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Beitrag von Druzil Di Jan 28 2014, 19:41

"Du denkst doch nicht, dass ich da mit reingehe?"
Wilbur machte große Augen und hob abwehrend die Hände.
"Oh nein. Oh nein, nein. Ihr seid die Krieger und Kämpfer. Ich mache ein bißchen Feuerwerk vor den Toren und ..." Verdufte?
"... gucke dann, was passiert."

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Beitrag von Umbra Di Jan 28 2014, 22:34

Alor hatte die Tarnung als Söldner oder Leibwache zusammen mit der schweren Rüstung abgelegt und trug nun dunklen Stoff, was wohl Diebe, Assassinen und Nekromanten gleichermaßen bevorzugten. Dass es sich bei Alor wohl eher Letzteres handelte, ließ sich aus dem Kontext schließen. Er fand diese Kluft stand ihm nicht – nicht im Sinne seines Äußeren, sondern dass sie von ihrer Bedeutung her nicht zu ihm passte. Er war kein richtiger Totenbeschwörer, doch war es nun beabsichtigt, dass der Feind ihn für einen hielt. Und der Dolch würde ihm helfen, indem er ihn in eine dunkle Aura hüllte, mit der er auch Magiebegabten und Vampire würde täuschen können. Er trug die Klinge an seinem Gürtel, doch wurde sie von seiner Kleidung weitestgehend verdeckt. Riya würde nur wieder danach gieren, wenn sie wüsste, dass Alor den Dolch bei sich hatte. Er hatte das Ritualmesser von seinem Meister zurückerhalten und würde es einem sinnvollen Zweck zuführen. Zumindest hatte er das vor, sollte sich die Gelegenheit bieten. Bis dahin würde es ihm Schutz bieten – ihnen allen. Weitere Waffen hatte er scheinbar nicht bei sich. Sollte er ein Schwert benötigen, würde er sich eins besorgen. Das passte nun nicht zu seiner… Verkleidung.
„Hier bin ich“, meldete Alor sich, auf Fays Frage nach seinem Verbleib antwortend, als er zu den anderen trat. Er war einigermaßen ausgeschlafen.
„Du wirst mitkommen, Wilbur. Glaube mir, ich bin genauso wenig erpicht darauf wie du… Aber du kennst dich in den Laboratorien aus, nicht wahr? Warum jagen wir nicht dort etwas in die Luft – einen ganzen Trakt vielleicht? So würden wir den Wachen etwas zu denken geben und hätten gleichzeitig nicht das Problem, dass man sofort ein gezieltes Ablenkungsmanöver dahinter vermutet. Dort passieren doch sicher häufiger Unfälle. Mal kleinere… mal größere…“
Es war wohl klar, worauf er hinauswollte.

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Beitrag von Elli Mi Feb 05 2014, 16:41

Bei ihrer Ansprache, zuckte Fays Ohr nach hinten. Ihre Sinne hatten schon mal deutlich besser funktioniert und sie ärgerte sich, dass sie Alor nicht hatte kommen hören. Gerade bei dem jetztigen Vorhaben, war ein solches Ausfallen ihres Gehörs nicht wünschenswert.
"Na, dann sind wir uns ja alle einig, dass wir uns gemeinsam in die Höhle des Löwen wagen."
Sie war des Redens überdrüssig - sie wollte es zu Ende bringen. Mochte es nun das Ende von Omega bedeuten oder ihr eigenes.
Kurz dachte sie an Ciri zurück und diese wundersame Ratte, die am Beginn des Abenteuers mit ihnen gereist war. Auch die anderen Personen oder besser gesagt Wesen glitten durch ihre Gedanken, bevor sie schließlich einen Schritt nach vorne machte.

