungsvolle Haltung, in der er sich befand, auf, als Nyara ihm scheinbar nicht antworten wollte, zuckte mit den Schultern, ohne sich seine Enttäuschung anmerken zu lassen, und widmete sich wieder dem Essen. Zumindest nebenbei, denn er ergriff wieder das Wort und redete so als hätte es keine Unterbrechung gegeben.
"Wenn ihr es wirklich so versuchen wollt, werden Wilbur und ich schon eine andere Beschäftigung finden, nicht wahr?", sprach der junge Magier kauend und nickte dem Alchemisten zu. Worin genau diese Beschäftigung bestand, würde sich noch zeigen. Alor für seinen Teil hatte schon eigene Pläne, die er allerdings nicht offenlegen wollte. Noch nicht, denn zuvor musste er an einige Informationen gelangen.
"Ich will mich ein bisschen in der Stadt umsehen", teilte er den anderen zumindest mit.
"Kennst du Alristo Obular persönlich, Wilbur? Ich denke, es wäre interessant zu wissen, ob er gute Kontakte hat. Wer weiß, vielleicht kann er sich auch anderweitig nützlich machen und uns beiden ebenfalls irgendwie Zugang zur Festung beschaffen..." Hoffentlich nicht, denn darauf war Alor nicht begierig. Zumindest nicht auf diese Weise. Er hoffte darauf, einen Weg zu finden, der es ihm ermöglichen würde, auch ungestört wieder verschwinden zu können. Für die Damen der Runde wäre das, wenn sie Omrga wirklich derart gegenübertreten wollten, wohl keine Option.
"... oder uns vermitteln." Darauf hoffte er, wenn schon nicht in der Sache Omega, zumindest bei seinem persönlichen Anliegen, das ihn beschäftigte.
"Vielleicht wäre es auch für euch", sprach er seine weiblichen Begleiterinnen an, "besser, einen anderen Weg zu finden. Dieser Plan könnte funktionieren, aber da kommt ihr kaum lebend wieder heraus. Ich bezweifle, dass das sinnvoll ist. Allein Omega zu töten, wird den Krieg vermutlich nicht beenden, sondern nur herauszögern. Sobald sich hier ein neuer Machthaber auf den Thron gekämpft hat, wird es weitergehen. Außer es ist einer, der von einer Invasion der Freien Länder nichts wissen will."
Vielleicht sprach er damit aus, was sie alle noch nicht bedacht hatten und ihren Plan zum scheitern bringen konnte. In Alors Kopf geisterten Ideen herum. Nur wie man sie umsetzen sollte, war ihm in diesen Moment noch ein großes Rätsel.

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Beitrag von Elli am Mo Jul 22 2013, 11:19

Fay beobachtete Riya und wunderte sich über deren Verhalten, als sie vom Stuhl fiel. Das Mädchen gab ihr Rästel auf. Sie musterte sie noch eine Weile, während Nyara sprach. Wilbur würde also einen Kontakt knüpfen müssen, Fay schauderte es wenn sie daran dachte, ihr Leben in seine Hände legen zu müssen. Schon wieder.
Dann wand sie sich Alor zu, sein Einwand war berechtigt und ihr leider bisher nicht in den Kopf gekommen.
"Heißt also, wir müssen uns neben dem Beseitigung von Omega noch darum kümmern, dass ein von uns ausgesuchter neuer Herrscher auf dem Thron sitzen wird? Schwebt dir jemand vor?"

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Beitrag von Druzil am Mi Jul 24 2013, 19:18

