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Kapitel 2; Der Auftrag

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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 10 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von _Thalia_ am 27.08.19 21:19

Turm: Damon, Yara, Hunter
Er hatte es geschafft. Und er war auch noch direkt durch die Außenwand gegangen. Gar nicht so blöd, die Idee. Jetzt musste nur noch Yara hier rauskommen.
Ein leises Klicken zog ihre Aufmerksamkeit wieder weg von der Wand. Als Yara sich umdrehte, richteten 3 Hunter die entsicherten Läufe ihrer Colt M4 auf sie. Perfekt.
„Na kommt schon! Worauf wartet Ihr? Schießt schon! Schießt!“ provozierte Yara und musste nicht lange auf die Reaktion warten. Sie kassierte einige Treffer in die Schulter und die rechte Seite des Rumpfes, bevor sie sich in eine Pfütze verwandeln konnte. Die restlichen Schüsse schlugen über ihr in der Wand ein. Nachdem das Feuer verebbte, fiel etwas Licht in das Treppenhaus. Der Kugelhagel der Hunter hatte ein Loch in die Wand geschlagen, durch das Yara nach draußen entkam. Übrig blieb nur ein kleiner Haufen Klamotten. Auf der anderen Seite der Mauer nahm sie wieder ihre feste Form an. „Idioten“ flüsterte sie hustend und wischte sich im Anschuss das Blut von den Lippen. Dann wandte sie sich an den noch immer schreienden Damon „Komm schon. Wir sind noch nicht außer Gefahr, aber wir haben es fast geschafft. Also reiß dich noch ein letztes Mal zusammen, okay? Dann kann sich Midas auch deine Verletzungen ansehen.“

Waldrand: Butch, Alannah
Mit einem Blick zurück biss sich Alannah nachdenklich auf die Unterlippe. Was sollte sie tun? In der Stadt hielt sie eigentlich Nichts. Im Gegenteil, alles trieb sie weg. Wo sollte sie dort auch hin? Niemand würde sie aufnehmen. Und die Chance, dass sie die anderen in diesem Chaos finden würde, war ziemlich gering. Butch, dagegen, bot ihr gerade einen Ausweg. Ob nur vorübergehend oder längerfristig, würde sich zeigen. „Nein, ich komme mit.“ antwortete Alannah „Ich habe hier doch sowieso keinen Platz.“
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 10 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von WaDDe am 30.08.19 18:02

Waldrand: Butch, Alannah

Es war also beschlossen. Butch nickte und machte sich auf den Weg tief in den Wald, Alannah im Schlepptau. Der kürzliche Angriff mit Gift hatte seine Spuren hinterlassen. Immer wieder hörte man von links oder rechts das Summen der Fliegen an den Kadavern toter Waldtiere. Sie legten ihre Eier und nährten sich selbst am verwesenden Fleisch. Vielleicht könnte man die zu erwartende große Menge an diesem Ungeziefer als Waffe benutzen? Die Masse würde sie tatsächlich effektiv machen.
Solche Gedanken waren aber hoffentlich nicht mehr nötig, denn Butch wollte in Frieden in der Natur bleiben. Einige Kilometer tiefer im Wald spürte er dann eine vertraute Seele. Kreischend kreiste Fritz über den Baumwipfeln. Mit einem Lächeln auf den Lippen, weil ein vertrauter Freund wieder bei ihm war, bewältige Butch mit Alannah die letzten Meter zum ehemaligen Lager.
Hier schien alles unangetastet. Auch Fritz hatte in den letzten Tagen niemanden in der Nähe gesehen.
„Hier können wir bleiben“, sprach er zu Alannah und begann damit, die Stolperfallen in der Umgebung zu prüfen und wenn nötig neu aufzustellen. Das Funkgerät hatte er noch die ganze Zeit im Ohr. Als es ihm auffiel warf er es lieblos in eine Kiste.