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Beitrag von Umbra Fr Feb 21 2014, 02:53

Wilbur blinzelte Alor an. Der Alchemist hätte nicht gedacht, dass seine Abneigung dagegen, auch nur einen Fuß in diese verdammte Festung zu setzen, noch größer werden könnte, aber Alors Worte riefen dies tatsächlich hervor. Die Erinnerungen an die Laboratorien kommen in ihm wieder hoch, an die Angst, an den Geruch von Schwefel, Verwesung und Unaussprechlichem… Und die Dinge, die er hatte tun müssen, oh ja. Und Unfälle. In der Tat, es hatte häufiger Unfälle gegeben – mit schwarzmagischen, fleischverderbenden Tinkturen, ätzenden Säuren und Giften. Wilbur schauderte es.
Er machte einen Schritt zurück, fast als würde er vor diesen Bildern zurückweichen.
„Oh nein. Oh nein, kam über seine Lippen. Er schwitzte stark. Ein weiterer Schritt folgte. Und noch einer.
„Wir sind uns nicht einig. I-Ich werde hier draußen bleiben“, stammelte er nun kläglich und suchte sich schon einen Fluchtweg.
„Keine in die Luft fliegenden Trakte, keine Löwen“, stellte Wilbur noch klar, bevor er seine speckigen, kurzen Beine in die Hand nahm und davonhetzte, als würde er befürchten, Fay würde ihm nachsetzen und über ihn herfallen… Nun, eigentlich wäre dies doch ein verlockender Gedanke – ein letztes kleines, verruchtes Abenteuer, bevor die Katze in der Festung ihre sieben Leben aushauchen würde –, aber nichts und niemand in der Welt würde den Alchemisten dazu bringen, freiwillig wieder umzukehren.

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Beitrag von Quinn So Feb 23 2014, 16:02

"Wilbur!", rief Nyara dem Alchemisten nach, wobei sie ihm unbeholfen einen Schritt hinterher machte und die Hand nach ihm ausstreckte. Doch noch bevor sie richtig realisiert hatte, was gerade eben geschehen war, war Wilbur auch schon hinter der nächsten Ecke verschwunden. So panisch, wie er davongelaufen war, befürchtete Nyara, dass wohl nur Fay in der Lage sein könnte, ihn einzuholen. Fragen sah sie zuerst die Katzendame und dann die anderen beiden an. "Was machen wir denn jetzt? Sollen wir Wilbur suchen?" Doch sie bezweifelte, dass dieses Vorhaben Gelingen würde. Der Alchemist wollte nicht gefunden werden. "Oder halten wir uns an den Plan?", fügte sie noch hinzu.

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Beitrag von Elli Mo Feb 24 2014, 12:13

Wirklich wundern konnte Fay das Verhalten von Wilbur nicht. Auch wenn sie es schade fand. Zwar hatte der Wicht widerliche Seiten gezeigt, aber gerade jetzt hätte er sich als hilfreich erweisen können. Sie zuckte mit den Schulter und wollte spöttisch etwas hinterher rufen, als Nyara schon etwas rief.
Nyara warf ihr einen Blick zu, doch Fay schüttelte den Kopf. "Reisende sollte man nicht aufhalten."
Sie schüttelte den Kopf jedoch nicht nur als Absage, sondern auch aus Unverständnis.
"Ich finde wir sollten los. Es macht keinen Sinn, weiter zu warten. Jetzt oder nie."

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Beitrag von Umbra So März 02 2014, 15:22

„Jetzt oder nie“, wiederholte Alor Fay letzte Worte murmelnd. „Nie“ wäre ihm weitaus lieber gewesen, und auch wenn er in den vergangenen Tagen oft darüber nachgedacht hatte, einfach abzuhauen, so wie es der Alchemist nun getan hatte, blieb er nun, um sich dem Tod zu stellen. Der junge Magier rechnete damit, nichts anderes als diesen zu finden. Die Gruppe hätte Wilburs Ablenkungsmanöver wirklich gut gebrauchen können… Nun müssten sie eben improvisieren und vorsichtiger sein. Leichter gesagt als getan. Es würde sich zeigen, was sie erwartete.