"Alor!" Wilbur warf die Arme in die Luft.
"Wir können uns nicht um alles kümmern. Was wir tun können, ist der Bündnisarmee etwas mehr Zeit verschaffen. Thronfolgen, und so weiter ... Wir kennen die finsteren Eliten kaum. Und wer weiß? Vielleicht genügt es auch der Schlange den Kopf abzuschlagen und auf einen internen Machtkampf unter der Vampirbrut zu hoffen. "
Er sah hoffnungsvoll in die Runde. Nein, mehr als Omega auszuschalten war für sie nicht machbar. Und fliehen. Weit weg fliehen.
"Alristo Obular ist mir nicht wirklich bekannt, aber seine scheiterhafte Geschichte hat die Runde in der Stadt gemacht. Ich glaube kaum, dass noch angesehene Bürger mit ihm verkehren. Er ist keiner mehr von ihnen. Aber das muss kein Nachteil sein ... Nun, vielleicht noch etwas zum Ablauf der Zeremonie. Alor und ich werden euch also bei Alristo abliefern, sobald wir uns mit ihm geeinigt haben. Keine Angst, er ist ein völlig harmloser Kerl. Aber natürlich muss die Speise für den Herrscher auch ... ansehnlich präsentiert werden. Das Auge trinkt quasi mit. Alristo wird euch also teure Kleider anbieten. Und ihr nehmt sie. Jedoch werden die Kleider etwas weniger Stoff haben, als es ziemlich wäre. Nein, keine Angst, ihr seid nicht nackt! Aber es muss halt schon ein wenig frische Haut zu sehen sein, um des Fürsten Appetit anzuregen. Ihr versteht? Gut. Das heißt, ihr müsste eure Waffen geschickt verbergen. Alor und ich übernehmen das Gelingen eurer Flucht. Hm ... Da hat Alor bestimmt schon eine Idee."
Wilbur lächelte ihn an.
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Beitrag von Umbra am Do Jul 25 2013, 22:23

„Äh… Nein“, antwortete Alor. „Nein zu dir und nein zu dir“, wandte er sich jeweils an Wilbur und Fay.
„Ich kenne niemanden, der ein geeigneter Herrscher werde, und habe auch keine Idee, wie euch eine Flucht gelingen könnte. Ich sagte ja bereits, dass ich nicht denke, dass ihr da lebend wieder herauskommt, wenn ihr euch inmitten einer Schar von durstigen Vampiren wagt und ihren Anführer umbringt. Außer natürlich, ihr könntet sie irgendwie ablenken oder sie wären von Vorneherein bereit, euch gewähren zu lassen. Das würde wieder ein politisches Manöver benötigen und Verbündete, die wir nicht haben – oder noch nicht. Aber ich weiß wirklich nicht, wie man einen Putsch anzetteln könnte oder so etwas in der Art, dazu fehlen uns wahrscheinlich auch die Mittel. Eine Ablenkung muss also her, und zwar eine gute. Hat dazu jemand irgendwelche Ideen? Dann müssten wir euch zusätzlich noch unbeschadet aus der Feste schmuggeln. Dazu wäre es auch gut, wenn Wilbur und ich uns zuvor hineinschmuggeln. Was mich betrifft, hatte ich einen Einfall“, sagte er dann, „… auch wenn er mir nicht gefällt, muss ich zugeben. Ich bin zwar noch nicht vollends ausgebildet, aber ein Magier bin ich dennoch und man wird mich sicher in Omegas Dienste stellen, wenn ich mich anbiete. So würde ich zumindest für gewisse Bereiche kommen, vielleicht kann uns das ja von Nutzen sein.“
Alor zuckte mit den Schultern.

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Eradir - Kapitel 4: Die Schwarze Stadt - Seite 2 Empty Re: Eradir - Kapitel 4: Die Schwarze Stadt