Untergrundvilla: Midas

Was sich dieser Schnösel wieder erlaubt. Einem fast approbierten Arzt vorschreiben zu wollen, wen er wann behandelt! Er schien wohl an eine Art Prophezeiung von dem offensichtlich psychisch Kranken mit der Uhr zu glauben.
„Soll ich mir in der Zwischenzeit vielleicht mal Ihn ansehen?“, er deutete auf den Uhrenmann. „Vielleicht eine Art Schizophrenie. Auf jeden Fall solltest du seinem Gerede nicht zu viel Gewicht beimessen. Wenn wir die drei finden werde ich sie alle behandeln und retten, den, der es am nötigsten hat zuerst. Ich bin Profi, keine Sorge. Oder hast du einen anderen Wunderheiler zur Hand?“ Midas zwinkerte verschmitzt.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 10 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Awa am 09.09.19 20:23

Villa: Midas, Markus und Kohorte
Die Teetasse klirrt erneut, als sie abgestellt wird und Markus überschlägt das andere Bein über das andere. Er legt beide Hände auf seinen Schoß und blickt Midas für eine Weile an. Er schnalzt dann mit der Zunge und blickt erneut auf seine Uhr. Samuel ist ein Stranger seines gleichen. Seine Affinität zur Mathematik hat sich in das unermessliche gesteigert. Die Welt benötigt keine Wahrsagerei, wenn sie die Wissenschaft hat.   Markus erhebt sich von seinem Bequemen Platz und geht auf Midas zu und bleibt vor seiner Nase stehen. Er ist schier unbeeindruckt vom rebellenhaften Verhalten. Midas mag hoch gebildet sein, am meisten glänz die Einbildung. Du wirst die Zielperson als erstes Versorgen wiederholt er gefühlsarm. Es wäre doch Schade, wenn der Wunderheiler plötzlich…verschwinden würde. ein leichtes lächeln ziert den Mund. Man kann sich nur ausmalen, wohin alles Portale enden können. Der Darm eines Blauwals wäre wohl noch relativ nett. Markus winkt dann mit einer Hand ab. Husch, husch. An die Arbeit. Markus gesellt sich wieder zu seinem Platz und nestelt unter dem Beistelltisch eine Stadtkarte hervor und schlägt diese auf. Er schaut erneut auf seine Uhr. Wir haben noch 3 Minuten…

Vor dem Turm:

Der Schmerz durchfährt den ganzen Körper. Je länger sein Hirn Zeit hat, sich das Ausmaß vorzustellen, desto größer werden auch die Schmerzen. Damon ist sich nicht sicher, ob er schonmal sowas vergleichsweise gespürt hat. Die hohe Stimme von Yara bringt ihn wieder ein Stück zur Vernunft. Er schaut zu ihr hoch und runzelt die Stirn..wie ist sie denn so schnell…? Geklapper von schwerer Ausrüstung ist zu hören und ein Huntertrupp macht sich auf den Weg zu den drein. Sie sind noch ein gutes Stück entfernt, aber defintiv auf dem freien Feld im Vorteil. Ebenfalls beginnen Drohnen aus dem Turm zu schwirren und ihr Ziel aufzunehmen. Scheiße…ja wir müssen… ächtzend stemmt er sich wieder auf die Beine und versucht den Schmerz zu ignorieren. Gar nicht so einfach, denn im stehen tut es gefühlt doppelt doll weh.

Die Hunter nähern sich immer mehr und sie haben nur wenig Chancen. Flucht nach vorne könnte knappen, aber die Drohnen surren schon schrill mit ihren Rotoren in der Ferne. Ein Motor brummt auf und eine…für Damon bekannte, schwarze Limousine fährt auf den Platz. Völlig unbeachtet von jeglicher Hunterpräsens. Die Reifen fahren eine kleine Kurve, so dass die hintere Tür auf die drei Flüchtlinge zeigt. Diese springt auf, und der Junge, der schon bereits mit Damon im Wagen saß winkt sie herbei. Dann erscheint vor dem Jungen eine weiße Portalscheibe. Das Signal ist klar…rennt um euer verf…leben. Das lässt sich Damon kein zweites Mal sagen. Er packt den fast nackten Mann an der Schulter und schleift diesen mit auf dem Fluchtweg voran. Jener lacht so laut, als könnte man meinen, es würde gerade eine Komödie laufen. Hoffentlich wird es keine Tragödie.