So machten sich Fay, Riya, Nyara und Alor ohne alchemistische Unterstützung zur Festung auf, die sie betraten, ohne aufgehalten zu werden – ganz so wie bei ihren ersten Erkundungen. Die Wachen schienen zwar aufmerksam zu sein, aber sich nicht sonderlich um die Gruppe zu scheren. Immerhin waren genug andere Festungsbewohner unterwegs, um zwischen ihnen kein Aufsehen zu erregen, und die Wache war da, um Ärger erst zu beseitigen, wenn sich welcher androhte oder offen zeigte. Vielleicht stellte man bei einer Assassinin, mit dem Zeichen ihres Auftragsgebers, auch lieber keine Fragen, selbst wenn sie in Begleitung Omegas Heimstatt betrat. So führte Fay die anderen erst einmal zu dem Ort, den sie eigentlich als Ausgangspunkt für ihre Mission geplant hatten – den Ort, an dem sie auf Wilburs Ablenkung gewartet hätten. Doch nun müssten sie die finale Vorgehensweise überdenken.

„Die Gänge werden bewacht“, sprach Alor mit einem Blick auf den Weg, der noch vor ihnen lag, leise.
„Einfach dadurchmarschieren können wir auf keinen Fall. Man wird uns aufhalten und Alarm auszurufen. Was sollen wir also tun? Uns an jede Wache anschleichen und sie nacheinander hinmeucheln?“

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Beitrag von Elli Di März 04 2014, 15:34

Fay hielt noch immer die Bombe von Wilbur in den Händen, auch wenn sie sie versteckt gehalten hatte.
Sie holte sie unter dem Umhang hervor und warf sie erneut minimal in die Luft. Sie spürte wie ein seltsames Gefühl sie durchzog.
Einerseits raubte ihr die magiegeschwängerte Luft den Atem, andereseits spürte sie wie ihr Jagdtrieb an der Oberfläche ihrer Beherrschung kratzte. Meucheln. Das klang in den Katzenohren gar nicht so schlecht.
Wenn sie es sich recht überlegte, war es das wonach sie strebte. Blut, zerfetzte Haut, Leichen, warmes Fleisch, brechende Augen.

Sie schüttelte kaum merklich den Kopf und zuckte mit den Schultern. "Ein bisschen Ablenkung hätten wir schon." Sie wedelte mit ihrer Pfote in der das Gefäß von Wilbur war. "Wir könnten es zu seiner Tür schaffen. Wenn wir Wachen begegnen...nun...darum könnten wir uns dann kümmern?"

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Beitrag von Scáth Di März 04 2014, 17:05

Auch wenn Riya Wilbur nie wirklich leiden konnte, war es doch mehr als ärgerlich das der Wicht abgehauen war. Gerade jetzt hätten sie ihn brauchen können. Da nun aber kaum noch andere Möglichkeiten existierten, als die, die Alor und Fay ansprachen, nickte Riya zustimmend. 
"Scheint momentan die einzig sinnvolle Lösung zu sein", antwortete sie, während ihre Hand sich um den Griff ihrer Waffe legte.

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Beitrag von Quinn Mi März 05 2014, 14:50

Nyara nickte zustimmend. "Die Ablenkung würde wirklich nicht schaden. Aber wir sollten nicht alle zu den Labortrakten gehen, das wäre zu auffällig. Außerdem, wenn etwas schief geht, hätten wir alle verloren. Andernfalls gäbe es dann immerhin noch die andere Gruppe. Wobei die Gruppe schon wieder aufteilen auch nicht sehr verlockend klingt... Aber mal angenommen, wir würden uns aufteilen, dann könnte die eine Gruppe für die Ablenkung sorgen und die andere derweil schon mal den... Weg frei machen." Das würde sich wohl angesichts ihrer derzeitigen Lage nicht vermeiden lassen.

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Beitrag von Elli Mi März 05 2014, 16:09

"Gut, wir sind zu viert. Das könnte klappen. Wir sind zu viert, wir könnten uns zwei zu zwei aufteilen. Wer lenkt ab, wer macht den Weg frei? Alor?"
Sie wusste nicht was der Magier zu sagen hatte und ob er zustimmen würde, aber er würde mit seinem Schwert sicher ein gutes Aufräumkommando abgeben.