Beitrag von Elli am Fr Jul 26 2013, 08:44

"Eine Ablenkung für das Vampirgesindel? Wir sind dann zu dritt in der Meute, wenn wir wüssten wie viele Vampire dabei sein würden, könnte es die Sache einfacher machen. Wenn Omega beispielsweise mit "nur" zwei seiner Schergen auftauchen würde, wäre es wohl möglich ihn so zu überrumpeln. Sollten wir jedoch auf mehr Vampire stoßen, brauchen wir wohl einen Hinterhalt. Vampire hören und riechen sehr gut, wir müssten bei einem HInterhalt also äußerst vorsichtig sein. Aber den Geruch könnte man mit Seife überdecken, wenn wir alle gleich riechen, würde eine dritte Person die sich von hinten anschleicht nicht bemerkt werden...Wilbur, hast du eine Ahnung wie groß diese Versammlungen sind?"
Fay war Diebin, anschleichen konnte sie sich und hatte auch einiges an Assassinenhandwerk gelernt. Über die Fähigkeiten von Riya und Nyara war sie nicht im Bilde. Zwar hatte sie Riya schon im Kampf erlebt, andererseits nie dabei wenn sie sich anschleichen musste oder ähnliche und zum anderen war sie eben vom Stuhl gefallen, dachte sie belustigt. Die Wahrscheinlichkeit das Fay ihr Todesurteil gerade unterschrieb, war hoch.
Sie dachte kurz über die Worte von Alor nach. "Ja...jemanden in den Reihen zu haben, wäre auch keine schlechte Idee. Wilbur, du als alter Omegakenner," schmeichtelte sie dem Wicht "was weißt du über die Vorlieben bezüglich der Mädchen und Frauen? Hat er sich vielleicht mal eine behalten? Wenn Alor infiltriert, wäre das vielleicht auch für eine von uns möglich..." Die Ideen die sie hatte, waren vermutlich selbstmörderisch und hanebüchen, aber versuchen musste man ja irgendwas. Möglicherweise hatte ja einer der anderen eine bessere Idee.

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Eradir - Kapitel 4: Die Schwarze Stadt - Seite 2 Empty Re: Eradir - Kapitel 4: Die Schwarze Stadt

Beitrag von Scáth am Fr Jul 26 2013, 15:41

Das ganze Gerede am Tisch und die fast schon verzweifelten Versuche einen guten Plan zu schmieden machten Riya bewusst, wie ernst die Lage mittlerweile geworden war. Das Ziel Omega auszulöschen war bislang so fern gewesen und so unerreichbar, das Riya bis zu diesem Moment noch garnicht so weit gedacht hatte. Mal davon abgesehen, dass sie im Prinzip ihr ganzes Leben lang schon in Lebensgefahr war, war das was bevor stand wohl ihr endgültiges Todesurteil.
Sie wusste nicht im geringsten was sie zur Besprechung beitragen sollte. Ihre vergangenen Aufträge liefen immer nach dem gleichen Schema ab: Anschleichen, stehlen, unbemerkt abhauen. Doch das würde jetzt nicht mehr funktionieren. Sicher war es unmöglich sich in die Festung zu schleichen, in dem der Bastard namens Omega Thronte. Auch wenn Riya sich selbst dafür hasste musste sie sich eingestehen, dass Wilburs Idee durchaus funktionieren könnte. Doch sie selbst sah sich nicht im geringsten dafür verantwortlich diese auch auszuführen. Überhaupt sprachen gerade alle so, als sei die Sache fast schon beschlossen, dabei hatte Riya nicht einmal zugestimmt. Es schien als hätten alle über ihren Kopf hinweg entschieden, aber das würde Riya nicht zulassen. Und schon gar nicht würde sie sich als Spielzeug für Omega ausgeben, was Fay gerade scheinbar ansprach.
Riya schüttelte den Kopf, als nach weiteren Ideen gefragt wurde. Sollte Alor sich in den dienst von Omega stellen können, dann müsste es doch sicherlich auch eine andere Möglichkeit geben in die Festung zu kommen. Riya strich sich mit der Hand durchs Gesicht, seufzte kurz und begann dann, nach einer anderen, weniger abstoßenden Lösung zu suchen.

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Eradir - Kapitel 4: Die Schwarze Stadt - Seite 2 Empty Re: Eradir - Kapitel 4: Die Schwarze Stadt