Für die Hunter sieht es so aus, als würden die Eindringlinge einfach drauf los laufen. Befehle werden gerufen und der Trupp hält abrupt an, nur um die Gewehre zu entsichern und auf die drei laufenden Personen zu zielen. Wenige Sekunden später sausen mit lauten Knall so einige Kugeln auf sie zu. Damon denkt gar nicht daran, in Deckung zu gehen, die paar Meter zur Scheibe schaffen sie auch noch. Kurz bevor er jedoch mit der Zielperson mit einen Sprung die Scheibe passiert, kassiert Damon selbst einen Streifschuss an der Schulter und eine Kugel bohrt sich durch die Seite des, nun für einen kurzen Moment, nicht mehr lachenden, Kiefergeknebelten. Kurz denkt Damon daran, ob Yara es schafft, doch als er zu ihr Blicken will, befindet sich sein Kopf schon in der Villa…

Untergrundvilla: Markus und Kohorte, Damon, Midas

Markus blickt erneut auf die Uhr und steckt diese dann seufzend weg, als würde er auf einen lästigen Termin warten.  Er hebt einen Finger und scheint noch einige Sekunden zu warten, ehe er diesen auf die Karte hinabschnellen lässt. Hinter Midas flackert das bestehende Portal kurz und verschwindet, ehe es einen Wimpernschlag später wieder erscheint. Sie… kommen. Wollte Markus noch sagen, doch da fallen schon zwei blutende Säcke durchs Portal.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 10 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von _Thalia_ am 15.09.19 21:53

Vor dem Turm: Damon und Yara

Yara hielt sich gleich hinter Damon, als die Limousine vorfuhr. Nur noch einmal zusammenreißen. Nur noch bis zum Portal…
Da fielen auch schon die ersten Schüsse. War ja klar, dass hier draußen schon wieder ein Trupp Hunter wartete. Eine Kugel traf Yara ins Bein und sie stürzte. Schwerfällig rappelte sie sich wieder auf. Der Schmerz machte sie langsam, doch kriegen würden sie sie nicht. Nein, nicht heute. Mit letzter Kraft schaffte sie es durch das Portal. Auf der anderen Seite stürzte sie zu Boden und begann den teuren, handgewebten Orientteppich voll zu bluten. Ihre Atmung wurde sehr flach und schnell. Wer ihr in diesem Moment ins Gesicht schaute, konnte beobachten, wie sich ihre Lippen langsam blau verfärbten. Als die Hunter im Treppenhaus auf sie geschossen hatten, hatte eine der Kugeln ihre Lunge verletzt. Dank ihrer Fähigkeit hatte sie das Kollabieren ihre Lunge noch eine Weile verhindern können, indem sie das Wasser in den Zellen leicht nach außen zog. Doch erforderte dies ungemein viel Konzentration, schließlich wollte sie ihre eigene Lunge ja nicht zerfetzen. Als sie auf der Flucht zum Portal gestürzt war, hatte Yara die Konzentration allerdings verloren.

Wald: Butch, Alannah

Nach einer weiten, größtenteils stillen, Wanderung, waren sie endlich an Butchs altem Lager angekommen. Mit jedem Meter, den sie tiefer in den Wald gelangten, schien mehr Anspannung von ihm abzufallen. Alannah ging es ähnlich. Sie war froh, endlich raus aus der Schusslinie zu sein. Während Butch damit begann, seine Stolperfallen zu überprüfen setzte Alannah sich erst einmal an die alte Feuerstelle. Sie war schrecklich müde brauchte eine kurze Pause.
„Kann….Kann ich dir irgendwie helfen?“ fragte sie schließlich.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 10 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von WaDDe am 21.09.19 0:13