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Beitrag von Umbra Mo März 10 2014, 18:54

Über Alors Gesicht huschte ein etwas gequältes Lächeln, als Fay ihn ansprach und die anderen auf die Idee brachte, er könne den Weg freizuräumen. Gewiss, er hatte eine kämpferische Ausbildung genossen – wie wohl niemand der Anwesenden wusste, bei einem der besten Waffenmeister Eradirs –, jedoch machte ihn das noch lange nicht zu einem mutigen Mann.
„Ähm“, sagte er dann, als er merkte, dass alle ihn erwartungsvoll anstarrten. „Na schön.“
Dann trat er in den Gang und wandte sich der Zielrichtung zu.
„Folgt mir, aber haltet Abstand“, stieß er, gefolgt von einem zischenden Atemzug aus, bei dem er nervös seine Finger lockerte. Als er aber voranschritt, lag in seiner Haltung, wie ausgewechselt, etwas ungeahnt Kühnes und Selbstsicheres. Fay hatte vielleicht nicht bedacht, dass er weder Rüstung noch Schwert trug, sondern nur seine schwarze Nekromantenkluft und „Riyas“ Ritualmesser, was weder nennenswerten Schutz noch herausragende Kampfkraft bedeuten würde. Davon ließ Alor sich allerdings nicht bremsen. Er war auf das konzentriert, das vor ihm lag, und hielt nach Wachen Ausschau. Die ersten beiden Männer, denen er begegnete, beachteten ihn kaum, als er sich ihnen näherte, sie standen beisammen und scherzten miteinander, jedoch versperrten sie den Durchgang den die Gruppe zu nehmen gedachte.
Erst den Eindruck vermittelnd, als würde er an ihrem Zugang vorbeigehen wollen, verringerte Alor den Abstand, um dann unvermittelt einen der Männer anzugehen. Geschwind griff er nach dem Schwertheft seines ausgewählten Gegners und brachte diesen gleichzeitig mit einem kräftigen Tritt aus dem Gleichgewicht, um dem anderen Wächter in einer fließenden Bewegungsfolge, bevor dieser überhaupt realisierte, wie ihm geschah, das mit dem erbeuteten Schwert die Kehle aufzuschlitzen. Mit überraschtem Blick und Blut, dass zwischen seinen auf die Wunde gepressten Fingern hervorquoll, sackte der Mann zusammen. Ohne zu zögern, setzte Alor dem zurückgestolperten Mann nach und beendete auch dessen Leben jäh mit einem gezielten Stoß in den Brustkorb.
Der plötzliche Überfall hatte nur wenige Augenblicke gedauert und überall war Blut. Der Geruch stieß Alor, der nun schwer atmend über seinem Werk stand, in die Nase und er spürte, dass er vor Anspannung zitterte. Was er gerade getan hatte, fühlte sich falsch an, dennoch war es ihm erschreckend leicht von der Hand gegangen. Noch mehr Blut würde fließen, ehe die Gruppe das Ziel erreichen würde, und dass diese Wachen beim Sterben nicht viel Lärm gemacht hatten, bedeutete noch lange nicht, dass die nächsten sich auch so leicht überrumpeln ließen. Alor winkte Fay, Riya und Nyara heran und stieg, mit dem blutgetränkten Schwert noch immer in der Hand, über die Leichen hinweg, um den Weg fortzusetzen.

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Beitrag von Umbra Mo März 17 2014, 18:35

Wenig später erreichte die Gruppe, nach weiterem Umhergeschleiche und einigen kurzen Zusammenstößen mit Wachen (die für diese tödlich endeten, waren sie nicht zu umgehen), einen Durchgang, der nicht so leicht zu passieren war. Am Ende des Ganges, in den Fay, Riya, Nyara und Alor hineinspähten, war ein drei Mannslängen hohes Tor, vor denen zwei schwer gerüstete Männer mit Speeren in der Hand und Schwertern an den Seiten strammstanden. Die Wachen würden sie auf jeden Fall kommen sehen und Pfeile müssten wohl sehr präzise und am besten gleichzeitig treffen, um die beiden weitestgehend lärmfrei auszuschalten. Versuchen könnte man es – jedoch wie wahrscheinlich war es, gleich zwei Schwachstellen in den Rüstungen zu versenken? Alor sah Nyara und Fay auffordernd an, die beide einen Bogen mit sich trugen. Sie müssten vielleicht näher an die Ziele heran. Alor wäre aber direkt hinter ihnen, denn er rechnete mit einem Kampf, in denen Klingen zum Einsatz kommen würden.