Beitrag von Druzil am Do Aug 01 2013, 17:40

"Puh." Wilbur kratzte sich am Kopf. "Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie viele Vampire an der Speisung teilnehmen. Es geht das Gerücht um, dass es wohl eine Art Zeremonienmeister gibt, der das Ganze irgendwie leitet. Dann Omega und enge Vertraute. Ich kann nicht sagen, wie viele es sein werden. Nicht mehr als sechs, schätze ich. Was die Mädchen angeht ... ebenfalls keine Ahnung. Ich habe nichts von irgenwelchen Vorlieben gehört. Blut ist Blut. Solange man nicht dem Alkohol verfallen ist, wirds wohl meist gleich schmecken. Ob er je eine behalten hat? Wer weiß. Wenn, dann wurde sie nie wieder gesehen ..."
Wilbur war das hohe Risiko seines Plans bewusst, aber welch andere Möglichkeit hatten sie denn?
"Nun, soweit ich weiß, ist es durchaus üblich, dass die ... Damen von Vertrauten des Blutspenders begleitet werden. Oftmals übernehmen dies die Söhne oder Brüder des Gönners. Es wäre ja auch unverantwortlich herausgeputzte Töchterchen alleine durch die Stadt laufen zu lassen. Auch ist wohl hilfreich, wenn sie auf dem Rückweg gestützt werden. Das könnte eine Möglichkeit für Alor und mich sein. Mit etwas Glück können wir euch direkt zur ... Speisekammer geleiten."
Er schluckte und ihm wurde merklich unwohl.
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Eradir - Kapitel 4: Die Schwarze Stadt - Seite 2 Empty Re: Eradir - Kapitel 4: Die Schwarze Stadt

Beitrag von Quinn am Do Aug 01 2013, 18:47

Nyara starrte wehmütig auf ihren Bierkrug. "Dann werd ich wohl besser in nächster Zeit nichts mehr trinken", nuschelte sie mehr zu sich selbst. Nicht, dass sie wegen so einer Kleinigkeit nicht ins Schloss gelassen wurde oder so etwas in der Art, das den bisherigen Plan gefährden könnte. Damit wären Riya und Fay nur noch zu zweit und ihre Überlebenschancen noch einmal drastisch gesunken. Wobei, möglicherweise waren ja Alor und Wilbur dabei. Sie spürte, wie die Anspannung angesichts des Plans ein wenig von ihr abfiel. Die beiden Männer bei sich zu wissen, wenn sie Omega auf dem Silbertablett serviert wurden, beruhigte sie ungemein.
"Und es hätte auch den Vorteil, dass sich keiner von euch beiden als Magier in die Festung schmuggeln müsste und eventuell zu Dingen gezwungen wird, die er nicht tun will. Ein Risiko bleibt jedoch. Soweit ich das mitbekommen habe, war zumindest Wilbur schon einmal in der Festung. Würde man dich nicht wiedererkennen? Zur Not müsstest du dich wieder in Omegas Dienste stellen und Alor begleitet uns allein..." Sie verstummte. Auch wenn sie Wilburs kämpferische Fähigkeiten anzweifelte, wurde ihr beim Gedanken, nur einen der beiden Männer dabei zu haben, etwas mulmig zumute.

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Beitrag von Elli am So Aug 04 2013, 13:53

Ihre Idee war gescheitert - Fay hatte mit nichts anderem gerechnet. Zu unzureichend waren die Informationen die Ihnen vorlagen. Wilbur erwähnte die Möglichkeit eine Begleitung darzustellen, sie hoffte das niemand wegen ihr und ihrem verdammten Fell in Erklärungsnot geraten würde und vorallem das Omega auch auf etwas exotischere Blutspender Lust hatte. Unruhig zuckte sie mit dem Schwanz, wie schon die meiste Zeit, seit sie Platz genommen hatte. Sie fuhr sich mit der Hand durch ihr Gesicht.
"Nyara hat Recht, ist es nicht zu gefährlich für dich Wilbur? Wir könnten dich als Begleitperson als altes Witwenmütterchen mitnehmen. Ein langes Gewand und einen hübschen Turban auf den Kopf, mit Schleier - dann könnten wir auch dich miteinschleusen."