Villa: Midas, Yara, Damon

Wahrsagen mit Mathe? Midas musste verächtlich schnauben. Mathematik war nichts weiter als eine Hilfswissenschaft, ein Werkzeug, mit dem die wirklich schlauen Köpfe große Dinge vollbringen! Ein echter Wahrsager wäre also sogar überzeugender gewesen als diese Gestalt.
Midas sparte sich aber alle weiteren Kommentare. Mit Markus konnte man einfach nicht reden. Viel zu lange haben alle nach seiner Pfeife getanzt, er hatte vergessen, wann es sinnvoll ist, auch mal klügere entscheiden zu lassen.
Alsbald purzelten Damon und die Zielperson durch ein Portal. Damon sah aus, als hätte ein Bond-Bösewicht seine gigantische Kreissäge benutzt um sich ein Stück von hinten abzuschneiden. Das Rückenmark lag offen, die Wirbelkörper waren nur noch fragmenthaft vorhanden. Der Typ, wegen dem die ganze Aktion überhaupt nötig war kam in deutlich besserem Zustand. Abgemagert und ein Durchschuss durch die linke Niere. Sicher in absehbarer Zeit tödlich aber nicht tragisch. Er verschloss provisorisch die zerfetzte Arteria segmenti anterioris superioris, ganz nach Wunsch des großen Lehnsherrn, bevor Damon dran war. Doch in dem Moment fiel Yara auf den Teppich. Eine kollabierte Lunge, multiple Schusswunden. Midas zeigte auf die Zielperson, dann Damon und zuletzt Yara.
„Dem geht’s gut, die Niere stirbt erst in ein paar Stunden ab – Bett; den bloß nicht bewegen; die auf den OP-Tisch, los, los, los!“ Wozu saßen die Typen sonst hier? Können ruhig mit anpacken.


Wald: Butch, Alannah

Butch kam mit einem Waldkaninchen zurück an die Feuerstelle. Es hatte erst kürzlich eine Falle ausgelöst. Ohne Butchs telepathische Warnung tappte eben auch ein Waldtier in den Tod. Es wäre eine Schande, es zu verschwenden.
„Weißt du wie man Feuer macht? Sonst zeig ichs dir.“
Butch brach einige vertrocknete Äste von einem nahen Baum. Von einer Birke zog er einige Steifen Rinde. Die Rinde kam auf ein Brett mit einer Kerbe. Dann drückte er Alannah einen kleinen Bogen, einen Stein und einen angespitzten Stock in die Hand. Nachdem die Sehne des Bogens um den Stock gelegt war führte er ihre Hände. Mit gleichmäßigen Zügen rotierte der Stock zwischen Stein und Kerbe und brachte schnell die Birkenrinde zum Qualmen.
„Weiter bis es brennt, dann das Ganze in den Stöckerhaufen legen und pusten. Ich bereite den Hasen vor.“
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 10 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Awa am 25.09.19 18:00

Turm: Dearing

Die zur Faust geballte Hand wird auf den, von Chipskrümel verzierten, Schreibtisch geschlagen. Der Supervisor starrt auf den Bildschirm, wo gerade die Eindringlinge förmlich in der Luft verschwunden sind. Es hat ausgesehen, als würden sie in etwas hineinspringen. Doch die Hunter haben wenige Sekunden später die Stelle erreicht und suchen immer noch, ob es ein Loch im Boden gibt. Idioten…diese Strangerschweine haben ihn ausgetrickst. Und nun muss er zum Hörer greifen. Er kann sich schon die fröstelnde Stimme weit von oben gut vorstellen. Wenn das hier nicht seinen Job kostet… oder sein Leben. Er weiß verdammt viel Scheiße. Aber er ist auch der Beste oder der einzige, der diesen Job machen will.
Die dicke Hand greift zu einem Schnurtelefon und drei Nummern werden gewählt. Hier ist… ach Sie wissen schon…Ja… Ja… natürlich. Wird sofort erledigt. Er legt das Telefon seufzend zurück und wischt sich dann durch das Gesicht. Code Red. Na toll. Er greift nach vorn und legt einen weiteren Schalter um und stellt im gleichen Zug die Abriegelung ab. Zeit für die 5-Sterne Hunter. Dearing sollte im gleichen Zug eine Nachricht auf ihrem PDA erhalten. Ziel Ebene 15, ab zur Chefetage.



Anwesen: Yara, Midas, Damon, Markus and more

Damon gleitet gedanklich in das Anwesen. Der plötzliche Wärmewechsel überrascht ihn. Plötzlich fällt eine tierische Anspannung von ihm, trotz klaffendem Rücken. Ein Gefühl von Erfolg. Wäre da nicht… Yara, sie ist noch… Zapp! Hirn aus und Dämon kippt entkräftet in das Schlummerland. Alles andere liegt bei ihm nun in anderer Hand.