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Beitrag von Elli Di März 18 2014, 15:07

Es gelang Fay nur mit Mühe nicht in einen Blutrausch zu verfallen. Sie atmete bei jeder Leiche die ihren Weg säumte den Geruch des Blutes tief ein und meinte ihn auf der Zunge spüren zu können. Nur zu gerne hätte sie...doch dafür blieb keine Zeit. Jedes Mal musste sie sich geradezu von den Kadavern losreißen. Sie wusste nicht warum sie sich plötzlich so wenig unter Kontrolle hatte - vielleicht lag es an ihrem zunehmenden Alter und sie wurde immer katziger, oder an der Magie, die ihr permanente Schmerzen bereitet und ihr die Luft nahm, roch sie das Blut bildete sie sich ein besser atmen zu können.
Sie versuchte sich nichts anmerken zu lassen, doch bei einer der Wachen hatte sie statt ihres Dolches ihre Krallen genutzt um die Kehle zu durchtrennen - wobei das Wort zerfetzen wohl eher die Wunde beschrieb.
Nun stoppten sie und all ihre Sinne lieferten ihr auf Hochtouren Ergebnisse. Als Alor auf die beiden Wachen zeigte, besah sie sich die beiden so gut sie konnte. Der Soldat bedeutete ihr mit einem Handzeichen Pfeil und Bogen und wand sich auch zu Nyara mit der Geste zu.
Einen Augenblick war sich Fay sicher die Rüstung sei nicht zu durchbrechen, aber sie musste es besser in Augenschein nehmen. Diesen Gang hatte sie sich zuvor angesehen und wusste um eine Vertiefung in der Wand in dem eine steinerne Statue Wache hielt. Sie bedeutete den anderen still zu sein und bediente sich kurzerhand Riya, die gleich neben ihr Stand um deren Schulter als Trittbrett zu nutzen. Sie wusste das das Mädchen keine große Last tragen braucht, sie musste sich nur kurz abstützen.
Tatsächlich schaffte sie es den kleinen Vorsprung der Nische zu ergreifen, auch wenn ihre Krallen dabei ein widerliches Geräusch auf dem Stein erzeugten. Regungslos verharrte sie einen Moment, wobei nur ihre Hand ihr Gewicht trug, was dazu führte dass diese sehr stark zu zittern begann.
Zügig zog sie sich nach oben, wobei sie spürte wie ihre Muskeln protestierten. Sie besah sich die Wachen, die stumm und unbeweglich vor dem Tor standen. Die Statue musste schon sehr alt sein, denn neben ihr lag der kleine Finger der rechten Hand, welche Fay kurzerhand in die andere Richtung warf. Es geschah was sie erhofft hatte, beide Männer drehten sich zu der Richtung des unverhofften Geräusches um. Dennoch verließen sie nicht ihren Posten. Fay lächelte in die Dunkelheit hinein und landete kurz darauf neben ihren Gefährten.
Mit einem kurzen Handzeichen holte sie sich die beiden jungen Frauen und Alor heran. “Wenn sie ihre Köpfe zur Seite drehen, ist dieser Teil des Halses unbedeckt.“ Mit ihrer Kralle zeigte sie Nyara die Stelle an Riyas Hals, gleich unter deren Ohr. “Das könnten wir schaffen. Mit einer Menge Glück.“
Ihr Blick wanderte zu Riya und Alor. “…und einem Grund, warum sie Kopf drehen.“ In der Dunkelheit des Ganges blitzen die Zähne der Katze auf, als ihr raubtierartiges Grinsen ihr felliges Gesicht verzog. Dann ergriff sie ihren Bogen und legte einen Pfeil an die Sehne.
Trotz der Entfernung gelang es ihr die Stelle ins Auge zu fassen ohne gesehen zu werden, wenn Nyara sich spiegelverkehrt zu ihr stellte, sollte dies auch bei ihr funktionieren.