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Beitrag von Scáth am So Aug 04 2013, 14:14

"Jetzt mal halblang. Wann habe ich auch nur im geringsten zugestimmt das ich mich von irgendwelchen Vampiren aussaugen lasse?!", zischte Riya dazwischen. Es wurde ihr dann doch zu viel und sie konnte sich nicht mehr zurück halten. Sie sah es nicht im geringsten ein das alle versuchten über ihren Kopf hinweg zu bestimmen was sie tun sollte.
"Schön, das wir hier wohl alle dem Tode geweiht sind weiß denke ich jeder, aber ich fordere das doch nicht noch heraus?!"
Sie wusste das es für die Anderen wohl nervenaufreibend war, dass sie wieder ablehnte was vorgeschlagen wurde. Zumal sie nicht in der Lage war einen besseren Plan zu liefern. Das war aber noch lange kein Grund für das Mädchen sich alles gefallen zu lassen.
Riya begann erneut ihren Stuhl ein wenig nach hinten zu schieben und musterte Alor unauffällig. Wo war nur dieser verfluchte Dolch?!. Riyas Augen weiteten sich plötzlich ein kleines bisschen. Sie hatte eine Idee, und die war so simpel, dass sie vermutlich ohne weiteres abgelehnt werden würde. Einen Versuch wäre es jedoch wert.
"Wie wäre es, wenn wir Omega eine kleine Freude machen würden? Er hat doch sicher eine Schwäche für verfluchte, magische, mystisch aussehende Dolche, oder meinst du nicht, Alor?, begann sie zu sprechen, während sie selbst immer noch über alles nachdachte. "Vielleicht bekommen wir eine persönliche Audienz bei unserem ach so geliebten Herrscher, wenn wir ihm ein ganz besonderes Geschenk geben wollen?
Riya war selbst nicht so überzeugt von ihrem Plan, aber er war ihr immer noch lieber, als ausgesaugt zu werden, obwohl es sie mehr als nur reizte, Wilbur als Witwenmutter verkleidet zu sehen. Irgendwie musste es aber zu schaffen sein in diese Festung einzudringen, ohne als lebendes Getränk zu enden.

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Beitrag von Umbra am Di Aug 06 2013, 15:44

Alor bedachte Riya mit einem ernsten Blick, als sie sich plötzlich eindeutig dagegen aussprach, sich selbst als Beute getarnt zu Omega zu begeben. Er verstand, dass ihr das missfiel, das hatte sie zuvor ja auch bereits angedeutet, und sie hatte auch das gute Recht, sich zu weigern, doch alle waren bereit, ein Risiko einzugehen. Dass sie sich einem Risiko aussetzten, stand jedoch sowieso aus der Frage. Da würden Ort, Zeit und Umstände des Treffens mit Omega keinen Unterschied machen.
„So zu tun, sich von ihm beißen lassen zu wollen – das bedeutet wirklich nicht, es auch zuzulassen, wenn es so weit ist –, ist immer noch eine gute Möglichkeit, nah an Omega heranzukommen. Wilbur würde außerdem sicher sehr entzückend in einem Kleid aussehen“, griff er Fays Idee, nun amüsiert grinsend, auf. Dann wandte er sich aber noch einmal an Riya, als diese vorschlug, Omega den Nekromantendolch, den er bei sich trug, zu präsentieren.
„Ich bezweifle, dass Omega sich für irgendwelchen Ramsch interessiert, mit dem sich eine Gruppe von Dahergelaufenen seine Gunst erkaufen will – nichts für ungut“, fügte er an, denn das meinte er nicht beleidigend, sondern er versuchte, das realistisch zu sehen. „Magische Waffen sind nicht so selten, wie ihr vielleicht denken würdet, und eine Audienz bei einem Herrscher erfordert schon mehr als das“, wusste Alor nur zu gut. „Um es so zu versuchen, bräuchten wir einen Bürgen – jemanden, der bereits eine ausreichende Position innehat, um überhaupt beachtet zu werden. Dieser Alristo Obular wird wohl nicht dazu geeignet sein, da müssten wir jemanden finden, der bei Hofe angesehen ist – und dazu entweder leichtgläubig oder ein Unterstützer unseren Vorhabens. Es wäre möglich, keine Frage, doch fehlen uns im Moment noch die Kontakte. Das ließe sich ändern, mit etwas Geschick, Geduld und Zeit, wenn ihr diese aufbringen wollt. So jemanden zu finden, der außerdem bereits Zutritt zur Festung hat, wäre ideal. Diplomatie und Schauspielkunst wäre wohl vonnöten, denke ich, um jemanden von dem Dolch und uns zu überzeugenaber, aber es könnte so klappen.“
Alor blickte in die Runde.
„Was meint ihr? Wer noch weitere Ideen hat, sollte sie nun nicht zurückhalten. Wir können abwägen, welche wohl die beste sein wird.“
Dabei grübelte Alor selbst über Möglichkeiten nach, die sich anboten. Jemanden um den Finger zu wickeln, der sie mit zu Omega bringen würde, war genauso riskant wie Wilburs Vorschlag mit der Beißzeremonie – wobei dabei wohl hauptsächlich die Damen der Runde in Gefahr waren. Die Möglichkeit, dass sie, wenn Wilbur und er mitkommen würden, getrennt werden würden und Fay, Riya und Nyara allein mit den Vampiren konfrontiert werden würden, war gegeben.