Samuel quieckt laut auf und gibt erschreckt einen Stöhnton von sich. Er krabbelt förmlich auf seinen Sessel. Auch wenn er dies erwartet hat, scheint ihn die Realität sehr zu erschrecken. Er wird durch Markus Hand auf der Schulter beruhigt und scheint sich wieder runter zu fahren. Samuel, bereite oben schon mal die Zimmer vor, die werden später gebraucht… Samuel erkennt die Absicht, daß er so abgewiegelt werden soll. Doch dies nimmt er tatsächlich gerne an. Der Anblick von soviel Blut lässt ihn Übelkeit spüren. Samuel krallt sich seine ganzen Zettel und Stifte und wuselt schnell nach oben.
Markus deutet mit einer weiteren Handbewegung zum Riesen, der sich nicht viel bewegt hat. Einen OP Tisch haben sie nicht. Der Hühne stapft in die Küche und fegt mit einer Armbewegung die großzügige Kochinsel frei. Dummer Arzt… wir kein… Verletzt Haus… murmelt er währenddessen, zeigt damit seinen Unmut, der wohl auf die Arbeit an sich zurück zu führen ist.

Markus geht zur Zielperson Jonathan… sagt Markus ruhig und führt ihn zur Couch. Etwas zerknirscht wirkt Markus schon, dass die Wunde nur halbherzig verschlossen wurde, doch der Zielperson scheint es nicht groß zu störend, unter dem Eisenkieferverschluss kichert es weiterhin dumpf. Midas wird leider noch benötigt, um den Kiefer wieder herzustellen. Solange muss er ihn wohl noch aushalten. Markus hat nicht mehr viel Augen für die Anderen und scheint sich erst mal nur um Jonathan zu kümmern. Er redet mit ihm sehr leise und ist schon bedacht, keine lauschenden Ohren dabei zu haben.

Der Riese stellt sich hinter Midas und wirft einen Schatten auf die Wunden. Wen… zuerst?
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 10 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von WaDDe am 01.10.19 21:03

Anwesen: Yara, Midas, Damon, Markus and more


Eine Operation auf einem Küchentisch? Und dann noch, nachdem der schmierige Kerl gerade seinen versifften Arm drüber gewischt hat? Na wunderbar. Wäre er ein normaler Arzt könnte man die Infektion schon förmlich spüren. Midas schulterte seine Schwester. Für so ein kleines Persönchen brauchte er denn Riesen nicht.
„Die hier, passt schon. Hol Nähzeug, koch Wasser und besorg mir noch einen Krug ungekochtes. Außerdem alles Fleisch aus dem Kühlschrank und der Tiefkühltruhe.“
Midas legte Yara auf dem Tisch ab. Sein Praktikant wider Willen begann mit seinem Job, während die ausführliche innere Inspektion lief. Die Lunge wäre unter normalen Umständen nicht mehr zu retten. Übertrieben gesagt, zerfetzt, wie ein 10.000 Teile Puzzle von Hasbro mit einem süße Hunde Motiv. Midas begann also die Einzelteile um den Schusskanal neu zusammen zu setzen. Durch den Trick mit dem Wasser die Lungenfunktion aufrecht zu erhalten waren mehr Schäden entstanden als von einem Einschuss zu erwarten. Als der Riese das Wasser auf den Tisch stellte konnte endlich etwas gegen den Blutverlust getan werden. Durch ein Steak, aufgelöst in dem lauwarmen Wasser und umgewandelt in Null negativ Erythrozyten entstand ein künstliches Blut. Er goss es einfach in die Wunde und drückte es mit seinen magischen Händen in die umgebenden Gefäße.
Nach dem Lösen des Lungenpuzzles steckte Midas eine Wiener in den Einschusskanal und formte mit ihr das restliche, fehlende Gewebe. Die kleineren Wunden von Streif- und Durchschüssen an nicht lethalen Stellen versorgte er aus Zeit und Kraftgründen konservativ mit abgekochter Nadel und Faden. Nur die Wunddesinfektion geschah mit den Stranger-Kräften.
Zum Abschluss gab es noch eine Portion modifiziertes Steakwasser intravenös. Yara würde durchkommen. Eine Narbenbehandlung in 2 Wochen und man würde nichts mehr sehen.