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Beitrag von Quinn Di März 18 2014, 15:44

Nyara nickte, nachdem Fay ihr die Stelle am Hals gezeigt hatte. Zu schaffen war es allemal, aber es würde sicher nicht einfach werden. Sie holte legte ebenfalls einen Pfeil an die Sehne und sah Fay kurz zu, wie sie eine geeignete Position einnahm und tat es ihr dann spiegelverkehrt gleich. Tatsächlich konnte sie so auf besagte Stelle zielen. Nein, einfach würde es wirklich nicht werden. Sie spürte, wie die Nervosität in ihr stärker wurde. Bisher hatte sie sich eher zurückgehalten und jetzt... wenn dieser eine Schuss nicht traf...
Sie schüttelte den Kopf. Immer optimistisch denken! Obwohl das wohl nicht das naheliegendste in dieser Situation war. Mit einer knappen Geste symbolisierte sie Fay, dass die Katzendame die rechte Wache ausschalten sollte und sie sich um die linke kümmern würde und sah dann zu Alor.

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Beitrag von Umbra Di März 25 2014, 12:55

Alor machte sich selbst für einen Kampf bereit, der nun vielleicht folgen würde. Er hielt der das Heft des Schwertes, das er einer Wache abgenommen hatte, fest umklammert. Fay hatte seinen Blick verstanden und sofort einen Plan bereitgelegt. Die Katzendame und auch Nyara machten sich bereit, ihre Pfeile loszuschicken, um die beiden Wächter, die ihnen den Weg versperrten, möglichst leise auszuschalten. Es würde wohl ein schmales Zeitfenster sein und das Ziel, jeweils die relativ ungeschützte Stelle am Hals der Männer, wenn sie ihre Köpfe zur Seite drehten, zu treffen, würde Glück brauchen. Eine Menge Glück.
Der junge Magier begriff, dass Nyara und Fay darauf warteten, dass Riya oder er für eine Ablenkung sorgen würden, die den Wächtern zum Verhängnis werden würde. Doch das junge Mädchen fühlte sich wohl nicht wohl bei diesem Plan oder hatte auf die Schnelle keine Idee, weswegen Alor nach kurzem Zögern einfach das Ruder übernahm.
„Macht euch bereit“, flüsterte er den Bogenschützinnen zu und fischte kurzerhand eine glänzende Münze aus den Tiefen seiner Nekromantenkleidung. Etwas größeres, das er werfen könnte, so wie Fay es schon zuvor gemacht hatte, hatte er nicht zu Hand. Er hoffte, das würde ausreichen, um die Wachen in die Falle zu locken.
Alor tastete sich vorsichtig vor, um möglichst viel Bewegungsfreiheit zu haben, sich aber trotzdem nicht sofort zu verraten, und atmete noch einmal tief durch, bevor er das kleine Stück Metall kraftvoll durch die Luft schleuderte. Mit einem metallischen Pling! traf die Münze an die Wand und die Wachen umfassten sofort alarmiert ihre Speere mit beiden Händen, während sie sich in die Richtung wendeten, aus der das Geräusch gekommen war. Dies war die Gelegenheit, die Nyara und Fay nutzten. Beinahe gleichzeitig schnellten die Pfeile los, die sie auf die Wächter angelegt hatten – doch nicht beide Männer sackten zu Boden. Pech hatte neben der Nervosität Nyara einen Strich durch die Rechnung gemacht. Statt sich in den Hals der linken Wache zu bohren, prallte ihr Pfeil am Helm dieses Mannes ab und brachte ihn zum Taumeln.
Alor fluchte leise und rannte mit gezückten Schwert los, doch es war bereits zu spät: Kaum hatte der Überlebende den ersten Schreck überwunden und merkte, dass sein Partner am Boden lag und in den letzten Zügen eigenes Blut gurgelte, schrie er: „Alarm! Zu mir! Angriff!“ – und das noch bevor Alor bei ihm angekommen war und ihn in einen Nahkampf verwickelte. Die Situation hatte sich denkbar schlecht entwickelt. Alle Heimlichkeit war nun für die Katz und, schlimmer: Nun waren sie mitten in der Festung. Wäre an eine Flucht überhaupt zu denken? Es dauerte auch nur wenige Augenblicke, bis das Tor aufflog, vor dem die beiden Wächter gestanden hatten, und weitere gerüstete Männer herausströmten.