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Beitrag von Quinn am Mi Aug 07 2013, 17:51

Nyara lächelte bei der Vorstellung Wilbur in einem Kleid zu sehen, wurde jedoch wieder ernst, als Riya ihren Plan erläuterte. Die Idee war gut und wesentlich ungefährlicher, soviel stand fest, jedoch bezweifelte sie,
dass Omega wegen irgend so einem magischen Dolch anbeißen würde. Sie nickte zustimmend, als Alor eben dasselbe laut aussprach und ging in Gedanken noch einmal beide Pläne durch.
Riyas Plan war definitiv ungefährlicher, beanspruchte jedoch auch viel mehr Zeit. Zeit, die sie womöglich nicht hatten. Außerdem war sie selbst sowohl diplomatisch als auch schauspielerisch völlig unbegabt.
Ein anderer Plan wollte ihr im Moment jedoch auch nicht einfallen.
Nyara lehnte sich zurück und seufzte. Wenn sie abstimmen würden, würde sie wohl für die Zeremonie stimmen. No Risk, No Fun.

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Beitrag von Elli am Mi Aug 14 2013, 16:43

Riya war momentan die einzige die sich gegen Wilburs Vorschlag aussprach, das war ihr gutes Recht. Vielleicht erwartete sie einfach noch mehr vom Leben, als es Fay tat. Sie überlegte. Eine andere Alternative fiel ihr nicht ein, während sie Riya von der Seite beobachtete. Sie hatte eine Idee.
"Also gut, nehmen wir an Wilbur würde als Witwenmütterchen mitkommen und Alor würde es schaffen, als Magier oder was auch immer Zutritt zum Hof gelangen, dann könnten wir...Riya, hänsgt du an deinen Haaren? Wenn wir dir einen netten Haarschnitt verpassen und dich ein wenig umziehen könntest du mit zu dem Ritual kommen. Nicht als Snack, sondern als Begleitperson, wir tauschen Rollen. Wilbur wir eine Frau und aus dir könnten wir einen schweigsamen Bruder machen, der als Anstand mit Nyara mitkommt. Was meinst ihr?"

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Beitrag von Druzil am Mi Aug 14 2013, 18:14

"Nein, nein", warf Wilbur hastig ein. "Also, das geht nicht."
Er vermied jeden Blickkontakt mit Riya, aber so biestig wie sie sich ihm gegenüber verhalten hatte, wollte ein Teil von ihm sie doch auf dem Opferalter sehen. Vielleicht würde es ihr Manieren beibringen, wenn sich ein paar Fangzähne in ihre zarte Haut bohren und sie auslutschen würden.
"Ihr Drei müsst euch zur Verfügung stellen, weil ihr die Damen unter uns seid. Es ist nämlich so, dass die Begleitpersonen selbstverständlich nicht bei dem Ritual anwesend sein werden. Wir müssen vor der Tür warten und würden, bei einem normalen Ablauf, euch anschliessend wieder in Empfang nehmen. Es gibt aber keinen normalen Ablauf! Ihr könnt es nicht zu zweit mit Omega und seinen Schergen aufnehmen."
Er blickte eindringlich zu Fay, von der er hoffte, dass sie ihre Gefährtinnen überzeugen könnte.
"Und das mit der Witwenverkleidung ist Quatsch. So was machen wir nicht."
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Beitrag von Scáth am Mi Aug 14 2013, 19:15