Midas nickte dem beobachtenden Riesen zu. Er konnte sie weg bringen.
Zurück im Wohnzimmer suchte Midas seinen nächsten Patienten. Damons Kräfte hatten bereits gute Arbeit geleistet und die Blutungen gestoppt. Die Gefahr eines hypovolämischen Schocks bestand offensichtlich nicht mehr. Mit einem räuspern sollte Markus klar gemacht werden, dass nun sein Liebling dran sei. Dessen Eingriff konnte gleich an Ort und Stelle geschehen. Die Wunde verschloss Midas mit einer Scheibe Bärchenwurst (vermutlich das Lieblingsessen des Riesen). Die Gefäße der Niere mussten neu verbunden und teilweise umgeleitet werden. Die beginnende Nekrose löste der Arzt, indem er das tote Gewebe zerkleinerte und in den Harnleiter drückte. Der Kiefer stellte auch kein großes Problem da. Alle Teile waren da, sie mussten nur in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Mit einem Nicken gab Midas zu verstehen, dass die geheimen Gespräche nun ungehindert fortgesetzt werden können.

Als letzter war also Damon dran. Mit etwas frischer Milch aus dem Kühlschrank wurden seine Wirbel grob nachgebaut. Die endgültige Form müsste im Laufe der nächsten Wochen in mehreren Sitzungen entsprechend der Patientenerfahrungen festgelegt werden. Mit der Bärchenwurst, Salami und auch Schinken belegt bekam das Damon-Sandwich seine Haut zurück. Für die restliche Behandlung müsste Damon munter sein. Es galt Nervenschäden zu erkennen und die Fasern neu zu verkabeln.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 10 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Awa am 07.10.19 19:26

Anwesen; So gut wie alle

Als Midas sich Jonathan vornimmt, beginnt dieser wild zu kichern, als würde er sich schon riesig auf die Behandlung freuen. Nachdem die Mundfessel entfernt worden war, sieht man, das der Kiefer mit voller Absicht funktionsuntauglich gemacht worden war, ebenso wurde der Racheninnenraum mit, wohl einem heißen Stab, verbrannt. Jonathan bleibt ganz ruhig und fixiert durchgehend mit seinen Augen, die Blicke von Midas, immer mit einem leichten Grinsen auf den Lippen.

Markus sieht bei der Behandlung gut zu und blickt ab und zu auf seine Uhr, als würde er immer noch auf etwas warten.

Mit einem Knacken renkt sich Jonathan den Kiefer wieder ein und steht auf und reibt nochmal über seinen Hals, als würde er sich von der Handwerksarbeit überzeugen wollen. Nun Markus, ich habe es dir doch gesagt. In diesem Spiel sind selbst die Bauern wertvoll  sagt er belustigt. Dabei dröhnt seine Stimme quasi durch den Raum und scheint schwer auf den Ohren zu liegen. Die Stimme scheint dabei auch…furchtbar ausgeglichen zu sein, perfekte Höhen und Tiefen zu besitzen. Sicherlich hat man keine schönere Stimme vorher gehört. Bring die beiden hoch, ja? Deren Anblick ist ja deprimierend sagt er zu dem Riesen und dieser scheint auch direkt zu sputen. Kommentarlos. Jonathan wirft sich zurück auf das Sofa und lagert nun erst mal die Füße hoch. Hey du da. spricht er zu Midas. Hol mir was zu trinken. auch wenn diese Bitte alles andere als freundlich klingt, wird sie in Midas Ohren trotzdem klingeln. Denn Jonathan ist kein beliebiger Stranger, nein vielmehr als „die Sirene“ bekannt. Willensschwache würden lieber sterben, als sein Wort zu wiedersprechen. Selbst die Willensstärksten müssen sich bemühen, den Drang der Stimme zu folgen, zu wiederstehen. Midas wird auch eindringlich gemustert, als würde man seine Willensstärke testen wollen.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 10 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von WaDDe am 10.10.19 20:32