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Beitrag von Quinn Di März 25 2014, 22:24

Scheiße, scheiße, scheiße!, fluchte Nyara gedanklich, während sie ihren Bogen wegsteckte und Alor hinterherlief, der im Moment völlig allein einer weiteren Gruppe von Wachen gegenüberstand. Es war ihre Schuld, dass die ganze heimliche Aktion schiefgegangen war, da konnte sie ihn doch jetzt nicht alleine ihren Mist ausbaden lassen.
Noch bevor sie bei ihm angekommen war, hatte sie bereits ihr Schwert gezogen. Ihren Bogen zu benutzen war erstens im Nahkampf nicht die beste Idee und zweiten traute sie sich auch im Moment gar nicht, ihn zu benutzen, hinterher traf sie bei ihrem Glück noch Alor. Vielleicht könnte Fay sie aus der Ferne unterstützen...
"Tut mir echt Leid! Aber jetzt ist es ja auch egal, jetzt gibt's nur noch Augen zu und durch!", rief sie Alor zu, als sie neben ihm ankam, und stürzte mit erhobenem Schwert auf die Wache zu, die ihr am nächsten war.

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Eradir - Kapitel 4: Die Schwarze Stadt - Seite 7 Empty Re: Eradir - Kapitel 4: Die Schwarze Stadt

Beitrag von Elli Mo März 31 2014, 13:51

Das Fays Pfeil traf freute sie, doch dann sah sie das Chaos über die Truppe hereinbrechen.
Schnell zog sie einen weiteren Pfeil und schoss auf die Männer die hereinstürmten, aber die Metallspitzen prallten von den Rüstungen ab.
Alor war bereits in den Gegenangriff gegangen und auch Vierna machte sich zum Kampf bereit - ihr Bogen flog in die Ecke und sie warf den Mantel ab, denn sie eben noch getragen hatte. Nur mit ihrem Dolch bewaffnet stürmte sie auf die Männer zu und rammte das vergiftete Metall in einen der erstbesten Helme, dort wo man die Aussparung für die Augen gelassen hatte. Nicht einmal zu einem Schrei war der Angreifer fähig. Sie kämpfte sich so gut es ging durch die Angreifer, immer wieder Hiebe und Stiche abfangend.
"Ahhh, ich wusste das man Katzen nicht trauen kann." Die Stimme kam dunkel von der Seite, als sie sich umdrehte erblickte sie die blauen Augen von Dundrar'r. Sie grinste. "Zeig was du kannst, Blutsauger."
Die anderen Wachmänner nahmen Abstand, als sie sahen das ein solcher Ranghoher um die Angreiferin selbst kümmerte.
Der Vampir und Fay umkreisten sich, er hatte eine feine Klinge in seinen langen bleichen Fingern und hieb damit auf die Katze ein. Die meisten Paraden konnte sie parieren, doch er landete auch einige Treffer. Sie kämpfte mit ihren Krallen, zerfetzte seinen halben Oberarm. Für Außenstehende war es kaum zu unterscheiden, welches Fauchen von wem stammte. Das Klirren der Schwerter in den Ohren setzte Fay schließlich zum Sprung an um sich auf die Kehle zu stürzen - genau in jenem Moment als der Vampir die Klinge nach oben riss. Der Schrei der Katze, als das Messer sich in ihren Bauch bohrte und am Rücken wieder austrat, vermischte sich mit einem Knurren. Der Vampir fing sie ab, das Metall steckte in ihrem Körper - doch sie spürte keinen Schmerz, das Adrenalin pumpte durch ihren Körper. "Ich dachte Katzen spielen mit ihrer Beute. Das war wohl nichts." sagte er etwas hinter Atem.
Fay nahm ihre rechte Hand und legte sie auf seine Schulter, sie zog sich an ihn heran um das Schwert tiefer in ihre Eingeweide zu rammen. Doch ihre linke Hand, hatte längst ihren Dolch wieder gefunden. Mit einem letzten Kraftakt zog sie ihren Arm nach oben und stieß das Messer tief in die Kehle des Vampirs. "Dich....nehm....ich...mit." brachte sie schließlich noch hervor, Blut spritze bei jedem Wort aus ihrem Mund.
Erschrocken blau geweitetete Augen starrten sie an - ein gurgeln kam über seine Lippen.
Soweit sie konnte drehte sie sich weg. "Lauf geradeaus. Der zweite Gang rechts." Das waren die letzten Worte der Katze mit denen sie die Hals des Vampirs aufschlitzte und sein Kopf nach hinten klappte. Seine Augen brachen, ebenso wie die ihren.
Eng umschlungen gingen sie schließlich tot auf die Knie.