Riya sah Fay entsetzt an, nachdem diese vorgeschlagen hatte sie als Mann zu verunstalten. Fast schon verteidigend fasste sie kurz an ihren Zopf. Doch je mehr sie darüber nachdachte desto lieber war ihr diese Idee. Zumindest gefiel ihr diese besser als sich beißen zu lassen. Gerade wollte Riya etwas dazu sagen, als Wilbur plötzlich das Wort ergriff. Der kleine Wicht schien ziemlich verbissen darauf aus zu sein, sowohl Nyara und Fay als auch sie selbst in die Hände von Blutsaugern zu geben.
"Da lass' ich mir lieber die Haare abschneiden. Ich habe immer noch kein Interesse als Erfrischungsgetränk zu dienen."
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Beitrag von Elli am Do Aug 15 2013, 11:47

"Aber zu dritt schaffen wir es dann, Wilbur? Ich will keine kämpferischen Leistungen in Frage stellen, aber wenn wir zu zweit in den Räumlichkeiten sind, wird es sicherlich Nyara oder mir gelingen die Tür zu öffen um Riya und dich herein zu lassen. Hast du denn einen Gegenvorschlag? Ich finde meine Idee mehr als gut, niemand hat bisher etwas dagegen gesagt...Wilbina wäre ein netter Deckname." sie grinste Wilbur an.

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Beitrag von Umbra am Do Aug 15 2013, 18:55

Alor schüttelte lachend mit dem Kopf, doch freudig oder amüsiert klang das nicht.
"Es muss einen besseren Weg geben", meinte er.
"Ich bezweifle, dass ihr kämpfen könnt, während oder nachdem man euch ausgeluscht hat, Geschweige denn, dass ihr die Chance habt, zur Tür zu gelangen, um zu fliehen oder Unterstützung hineinzulassen. Zumal ich mir auch nicht sicher bin, ob Omega und seine Getreuen gerne Haare zwischen den Zähnen hätten", gab er mit einem Blick zu Fay zu bedenken.
"Wir sind bis hierher gekommen, nicht wahr? Und wenn wir die Sache wagen, sollten wir ein möglichst geringes Risiko eingehen. Wir haben mit Sicherheit nur einen Versuch und den sollten wir nicht vergeuden, indem wir unbedacht handeln. Vielleicht sollten wir uns erst einmal umhören und schauen, ob sich nicht andere Gelegenheiten bieten, die wir ergreifen können. Uns an Alristo Obular zu wenden, können wir im Hinterkopf behalten, denke ich - absolut schlecht ist die Idee nicht", gestand er Wilbur zu. Zumindest bestünde so die Chance, an Omega heranzukommen. Alor hing jedoch an seinem Leben. Sehr sogar.
"Ich schlage nur vor, die Sache mit Ruhe anzugehen und unsere Möglichkeiten erst einmal abzustecken. Vielleicht könnte man mit der Wache eine Abmachung schließen", überlegte Alor laut. "Wir haben gesehen, dass es Korruption auch unter Omega gibt. Der Hauptmann am Tor war einer meiner Landsmänner, vielleicht kann ich da etwas drehen." Alor war sich bewusst, dass die Sache mit einem großen Risiko für seine eigene Person verbunden war. Andererseits könnte es für ihn auch von Vorteil sein, sich als Mitglied des rèsgonischen Königshaus zu erkennen zu geben, selbst wenn er ein Verbannter war. In eine rèsgonische Garnison würde er aber nicht hineinmarschieren, denn das wäre Selbstmord. Er hatte gehört, dass hier Soldaten stationiert waren.
"Allerdings dürften uns wohl finanzielle Mittel fehlen", fiel ihm ein und er runzelte die Stirn.
"Dieser Nekromant, den du erwähntest, Wilbur", wandte er sich mit einer anderen Überlegung im Sinn an den Alchemisten, "dieser Lunigor Khorvir... Wo kann man den finden?"
Dann ließ Alor sich kurz von der Schankmaid ablenken, die am anderen Ende des Gasthauses mit dem Abwischen der Tische beschäftigt war. Er rief, dass er noch einen Krug Bier haben wolle.

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