Anwesen: So gut wie alle


Die Stimme der Zielperson klang ziemlich bezaubernd. Dabei schien ihr Kehlkopf keine anatomischen Anomalien aufzuweisen. Midas kniff die Augen zu einem skeptischen Blick zusammen und bewegte sich dann zum Alkohollager. Er mixte zu gleichen Teilen weißen Rum, Wodka, Gin, weißen Tequila und Triple Sec in ein Cocktailglas. Dann füllte er es mit Cola auf. Wo die nötigen Limetten waren, wusste er nicht, es musste also so gehen.
Mit dem Drink kehrte er zurück und schaute dem durstigen Mann in die Augen. Dann kippte er den Long Island Ice Tea auf Ex selbst herunter.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 10 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von Awa am 09.11.19 15:07

Anwesen: Midas, Yara, Damon, Npcs

Jonathan’s Blick ist eindringlich, doch dann beginnt er zu lachen, als Midas den Drink selbst hinunterkippt. Er neigt zu sich zu Markus. Er ist so, wie gedacht. er dreht sich wieder zu Midas und lächelt noch eine Weile, dann stirbt das lächeln plötzlich und der Blick wird ernster. Du wirst dennoch weiter für uns arbeiten. Es wäre doch schade, wenn der Arzt seine Patienten nicht mehr sehen dürfte. die Drohung ist mehr als deutlich, auch wenn direkt wieder ein lächeln aufgesetzt wird. Jonathan schwingt sich mit einem Ruck hoch und nickt Markus zu, dieser steht ebenfalls schweigend auf und öffnet ein Portal. Er räusperte sich Weitere Instruktionen folgen morgen. und Midas wird mit offenen Fragen einfach allein gelassen. Doch ein ungutes Gefühl scheint weiterhin im Raum zu schweben.
Oben hört man den Hühnen. schon gehen? Was mit… dummer Arzt? doch mehr folgt nicht, denn der Rest der Truppe ist wohl auch durch die Scheiben gelaufen.

Nach weiteren vielen ruhigen Minuten hört man ein rumpeln von oben und ein. „Was zur Hölle?“. Dämon ist wohl wachgeworden und wundert sich, wo er ist, und warum er ein wattiges Gefühl IM Rücken und in seinen Beinen hat. Hallo? Yara? Midas? Allannah?... Irgendwer? Panik breitet sich aus.
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Kapitel 2; Der Auftrag - Seite 10 Empty Re: Kapitel 2; Der Auftrag

Beitrag von _Thalia_ am 19.11.19 17:38

Villa: Damon, Yara, Midas & Andere

Nur langsam wurde die Welt um Yara wieder klarer. Immer mal wieder lichtete sich der Nebel ein wenig, dann konnte sie etwas Gemurmel hören. Doch mehr verstand sie nie und versank recht schnell wieder in Dunkelheit.  Irgendwann wurde das Gemurmel deutlicher und ihr war, als hätte sie ihren Namen verstanden. Oder den, ihres Bruders? Langsam öffnete Yara die Augen, blinzelte ein paar Mal, um sich an das Licht zu gewöhnen. Ihr Schädel dröhnte und jeder Atemzug tat noch weh. Langsam und begleitet von einem leisen Stöhnen, drehte Jahre den Kopf, um sich umzusehen. Es dauerte einen Moment, doch dann erkannte sie, wo sie war: Markus´ unterirdische Villa. Irgendwie logisch, schließlich war sie durch eines seiner Portale gehechtet. Wieder rief jemand. Diesmal drang ihr Name deutlicher durch die angelehnte Tür. Es klang nach Damon, der sich ziemlich panisch anhörte. Vorsichtig richtete Yara ihren schmerzenden Körper auf und brachte ihn an den Bettrand. Irgendjemand hatte ihr freundlicher Weise ein paar frische Sachen auf einen Stuhl an ihrem Bett gelegt. Yara streifte die Klamotten über und tastete, sich am Bettrand und dem Kleiderschrank entlang, zur Zimmertür. Von dort über den Flur zum Nachbarzimmer, wo Damons rufe herkamen. „Schrei doch… nicht so rum.“ Yara, ein ziemlich außer Atem von dem kurzen Weg, ließ sich neben Damon aufs Bett fallen „Wir haben ganz schön was abbekommen, aber mein Bruder hat uns wieder zusammengesetzt. Wir sind erst mal außer Gefahr.“
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