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Eradir - Kapitel 4: Die Schwarze Stadt - Seite 7 Empty Re: Eradir - Kapitel 4: Die Schwarze Stadt

Beitrag von Umbra Mo März 31 2014, 15:16

„Nein!“, entfuhr es Alor, als er Fay zu Boden gehen sah, nicht wissend, dass es wohl längst zu spät für Hilfe sein dürfte, und er versuchte, sich einen Weg zu ihr freizukämpfen. Doch waren einfach zu viele. Selbst mit einer größeren Gruppe von wagehalsigen Kämpfern und Abenteurern hätten sie wohl kaum gegen die geballte Kraft der Festungswachen ankommen können. Dazu hätte es mindestens eine kleine Armee bedurft. Der junge Magier blutete bereits aus mehreren tiefen Wunden und als er auch Nyara fallen sah, mit einem Speer im Rücken, wusste er, dass es keine Chance mehr gab, dem gleichen Schicksal zu entgehen. Doch würde er sich nicht einfach töten lassen – nicht, bevor er in der Not nicht einen letzten Halm ergriffen hatte: den Nekromantendolch, den Riya von den Totenfeldern mitgebracht, und den Alor hier in der Schwarzen Stadt seinem Meister ausgehändigt hatte. Nun hatte er ihn bei sich, das mächtige, schwarzmagische Artefakt, da sein Meister es ihm so aufgetragen hatte. Mit der machttrinkenden Ritualwaffe hätte einer von ihnen vielleicht eine Chance gegen Omega gehabt – beim Ableben des Nekromanten Khorvir hatte das Ding schließlich ebenfalls Wunder gewirkt. Doch schrie Alor in seinen letzten Atemzügen, während er sich verzweifelt gegen die Wachen erwehrte, die auf ihn eindroschen, Worte in dunklen Sprache der Jenseitigen Welt, eine Beschwörung, mit der er seinen bevorstehenden Tod nicht abwenden konnte – aber nutzen. Und so rammte er sich schließlich den Ritualdolch in seine eigene Brust. Im letzten Bruchteil seines Lebens sah er noch das Feuer, das um ihn wurde, als sich seine magische Kraft mit der des Dolches verband und in einer verheerenden Explosion frei wurde, die die dicken Mauern in unmittelbarer Nähe zum Bersten brachte, Tore aus ihren schweren Angeln riss und den gesamten Gebäudetrakt zum Einsturz brachte. Unglücklicherweise holte das Inferno dabei auch Riya ein, die es als einzige geschafft hatte, aus dem Tumult herauszukommen und den Fluchtweg zu nehmen, den Fay geraten hatte.

Hier endet das Abenteuer dieser ungleichen Gruppe, die Meilen und Meilen zur Schwarzen Stadt hinter sich brachte, um den Kriegszug des Vampirfürsten Omega zu beenden, bevor dessen Horde von Soldaten, Söldnern, Vampiren und anderen dunklen Kreaturen die Länder des Kontinents Eradir überrennen würden.  Hätte ein erfolgreiches Attentat auf den Herrscher den erwünschten Effekt erzielt? Sie würden es wohl nie erfahren… Doch vielleicht würde ihnen in der Jenseitigen Welt irgendwann eine Seele berichten, was nach der Explosion geschehen ist. Doch dies ist eine andere Geschichte.

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